SAP gibt Zahlen für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2003 bekannt

January 22, 2004 by SAP News 0

Walldorf/WienDie SAP AG hat heute das vorläufige Ergebnis für das am 31.12.2003 endende vierte Quartal sowie für das Geschäftsjahr 2003 veröffentlicht. Nachfolgend die wichtigsten Ergebnisse im Einzelnen.

Gesamtjahr 2003

  • Das Betriebsergebnis lag bei 1,7 Mrd. € (2002: 1,6 Mrd. €). Dies entspricht einem Anstieg von 6 % gegenüber dem Vorjahr und ist damit das beste Betriebsergebnis in der Geschichte der SAP. Das operative Pro-Forma-Ergebnis1) stieg um 12 % auf 1,9 Mrd. € (2002:
    1,7 Mrd. €).
  • Das Konzernergebnis lag bei 1,1 Mrd. € (2002: 509 Mio. €) oder bei 3,48 € je Aktie (2002: 1,63 €). Dies ist ebenfalls ein Höchstwert in der SAP-Geschichte. Das Pro-Forma-Konzernergebnis1) lag bei 1,2 Mrd. € (2002: 964 Mio. €) oder 3,84 € je Aktie1) (2002: 3,08 €). Das Konzernergebnis und das Ergebnis je Aktie für das Gesamtjahr 2002 wurden beeinflusst durch die Abschreibungen auf Commerce One in Höhe von 297 Mio. € im zweiten Quartal 2002.
  • Die operative Marge betrug 25 %, das entspricht einer Steigerung von 3 % gegenüber der Vorjahresperiode. Die operative Pro-Forma-Marge1) erhöhte sich gegenüber 2002 um 4 Prozentpunkte auf 27 %.
  • Die Softwarelizenzumsätze sanken um 6 % gegenüber dem Vorjahr und lagen bei 2,1 Mrd. € (2002: 2,3 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse4) stiegen die Softwarelizenzumsätze um 1 %.
  • Die SAP hat erneut im Vergleich zu den vier größten Mitbewerbern weitere Marktanteile hinzugewonnen. Betrachtet man vier rollierende Quartale, so betrug der weltweite Marktanteil der SAP (basierend auf Softwarelizenzumsätzen) im Vergleich zu ihren wichtigsten Wettbewerbern (wie in Fußnote 2 definiert) 59 % am Ende des vierten Quartals 2003 im Vergleich zu 58 % am Ende des dritten Quartals 2003 bzw. 51 % am Ende des vierten Quartals 2002.
  • Die SAP erzielte in den USA eine Trendwende mit hohen Zuwächsen gegenüber dem Vorjahr sowohl bei den Softwarelizenzumsätzen als auch bei der Profitabilität. Die Softwarelizenzumsätze in den USA stiegen um 23 % (in US-Dollar).
  • Das Unternehmen geht davon aus, dass es der größte Anbieter von CRM-Software geworden ist, wenn man die Softwarelizenzumsätze der SAP im Vergleich zu den Wettbewerbern auf der Basis von vier rollierenden Quartalen betrachtet.
  • Der Gesamtumsatz betrug 7,0 Mrd. € (2002: 7,4 Mrd. €). Dies sind 5 % weniger als im Vorjahr, währungsbereinigt4) stieg der Gesamtumsatz um 3 %.

Viertes Quartal 2003

  • Das Konzernergebnis lag bei 423 Mio. € (2002: 474 Mio. €) oder 1,36 € je Aktie (2002: 1,52 €). Das Pro-Forma-Konzernergebnis1) lag bei 481 Mio. € (2002: 493 Mio. €) oder 1,55 € je Aktie (2002: 1,58 €).
  • Die Softwarelizenzumsätze sanken um 3 % gegenüber der Vorjahresperiode auf 931 Mio. € (2002: 958 Mio. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse4) stiegen die Softwarelizenzumsätze hingegen um 3,5 %.4)
  • Der Gesamtumsatz lag bei 2,2 Mrd. €. Dies sind 3 % weniger als in der Vorjahresperiode, wechselkursbereinigt4) stieg der Gesamtumsatz jedoch um 4 %.

“2003 war für die SAP ein gleichermaßen herausforderndes wie erfolgreiches Jahr. Wir verzeichneten Rekordwerte beim operativen Ergebnis, beim Gewinn je Aktie wie auch beim Anstieg der operativen Marge. Der Zuwachs des Marktanteils gegenüber unseren vier größten Wettbewerbern erreichte ebenfalls einen neuen Höchststand”, sagte Henning Kagermann, Vorstandssprecher der SAP AG. “Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse erzielte die SAP sowohl beim Gesamtumsatz als auch beim Lizenzumsatz ein Wachstum im Vergleich zum Vorjahr und übertraf damit auch hier den Wettbewerb.”

Ausblick
Die SAP gibt den folgenden Ausblick für das Geschäftsjahr 2004:

  • Die SAP erwartet eine Steigerung der Softwarelizenzumsätze um rund 10 % gegenüber 2003.
  • Weiterhin erwartet die SAP, dass sich die Pro-Forma-operative-Marge (ohne Berücksichtigung der anteiligen Kosten für aktienbezogene Vergütungsprogramme sowie akquisitionsbedingter Aufwendungen) um rund 1 Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr erhöhen wird.
  • Zudem geht die SAP davon aus, dass das Pro-Forma-Ergebnis je Aktie (ohne Berücksichtigung der anteiligen Kosten für aktienbezogene Vergütungsprogramme sowie akquisitionsbedingter Aufwendungen und sonstiger Wertminderungen auf Minderheitsbeteiligungen) in der Spanne von 4,20 € und 4,30 € je Aktie liegen wird.
  • Der Ausblick basiert auf einem angenommenen US-Dollar/Euro-Wechselkurs von 1,25 US$ je 1 €.
  • “Für das Jahr 2004 sind wir gut aufgestellt. Die Neuausrichtung des Entwicklungsbereichs hat unsere Marktnähe weiter ausgebaut. Unsere 2003 vorgestellte Technologieplattform SAP NetWeaver, unser innovatives Produktangebot und die unangefochtene Führungsposition in unserer Industrie sind weitere Erfolgsfaktoren in diesem Jahr. Wir gehen davon aus, dass sich im Jahr 2004 der bereits in der zweiten Jahreshälfte 2003 gezeigte Trend fortsetzen wird: Unsere Kunden investieren wieder verstärkt in Software. Unsere Auftragspipeline ist gut. Auf der Basis unseres marktführenden Produktangebots und einer Erholung der Weltwirtschaft in der zweiten Jahreshälfte werden wir in uns in Marketing, Vertrieb und in der Entwicklung auf die Wahrnehmung der Wachstumschancen konzentrieren.”

    Ergebnisse für das Gesamtjahr 2003

    Kennzahlen auf einen Blick (in Mio. Euro) – SAP Konzern











































      2003 2002 Veränderung Veränderung in %
    Umsatzerlöse 7.025 7.413 -388  -5%
    Softwarelizenzerlöse 2.147 2.291 -144 -6%
    Ergebnis vor Ertragsteuern 1.783 1.108 +675  +61%
    Konzernergebnis 1.080 509 +571 +112%
    Zahl der Mitarbeiter
    umgerechnet in
    Vollzeitbeschäftigte(31. Dezember)
    29.610 28.797 813  +3%

    Softwarelizenzumsatz nach Regionen (in Mio. €)

    SAP Konzern






















      Umsatz 2003Umsatz 2002VeränderungVeränderung in %
    Gesamt2.147 2.291-144 -6%
    – zu konstanten Wechselkursen   +1%
    EMEA1.2451.387-142 -10%
    – zu konstanten Wechselkursen     -9%
    Asien/Pazifik2752750  0%
    – zu konstanten Wechselkursen     +11%
    Amerika627629 -2 0%
    – zu konstanten Wechselkursen        +19%

    Der währungskursbereinigte4) Anstieg beim Softwarelizenzumsatz von 19 % im Geschäftsjahr 2003 in der Region Amerika wurde hauptsächlich durch das gute Ergebnis in den USA erzielt. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse4) stiegen die Softwarelizenzumsätze in den USA um 23 %. Dies ist eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr. Die Region EMEA, die im vergangenen Jahr überwiegend relativ schwach war, verbesserte sich erheblich im vierten Quartal: Die Softwarelizenzumsätze stiegen um 2 %, währungskursbereinigt4) erhöhten sie sich um 3 %. Die Region Asien/Pazifik (APA) verbesserte den Softwarelizenzumsatz währungskursbereinigt um 11 %. Wachstumsregionen wie China und Indien trugen hierzu wesentlich bei.

    Gesamtumsatz nach Regionen (in Mio. €)

    SAP Konzern















      Umsatz 2003Umsatz 2002Veränderung Veränderung in %
    Gesamt7.0257.413-388 -5%
    – zu konstanten Wechselkursen     +3%
    EMEA 3.9904.064-74 -2%
    – zu konstanten Wechselkursen    0%
    Asien/Pazifik837862-25  -3%
    – zu konstanten Wechselkursen     +7%
    Amerika 2.1982.487 -289 -12%
    – zu konstanten Wechselkursen    +6%

    Softwarelizenzumsätze nach Lösungen im Gesamtjahr (in Mio. €)*

    SAP Konzern








     20032002Veränderung Veränderung in %
    mySAP Financials & mySAP HR 801927 -126 -14%
    mySAP SCM477 464+13+3%
    mySAP CRM440473-33 -7%
    mySAP BI/mySAP EP/
    mySAP SRM/ Marktplätze
    273259+14+5%
    mySAP PLM156168-12  -8%
    Gesamt2.1472.291-144 -6%

    Ergebnisse für das 4. Quartal 2003Kennzahlen auf einen Blick (in Mio. Euro) – SAP Konzern








     4Q 20034Q 2002Veränderung Veränderung in %
    Umsatzerlöse2.2152.275-60 -3%
    Softwarelizenzerlöse 931958 -27-3%
    Ergebnis vor Ertragsteuern700790-90-11%
    Konzernergebnis423474-51 -11%
    Zahl der Mitarbeiter
    umgerechnet in
    Vollzeitbeschäftigte
    (31.12.03)
    29.61028.797813+3%

    Softwarelizenzumsatz nach Regionen (in Mio. Euro) – SAP Konzern































     Umsatz 4Q 2003 Umsatz 4Q 2002VeränderungVeränderung in %
    Gesamt 931958-27  -3%
    – zu konstanten Wechselkursen     +3%
    EMEA578 568+10 +2%
    – zu konstanten Wechselkursen     +3%
    Asien / Pazifik102119-17  -14%
    – zu konstanten Wechselkursen       -8%
    Amerika 251 271 -20  -7%
    – zu konstanten Wechselkursen        +9%

    Deutschland und die USA zeigten besonders gute Ergebnisse beim Softwarelizenzumsatz im vierten Quartal 2003. Die Softwarelizenzumsätze in Deutschland stiegen um 17 % gegenüber der Vorjahresperiode. In den USA sanken die Softwarelizenzumsätze um 3 %, jedoch stiegen sie währungsbereinigt4) um 16 %. Das Unternehmen geht davon aus, Marktanteile in den USA hinzugewonnen zu haben (auf der Basis von Softwarelizenzumsätzen in vier rollierenden Quartalen) und damit die Position als Nummer 1 in diesem Markt gestärkt zu haben.3)

    Gesamtumsatz nach Regionen (in Mio. Euro) – SAP Konzern

























     Umsatz 4Q 2003Umsatz 4Q 2002VeränderungVeränderung in %
    Gesamt2.215 2.275-60 -3%
    – zu konstanten Wechselkursen    +4%
    EMEA1.3171.289+28 +2%
    – zu konstanten Wechselkursen    +4%
    Asien / Pazifik246265-19  -7%
    – zu konstanten Wechselkursen       -1%
    Amerika 652 721 -69  -10%
    – zu konstanten Wechselkursen        +6%

    Pressekonferenz / Analystenkonferenz / Internetübertragung
    Der Vorstand der SAP AG wird heute auf einer Pressekonferenz in Frankfurt um 10.00 Uhr (CET) / 09.00 Uhr (GMT) die Ergebnisse des vierten Quartals und des Geschäftsjahres 2003 kommentieren. Um 14.00 Uhr (CET) / 13.00 Uhr (GMT) findet die Analystenkonferenz statt. Beide Konferenzen werden live im Internet unter http://www.sap.de/investor übertragen und anschließend als Aufzeichnung (Replay) ebenso wie die Präsentationsfolien auf diesen Internetseiten verfügbar sein.

    Fußnoten
    1 Die Pressemitteilung enthält Kennzahlen wie EBITDA, Free Cashflow, Pro-Forma-Betriebsergebnis, Pro-Forma-operative-Marge, Pro-Forma-Konzernergebnis und Pro-Forma-Gewinn je Aktie. Diese Pro-Forma-Kennzahlen werden nicht auf der Basis eines US-GAAP-Rechnungslegungsstandards ermittelt und deshalb gemäss den Anforderungen der Regelungen der US Börsenaufsichtsbehörde (“SEC”) auf die nächste durch US-GAAP-Rechnungslegungsstandards regulierte Größe übergeleitet.
    Das Pro-Forma-Betriebsergebnis und die Pro-Forma-operative Marge wurden bereinigt um die anteiligen Kosten der aktienbezogenen Vergütungsprogramme sowie akquisitionsbedingter Aufwendungen. Das Pro-Forma-Konzernergebnis und der Pro-Forma-Gewinn je Aktie wurden bereinigt um die anteiligen Kosten der aktienbezogenen Vergütungsprogramme sowie akquisitionsbedingter Aufwendungen und sonstiger Wertminderungen auf Minderheitsbeteiligungen.

    2 Der weltweite Marktanteil basiert auf den vergleichbaren Softwarelizenzumsätzen in US-Dollar von i2 Technologies, Inc., Oracle Corporation, PeopleSoft, Inc. und Siebel Systems, Inc. Diese Unternehmen betrachtet die SAP als die vier wichtigsten Wettbewerber. Bei den Softwareanbietern, die noch keine Zahlen oder vorläufige Zahlen veröffentlicht haben, wurden Analystenschätzungen als Grundlage genommen. Die Softwarelizenzerlöse der SAP wurden in US-Dollar umgerechnet.
    3 Der US-Marktanteil basiert auf den vergleichbaren US-Softwarelizenzumsätzen in US-Dollar von i2 Technologies, Inc., Oracle Corporation, PeopleSoft, Inc. und Siebel Systems, Inc. Diese Unternehmen betrachtet die SAP als die vier wichtigsten Wettbewerber. Bei den Softwareanbietern, die noch keine Zahlen oder vorläufigen Zahlen veröffentlicht haben, wurden Analystenschätzungen als Grundlage genommen, für einige Anbieter wurde der US-Softwarelizenzumsatz geschätzt. Die Softwarelizenzerlöse der SAP wurden in US-Dollar umgerechnet.
    4 Diese Betrachtung geht von konstanten Wechselkursen aus.
    5 Bei den Umsatzzahlen wurden sowohl die Softwareumsätze aus Verträgen für einzelne Lösungen sowie aus Verträgen für integrierte Komplettlösungen berücksichtigt. Die Zuordnung der Umsätze aus Komplettlösungen basiert auf Erhebungen zur geplanten Verwendung der Softwarelizenzen.

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