SAP-Lösungen helfen Avanex bei der Einbindung neuer Geschäftsbereiche

May 13, 2004 by SAP News 0

SAP NetWeaver unterstützt Integration nach Übernahmen

New Orleans, USA / WienMit Hilfe von mySAP ERP and mySAP Product Lifecycle Management (mySAP PLM) will die US-amerikanische Avanex Corporation den Integrationsprozess nach diversen Aufkäufen beschleunigen. Der mittelständische Hersteller von Glasfasernetz-Produkten hat im vergangenen Jahr Geschäftsbereiche von Alcatel, Corning und Vitesse Semiconductors übernommen und steht vor der Aufgabe, verschiedene Systemumgebungen und Geschäftsprozesse über vier Standorte und zwei Kontinente zusammenzuführen. Die offene Integrations- und Applikationsplattform SAP NetWeaver unterstützt die Integration der SAP-Lösungen mit den vorhandenen Fremd- und Legacy-Anwendungen. Damit ist Avanex in der Lage, seine Geschäftsprozesse zu vereinheitlichen und die Zusammenarbeit im internationalen Unternehmensnetz zu verbessern. Dies gab SAP auf ihrer internationalen Kundenkonferenz SAPPHIRE bekannt, die heute in New Orleans ihre Tore öffnet.

Avanex hat im vergangenen Jahr die Technologiesparten Photonik und optische Systeme von Alcatel, Corning und Vitesse Semiconductors gekauft und steht jetzt vor der Aufgabe, unterschiedliche Systeme, Plattformen und Anwendungen in Frankreich, Italien und den USA zu einer IT-Infrastruktur zu verbinden. Die Mittelstandsfirma setzt mySAP ERP ein, um Geschäftsprozesse in den Kernbereichen Finanz- und Personalwesen, Verwaltung und Produktion zu vereinheitlichen sowie ausgelagerte Fertigungsprozesse zu steuern. Mit mySAP PLM werden sämtliche produktbezogenen Informationen und Prozesse gesteuert, verfolgt und überwacht. Durch die enge Kopplung von mySAP PLM mit mySAP ERP kann Avanex die verschiedenen eigenen Entwicklungszentren sowie externe Technologiepartner und Lieferanten umfassend koordinieren. Damit erhält das Unternehmen eine ganzheitliche Sicht auf alle produktbezogenen Abläufe – von der Konzeption, Konstruktion und Entwicklung über die Fertigungs- und Variantenplanung bis hin zu Kundendienst und Wartung.

“Wir suchten eine universelle Infrastrukturplattform, mit der wir in unserer global verteilten Organisation wie in einem Team arbeiten können”, erklärt Linda Reddick, CFO bei Avanex. “Nach eingehender Prüfung verschiedener Anbieter war klar, dass SAP sowohl für ERP als auch PLM herausragende Lösungen bietet. So sind wir in der Lage, kontinuierlichen Mehrwert aus bestehenden Investitionen zu ziehen und eine Plattform für zukünftiges Wachstum zu schaffen.”

Die Technologieplattform SAP NetWeaver – Basis von mySAP ERP und mySAP PLM – ermöglicht Avanex die Integration von Fremd- und Legacy-Systemen mit den SAP-Lösungen auf der bestehenden IT-Infrastruktur. Die offene Architektur von SAP NetWeaver reduziert den Integrationsaufwand sowie die laufenden Gesamtbetriebskosten und ermöglicht damit eine schnelle Rendite (ROI).

“SAP bietet seit vielen Jahren innovative Lösungen für die Hightech-Branche”, betont Nils Herzberg, Senior Vice President Manufacturing Industries bei SAP. “Inzwischen wenden sich immer mehr mittelständische Unternehmen wie Avanex an SAP, um die umfassende Industrieerfahrung, die SAP mit Großunternehmen erworben hat, für ihre branchenspezifischen Bedürfnisse zu nutzen. Durch die Kombination von mySAP ERP und mySAP PLM erhält Avanex mehr Transparenz in allen Kernprozessen. Mitarbeiter können direkt auf für sie relevante Informationen zugreifen, um effizient zusammen zu arbeiten.”

Weitere Informationen zu mySAP ERP und mySAP PLM unter www.sap.at/solutions oder www.sap.de/plm.

Anhang
SAP-Partner wie Dell, Fujitsu und Fujitsu Siemens, HP, IBM, Intel, Network Appliance, Sun und T-Systems unterstützen die SAP- Initiative zu Adaptive Computing. SAP arbeitet eng mit diesen Partnern zusammen, um beispielsweise die Leistung von Blade Servern und virtuellen Servern zu nutzen. Hier die Bewertung der SAP-Initiative aus Sicht der Partner:

Dell
„Dell-Produkte tragen nachhaltig zur Verbreitung von Branchenstandards und zur Kostenreduzierung im Rechenzentrum bei. Das macht uns zu einem idealen Infrastrukturlieferanten für SAP-Lösungen“, erklärt Linda York, Vice President von Dell Global Alliances. „Unsere Vision des skalierbaren Unternehmens verbunden mit den Adaptive Computing-Funktionen der Technologieplattform SAP NetWeaver, hilft Kunden Kosten zu senken, eine schnellere Amortisierung ihrer Investitionen zu erreichen sowie flexibler auf Veränderungen zu reagieren.“

Fujitsu und Fujitsu Siemens Computers
„Die Fujitsu Gruppe ist ein wichtiger Innovationspartner der SAP und wir unterstützen die Adaptive Computing-Infrastruktur“, erläutert Dr. Joseph Reger, Chief Technology Officer von Fujitsu Siemens Computer. „Wir haben als erster SAP-Partner die Zertifizierung für Adaptive Computing erfolgreich abgeschlossen und werden unsere Infrastrukturlösungen auch künftig auf die SAP NetWeaver-Strategie abstimmen. FlexFrame for mySAP Business Suite ist die erste zertifizierte Lösung, die das Adaptive Computing-Konzept umsetzt. So profitieren unsere zahlreichen Kunden, die sich bereits dafür entschieden haben, zugleich von Investitions- und Innovationssicherheit.“

HP
„Kunden, die heute ihre Infrastruktur für Unternehmensanwendungen erweitern, wenden sich immer häufiger an HP, weil wir standardisierte Lösungen anbieten, die modular aufgebaut, flexibel einsetzbar und einfach zu handhaben sind“, sagt Ron Eller, Vice President und General Manager von HP Enterprise Solution Alliances. „Die Abstimmung von HPs Adaptive Enterprise Strategie mit den SAP-Funktionen für Adaptive Computing bietet Kunden höhere Zuverlässigkeit, Anpassungsfähigkeit und Flexibilität. Damit ziehen sie größeren Nutzen aus ihrer IT.“

IBM
„Als Teil der IBM On Demand-Infrastruktur und aufbauend auf der IBM Virtualization Engine unterstützen wir die Adaptive Computing-Funktionen der SAP. Dank gemeinsamer Entwicklungsinitiativen von SAP und IBM waren wir in der Lage, als erste diese neue Lösung auf Unix und in Verbindung mit Storage Area Networks vorzustellen. Damit konnten wir das Lösungsangebot erweitern, dass zuvor bereits auf den IBM zSeries und IBM xSeries zur Verfügung stand“, kommentiert Volker Löhr, General Manager der Global IBM/SAP Alliance bei IBM. „Die Technologien von SAP und IBM basieren auf offenen Standards, ergänzen sich und ermöglichen es Kunden, ihre Gesamtbetriebskosten (TCO) schnell zu senken. So können sie verstärkt in Innovationen für ihr Unternehmen investieren.“

Intel
„Intel und SAP arbeiten zusammen, damit Kunden ihre SAP NetWeaver-Lösungen auf standardisierten Blade- und Rack-Servern einsetzen können, die mit Intel Xeon und Intel Itanium Prozessoren arbeiten“, erläutert Dr. Dalibor Vrsalovic, Vice President und Chief Technology Officer der Intel Enterprise Platforms Group. „Das senkt die Betriebskosten und entspricht der Philosophie beider Unternehmen: Innovative Lösungen anzubieten, die einfach zu implementieren sind, bei steigenden Anforderungen erweitert werden können und sich rasch amortisieren. Zukünftig wollen wir auch in den Bereichen Virtualisierung, Systemsteuerung, Sicherheit und Utility Computing zusammenarbeiten.“

Network Appliance
„Die Integration der Adaptive Computing-Funktionalität von SAP in ihre Server- und Datenbank-Infrastruktur erschließt Firmen jeder Größe klare Leistungssteigerungen, höhere Skalierbarkeit und eine einfachere Steuerung ihrer Systeme“, sagt Patrick Rogers, Vice President Marketing bei Network Appliance. „Gemeinsam mit SAP und über 20 Kunden, die dieses Konzept bereits umsetzen, arbeiten wir daran, die NetApp-Speicherlösungen eng in das Adaptive Computing-Konzept zu integrieren. So stellen wir sicher, dass Kunden bestmögliche Speicherleistung und -verfügbarkeit erzielen.“

Sun Microsystems
„Das gemeinsame Ziel von Sun und SAP ist es, die IT-Kosten unserer Kunden zu senken, die Komplexität ihrer Systeme zu reduzieren, netzwerkbasierte Dienste noch nutzbarer zu machen sowie die Mobilität aber auch die Sicherheit zu erhöhen“, unterstreicht Stuart Wells, Senior Vice President für Market Development bei Sun Microsystems. „Mit SAPs Adaptive Computing auf unseren Solaris- und Linux-basierten Systemen vermeiden wir unnötige Komplexität und Kosten. Gleichzeitig schaffen wir ein skalierbares Fundament für Wachstum und Anpassungsfähigkeit.“

T-Systems
„Mit der Adaptive Computing-Funktionalität wird unser Anspruch ‘Managed business flexibility’ im Application Outsourcing von SAP-Lösungen zur Realität. Dabei setzen wir auf eine Kombination aus neuen Technologien, standardisierter Hardware und besserer Nutzung der Ressourcen sowie einer weiteren Automatisierung. Unsere Kunden profitieren von mehr Qualität, Leistung und Flexibilität sowie geringeren Kosten“, erläutert Dr. Jürgen Kratz, Senior Executive Vice President für Strategic Partner Management bei T-Systems. „Wir implementierten die IT-Infrastrukturlösung FlexFrame for mySAP Business Suite, basierend auf Fujitsu Siemens-Computern und kombiniert mit den Adaptive Computing-Fähigkeiten von SAP. Mit dieser innovativen Lösung können wir unseren Kunden deutlich höhere Service Levels für ihre SAP-Anwendungen garantieren. Gleichzeitig senken wir unsere eigenen Betriebskosten und erhalten mehr Flexibilität.“

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