SAP xApps adressieren neue Geschäftsanforderungen und nutzen bestehende Infrastrukturen

October 12, 2004 by SAP News 0

Über 150 Kunden weltweit

München/WienAuf ihrer Entwicklerkonferenz TechEd in München vermeldete SAP eine steigende Nachfrage nach den SAP xApps. Weltweit nutzen bereits über 150 Firmen in unterschiedlichen Branchen die zusammengesetzten Applikationen (Composite Applications). Kunden setzten die SAP xApps ein, um ihre Innovationskraft zu steigern und die Einhaltung von Richtlinien sicher zu stellen, darunter der Energielieferant E.ON, der Arzneimittelhersteller Gen-Probe sowie das High-Tech-Unternehmen SerCon. Das Lösungsportfolio umfasst aktuell SAP xApp Resource and Portfolio Management (SAP xRPM), SAP xApp Emissions Management (SAP xEM), SAP xApp Product Definition (SAP xPD) sowie SAP Global Trade Systems (SAP GTS). Mit ihnen sind Firmen in der Lage, schnell und einfach Geschäftsprozesse für neue Aufgaben zu etablieren und dabei bestehende IT-Strukturen effektiv zu nutzen. Bis zum Jahresende will SAP weitere Lösungspakete auf den Markt bringen.

SAP xApps helfen Unternehmen, abteilungs- und bereichsübergreifende Geschäftsprozesse zu definieren und zu automatisieren. Die Lösungspakete sind prozess- und modellorientiert aufgebaut und nutzen die Technologieplattform SAP NetWeaver, Web Services sowie zahlreichen Anwendungen des SAP Composite Application Framework. Damit bieten sie eine hohe Flexibilität, die Unternehmen benötigen, um schnell und erfolgreich auf Veränderungen reagieren zu können. Anwendungsentwickler sind in der Lage, ohne Programmieraufwand umgehend neue und innovative Composite Applications zu schaffen.

Einhaltung von Emissionsrichtlinien
SAP xApps Emissions Management (SAP xEM) wurde im Juni auf den Markt gebracht, um Unternehmen bei der Einhaltung von Emissionsrichtlinien zu unterstützen. Die Analyse, Kontrolle und das Berichtswesen zu Umweltrichtlinien erfasst ganz unterschiedliche Bereiche einer Organisation und erfordert daher bereichsübergreifende Prozesse. SAP xEM hilft Firmen mit einem hohen Energiebedarf und Schadstoffausstoß, die Einhaltung der Richtlinien sicher zu stellen, die Kohlendioxid-Emission ihrer Anlagen zu überwachen, mit Richtwerden der Industrie (Benchmarks) zu vergleichen sowie entsprechenden Berichtsvorschriften gerecht zu werden.

E.ON Benelux ist der führende Strom- und Wärmelieferant für Großkunden und Versorger in den Niederlanden. Das Unternehmen nutzt SAP xEM für die Automatisierung wichtiger Prozesse, um die Einhaltung von Umweltschutzbestimmungen zu gewährleisten. Angesichts der neuen Aufgaben, die sich aus den Vorgaben der Europäischen Union für den Emissionshandel ergeben, erkannte E.ON Benelux die Notwendigkeit für ein umfassendes Datenmanagementsystem, mit dem der Ausstoß von Treibhausgasen erfasst, kontrolliert und dokumentiert werden kann. Denn die neuen Richtlinien stellen Unternehmen vor hohe rechtliche, wirtschaftliche und organisatorische Anforderungen. Durch den Einsatz von SAP xEM kann sich E.ON auf hohe Prozesstransparenz und zuverlässigen Einblick in Emissionsdaten verlassen. Die Reaktionsfähigkeit auf veränderte organisatorische Anforderungen sowie Handelsbestimmungen wurde erhöht. Damit steigt die wirtschaftliche Effizienz und eventuelle Risiken werden minimiert.

“SAP xEM liefert uns alle wichtigen Funktionen für die automatische Überwachung und das Management emissions-bezogener Prozesse. Die Lösung ist einfach zu implementieren und wir können unsere bestehenden IT-Infrastrukturen effektiv nutzen”, erklärt Herman Poortinga, CIO von E.ON Benelux. “Wir erwarten, dass wir so unsere Kosten für die Einhaltung von Richtlinien langfristig senken können.”

Besseres Projektmanagement und Ressourceneinsatz
Gen-Probe ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung schneller, zuverlässiger und effizienter Nukleinsäuretests für die klinische Diagnostik sowie die Kontrolle von Blutspenden. Die Firma nutzt SAP xApp Resource and Portfolio Management, um unternehmensweit einen besseren Überblick über das Projektportfolio zu erhalten, die Kosten für die Analyse bestehender Projekte sowie neue Projektangebote zu senken, und die Projektsteuerung sowie den damit verbundenen Ressourceneinsatz zu verbessern. Des Weiteren erwartet das Unternehmen eine schnellere und erfolgreichere Erteilung und Abwicklung von Projekten. Da Gen-Probe in einer stark regulierten Branche tätig ist, ist ein weiteres Einsatzziel die bessere Einhaltung eigener Grundsätze für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung.

Auch die IBM-Tochter SerCon, mit Sitz in Ehningen bei Stuttgart und 21 Büros bundesweit, nutzt SAP xRPM. SerCon ist ein Integrations- und Service-Dienstleister für ERP-Implementierungen, Dokumenten- und Wissensmanagement sowie E-Business-Lösungen für den Mittelstand. Die hundertprozentige Tochter der IBM gehört zu IBM Business Consulting Services und beschäftigt mehr als 1.000 Berater. SerCon steht vor der Herausforderung, zahlreiche Prozesse der Projektplanung in verschiedenen Abteilungen zu koordinieren und den Überblick über interne wie Kundenprojekte zu gewährleisten. Das Unternehmen setzt SAP xRPM ein, um interne Planungsprozesse zu zentralisieren sowie Unternehmensstrategien und Kundenprojekte umzusetzen. Denn durch aktuelle Informationen und ad hoc-Reports wird ein genauer Einblick in den Status und die Ergebnisse von Projekten möglich.

“SAP ist führend auf dem Gebiet der Composite Applications, mit denen Unternehmen jederzeit neue, innovative Geschäftsprozesse schaffen können”, erklärt Shai Agassi, Vorstandsmitglied der SAP. “Seit wir das Konzept der SAP xApps vor zwei Jahren vorgestellt haben, erkennen immer mehr Kunden den hohen Wert und die Wettbewerbsvorteile, die der Einsatz dieser Lösungspakete mit sich bringt. So sind sie in der Lage, jederzeit und profitabel auf wirtschaftlichen Wandel zu reagieren.”

SAP TechEd 04 Europa: 12. bis 14. Oktober, München, ICM (Messe München)

Informationen zu SAP
Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware. Auf Basis der Technologieplattform SAP NetWeaver umfasst das Angebot der SAP die Geschäftsanwendungen der mySAP Business Suite sowie Standardsoftware für den Mittelstand. Darüber hinaus unterstützt SAP mit mehr als 25 branchenspezifischen Lösungsportfolios industriespezifische Kernprozesse von Automobil bis Versorgung. Damit sind Unternehmen in der Lage, ihre Geschäftsprozesse intern sowie mit Kunden, Partnern und Lieferanten erfolgreich zu organisieren und die betriebliche Wertschöpfung maßgeblich zu verbessern. Mehr als 13 Millionen Anwender in 23.400 Unternehmen setzen SAP-Lösungen in mehr als 120 Ländern ein. SAP wurde 1972 gegründet und ist heute der weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr 2003 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 7,0 Mrd. Euro. Derzeit beschäftigt SAP über 30.950 Mitarbeiter, davon mehr als 13.250 in Deutschland. Weitere Informationen unter: www.sap.at oder www.sap.com.

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