Neue Version von SAP Business One vorgestellt

October 18, 2004 by SAP News 0

Mittelstandslösung mit Materialplanung und CRM

Walldorf/WienSAP hat die neuen Spezifikationen ihrer Mittelstandssoftware SAP Business One vorgestellt. Die Lösung wurde um etliche Funktionen, unter anderem für die Materialbedarfsplanung (Material Requirement Planning) ergänzt. SAP Business One integriert alle Funktionen, die Unternehmen für eine umfassende und aktuelle Sicht auf ihre geschäftskritischen Informationen und zur Steigerung ihrer Profitabilität benötigen. SAP Business One wird in über 37 Ländern weltweit eingesetzt und über die mehr als 650 SAP-Mittelstandspartner angeboten. In Österreich werden die derzeit 150 SAP Business One Kunden von 20 regional verankerten Partnern betreut. Noch bis Jahresende bietet SAP Österreich eine besondere Aktion: 100% SAP Software für 0% Leasingrate.

Die neuen Funktionen des Material Requirements Planning (MRP) bietet kleineren Fertigungsunternehmen eine leistungsfähige Materialbedarfsplanung als integrativen Teil ihrer Kerngeschäftsprozesse. Zudem sind die Funktionen für das Kundenbeziehungsmanagement (Customer Relationship Management, CRM) erweitert worden. Damit können die Aktivitäten aus Vertrieb, Marketing und Kundenservice eng miteinander verzahnt werden. Weitere Neuerungen erleichtern die unternehmensspezifische Anpassung an veränderte Geschäftsfelder.
„Mit SAP Business One müssen mittelständische Unternehmen ihre Geschäftslösung nicht mehr aus Einzelkomponenten entwickeln. Dieser Ansatz hatte bislang viele Unternehmen daran gehindert, ihre Geschäftsabläufe effektiv zu steuern“, kommentiert Shai Agassi, Vorstandsmitglied der SAP. “Mit der neuen Version von SAP Business One bekräftigen wir unsere Verpflichtung, unseren Kunden die Funktionen zu bieten, die sie für ein umfassendes Geschäftsmanagement und eine erhöhte Profitabilität benötigen.”

Integrierte Materialbedarfsplanung
Die neue Materialbedarfsplanung bietet kleineren Fertigungsunternehmen eine ebenso umfassende Abbildung und effiziente Kontrolle der Unternehmensprozesse, wie dies bei großen Unternehmen der Fall ist. Mithilfe des integrierten „MRP-Wizard“ können unterschiedliche Szenarios für die Auftrags-, Fertigungs- und Beschaffungsplanung in wenigen einfachen Schritten definiert werden. Dabei sind verschiedene individuelle Parameter für Planungszeiträume und -zyklen einstellbar, etwa auch für Urlaubs- und Ferienperioden.

“Viele kleinere Fertigungsunternehmen planen noch immer mithilfe von Spreadsheet-Tabellen, Plantafeln oder veralteten Software-Systemen. Eine integrierte Planung, die sämtliche Unternehmensprozesse wie das Vertriebsmanagement, die Fertigung oder den Kundenservice erfasst, ist damit nicht möglich”, erklärt Bob Anderson, Research Director beim Marktforschungsunternehmen Gartner Inc. “Lösungen, die die Materialplanung als Teil des Kerngeschäfts integrieren, erlauben eine effizientere Unternehmenssteuerung. Denn damit basiert die Planung auf der tatsächlichen, aktuellen Nachfrage und nicht auf veralteten Daten aus dem letzten Quartal.”

“SAP Business One erhöht die Transparenz unseres gesamten Betriebes und erlaubt ein durchgängiges Management sämtlicher Geschäftsbereiche”, sagte Thomas Wegert, Geschäftsführer der Johann Feldmann GmbH, einem Automobilzulieferer aus dem nordrhein-westfälischen Velbert. “Die neue Version gibt uns eine Rundumsicht auf alle unternehmenskritischen Informationen und die Steuerungsmöglichkeiten, um die Unternehmensleistung zu verbessern und ein nachhaltiges, profitables Wachstum sicher zu stellen.”

Erweitertes CRM für mittelständische Unternehmen
Mit den erweiterten CRM-Funktionen können Kosten/Nutzen-Analysen von Vertriebs- und Marketing-Aktivitäten aktuell erstellt und verglichen werden. Die Aktionen können jederzeit optimiert und angepasst und Trendentwicklungen frühzeitig erkannt werden. Zusätzliche Report-Optionen umfassen nun auch das Kontaktmanagement sowie Vertriebsanalysen. Anwender haben zudem Zugang zu einem integrierten Kalender, um den Service und den Vertrieb für Aktivitäten oder Meetings einzuplanen. Damit erübrigen sich Investitionen in andere Workgroup-Server.

Anpassungen an alle Geschäftsanforderungen
Die neue Version erleichtert Anpassung von SAP Business One an kundenspezifische Anforderungen. Mit einem Wizard-basierten Tool können die Funktionen erweitert sowie Daten für Anwendungen, Abfragen oder Reports bereitgestellt werden. Dies beseitigt die Abhängigkeit von externen Datenquellen und reduziert die Entwicklungszeit erheblich. Mit den neuen Funktionen des Software Development Kit von SAP Business One können umfangreiche Transaktionen schneller bearbeitet, Upgrades für Lösungserweiterungen automatisiert und Funktionen für neue Geschäftsfelder schneller integriert werden. Als Datenbank-Optionen stehen nun Sybase Adaptive Server Enterprise (ASE), IBM DB2 Universal Database (UDB) Express Edition sowie Microsoft SQL Server zur Wahl.

Kunden von SAP Business One erhalten das Upgrade auf die neue Lösung im Rahmen ihres Standard-Wartungsvertrags. Weitere Informationen zu SAP Business One im Internet unter www.mittelstand.at.

0%-Leasing für die Lösungen mySAP All-in-One und SAP Business One
SAP Österreich bietet Klein- und Mittelbetrieben noch bis Ende 2004 ein attraktives Leasingmodell mit 0%-Verzinsung an. Die Unternehmen zahlen nur den Finanzierungsbeitrag zurück und profitieren darüber hinaus auch steuerlich und in ihrer Bilanz. Das Finanzierungsprogramm, das SAP gemeinsam mit Raiffeisen-Leasing entwickelt hat, richtet sich an Unternehmen, die sich für die Implementierung von mySAP All-in-One oder SAP Business One mit einem SAP Business Partner entschieden haben. Finanziert werden kann die Software sowie die Hardware über eine Laufzeit von 24 oder 36 Monaten.
Die Vorteile des Leasingangebotes speziell für Klein- und Mittelbetriebe sind: eine klare Kalkulationsgrundlage durch fixe Laufzeiten und maßgeschneiderte Raten sowie eine Optimierung der steuerlichen Möglichkeiten. Das Investitionsgut wird auch nicht in der Bilanz des Kunden ausgewiesen und verbessert so die Eigenkapitalquote und Bilanzoptik.

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