SAP Area CEE: Umsatz 2003 stabil – Wachstumsjahr 2004

February 3, 2004 by SAP News 0

WienSAP hat in der Area Central & Eastern Europe (CEE)1 im Jahr 2003 einen Umsatz
von 622 Millionen Euro erzielt, ein Minus von 1 Prozent gegenüber 2002. Ohne Berücksichtigung der
Wechselkurseinflüsse stieg der Umsatz um knapp 2 Prozent auf rund 639 Millionen Euro an. Der
Deckungsbeitrag wuchs um 10 Prozent auf 114 Millionen Euro. Damit leistet die Area CEE einen wesentlichen
Beitrag für das beste Betriebsergebnis in der Geschichte der SAP AG. Die SAP Österreich GmbH steigerte ihren
Umsatz gegenüber 2002 um 7 Prozent auf über 117 Millionen Euro.

“2003 war für die gesamte IT-Branche ein sehr herausforderndes Jahr. Die generell schwache Konjunktur hat
sich auch in Osteuropa stärker als bisher bemerkbar gemacht. Wir haben das Jahr genützt, um uns auf weiteres
Wachstum vorzubereiten. Wir rechnen 2004 wieder mit einem zweistelligen Plus bei den Softwarelizenzen”, blickt
Heinz Hartinger, Managing Director der Area CEE, optimistisch in die Zukunft.

Trotz schlechter Rahmenbedingungen ist es gelungen, in Russland, Österreich und den Emerging Countries aus
Ost- und Südosteuropa überdurchschnittlich gut abzuschneiden.

Area CEE: Vorzeigeregion im Mittelstand – Geschäft mit lokalen Kunden gewinnt an Bedeutung

Sehr erfreulich ist die Anzahl der KMU-Abschlüsse in der Area CEE: mit SAP Business One konnten 190 Neukunden
gewonnen werden, mit mySAP All-in-One 166. Auch das Geschäft mit lokalen Unternehmen gewinnt zusehends an
Bedeutung. “Diese internationale Tendenz gilt auch für unsere Area. Wir schließen mehr Verträge denn je ab, jedoch
mit geringerem Volumen”, so Heinz Hartinger.

2004 sollen in der Area CEE weiterhin die Mittelstandslösungen sowie mySAP ERP und SAP NetWeaver forciert werden.

SAP Österreich: 7 Prozent Umsatzplus

SAP Österreich konnte 2003 ein Umsatzplus von 7 Prozent erwirtschaften. Das verstärkte Engagement im Marktsegment
der Klein- und Mittelbetriebe macht sich bezahlt: Insgesamt konnten über das SAP-Partnernetz 101 Klein- und Mittelbetrieben
(KMU) als Neukunden gewonnen werden. Davon haben sich 72 Unternehmen für eine SAP Business One Lösung, und 29 für
eine mySAP All-in-One Lösung entschieden.

“2003 sind wir im Bereich der Mittelstandslösungen regelrecht durchgestartet und das Ergebnis ist mehr als erfreulich.
Zugleich haben wir damit eine hervorragende Grundlage für 2004 gelegt. Damit es auch in Zukunft so gut weiterläuft,
werden wir als nächsten Schritt, speziell im Bereich SAP Business One, das Partnernetz weiter ausbauen”, sagt Wolfgang
Schuckert, Country Manager von SAP Österreich.

Neben den Mittelstandslösungen stand 2003 auch der Public Sector im Vordergrund. Besonders im Bereich des Gesundheitswesens
konnte SAP wichtige neue Abschlüsse erzielen. Nahezu alle österreichischen Krankenhaus-Verbundgesellschaften setzen bereits
SAP Software ein oder sind gerade dabei, SAP einzuführen. Dazu gehören zum Beispiel die KAGES (Steiermark), der KAV (Wien), die
KRAGES (Burgenland) oder die TILAK in Tirol. 2003 entschieden sich unter anderem die Salzburger Landeskliniken und die
Landeskrankenanstalten Betriebsgesellschaft Kärnten sowie einige kleinere Krankenhäuser für die Lösung SAP for Healthcare.

Im Bereich der Dienstleistungs-Unternehmen konnte SAP Österreich unter anderem bei der Post AG und bei der Flughafen Wien AG
wesentliche Lizenzerweiterungen erreichen. Auch im klassischen SAP Segment Handel und Industrie konnten im Aufwind des letzen
Quartals zahlreiche Neukunden gewonnen werden, viele Bestandskunden haben in zusätzliche SAP Lösungen investiert.

2004: Ausbau des Vertriebsnetzes, Public Sector wird forciert

Ein wichtiges Ziel im Geschäftsjahr 2004 ist der Ausbau des indirekten Vertriebsnetzes, speziell bei Partnern für SAP Business One-Lösungen.
SAP Österreich möchte weitere SAP Business One-Partner gewinnen, um eine industrieorientierte und geografische Abdeckung zu gewährleisten.
Ein weiterer Schwerpunkt wird auf den Bereichen Public Sector (e-Government) und Financial Services liegen. SAP Österreich rechnet damit,
dass bei den klassischen Industriekunden mit dem wirtschaftlichen Aufschwung im Jahr 2004 auch wieder verstärkt in IT-Projekte investiert wird.

Global Support Center Austria mit mehr Verantwortung

Das Global Support Center Austria, gegründet 2001, mit der Zentrale in Wien und Außenstellen in Warschau, Prag, Moskau, Dresden, Nürnberg
und Budapest beschäftigte mit Ende 2003 bereits über 190 Mitarbeiter, davon 90 am Standort Wien. Insgesamt werden mittlerweile Kunden
aus 30 Ländern in Zentral- und Osteuropa betreut, darunter auch Österreich, Deutschland und die Schweiz.

Ein neues Service, das 2003 eingeführt wurde, hat sich bewährt und wird 2004 weiter geführt: Der Upgrade Weekend Support.
Dabei werden Unternehmen während Upgrades, die am Wochenende gemacht werden, rund um die Uhr durch Support Consultants unterstützt.

Fußnote 1:
Zur Area CEE gehören Österreich, die Schweiz, Ungarn, Tschechien, Polen, Slowakei, Slowenien, Kroatien, Rumänien, Bundesrepublik
Jugoslawien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Albanien, CIS (Community of Independent States – Russland und die GUS-Staaten)
sowie die baltischen Länder (Lettland, Estland und Litauen).

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