HP, Intel und SAP liefern Flexibilität und Geschwindigkeit für Business Intelligence

May 19, 2005 by SAP News 0

Gemeinsame Entwicklung beschleunigt analytische Anwendungen

Boston, USA/WalldorfAls Ergebnis eines gemeinsamen Entwicklungs-Projektes mit HP und Intel, hat SAP heute eine kostengünstige Verfahrenstechnik präsentiert, mit der SAP NetWeaver Business Intelligence höhere Verarbeitungsleistung und Flexibilität erreicht. Die Funktionalität kombiniert leistungsfähige Technologien der drei Entwicklungspartner und beschleunigt den Systemdurchsatz der neuen analytischen Anwendungen, die im April auf der SAPPHIRE ’05 in Kopenhagen angekündigt wurden. Gemeinsam mit Intel entwickelt, ist die Technologie mit dem Zusatz „Enterprise Services Ready“ integraler Bestandteil der SAP NetWeaver-Plattform und wird auf den skalier-baren HP ProLiant Servern sowie den Storage Area Network(SAN)-Lösungen HP StorageWorks vorinstalliert angeboten. Neben seinem Engagement bei der Entwicklung ist HP auch der erste Vertriebspartner der SAP für das neue Angebot, das mit der nächsten Version von SAP NetWeaver noch im Laufe des Jahres verfügbar sein wird.

Unternehmen müssen zunehmend größere Mengen heterogener Daten verwalten. Um dabei Effizienz und Kundenzufriedenheit sicherzustellen, müssen sie in kürzester Zeit auf Millionen oder gar Milliarden von Datensätzen zugreifen. Dabei stehen sie vor der Herausforderung, Antwortzeiten im Sekunden- oder Millisekundenbereich zu erreichen. Die besondere Schwierig-keit liegt in der Balance zwischen guten Antwortzeiten, akzeptablen Aufwändungen für die Wartung sowie der Prozessintegration. Eine hohe Business Intelligence-Leistung konnte bislang nur mit teurer Hardware, aufwändigen manuellen Anpassungen und über Einzellösungen realisiert werden, die nicht in die Prozesslandschaft des Unternehmens integriert waren.

Mit dem neuen Verfahren erhalten Firmen jetzt umgehenden Zugriff auf wertvolle Geschäfts-informationen wie aktuelle Lagerbestände oder Profitabilitätskennzahlen und können so ihre Produktivität steigern, genauere Absatzprognosen treffen, die Zusammenarbeit mit Lieferanten verbessern oder Marketingkampagnen gezielter umsetzen. Die Technologie wurde von den drei Entwicklungspartnern explizit für SAP NetWaver Business Intelligence konzipiert mit dem Ziel, die Implementierung zu beschleunigen, Synergien zu nutzen sowie Administrationskosten zu senken.

Gingen hochleistungsfähige und schnelle Datenbankabfragen bisher immer zu Lasten der Flexibilität bei den Abfrageparametern bietet die neue Technologie, basierend auf Such-funktionen und einer „in-memory“-Verarbeitung – also in einem virtuellen Speicher –, den schnellen und flexiblen Zugriff auf geschäftskritische Informationen. Damit können Unter-nehmen den heutigen Marktanforderungen im Bezug auf Schnelligkeit und gleichzeitige Flexibilität besser gerecht werden.

Skalierbare Lösung mit HP-Servern
SAP nutzt die Erfahrung von HP als System- und Lösungsanbieter, um diese leistungsfähige Analytics-Technologie als Paketlösung anzubieten, die einfach in die vorhandene IT-Infrastruktur eines Kunden integrierbar ist. Das Angebot bezieht sich zunächst auf HP ProLiant Server mit 64-Bit Intel Xeon Prozessoren und damit auch auf die kostengünstigen HP ProLiant BL20p Blade Server, sowie die SAN-Speichersysteme HP StorageWorks Enterprise Virtual Array 5000 (EVA5000) und HP StorageWorks Modular Smart Array 1000 (MSA1000). Die Rechenleistung der HP ProLiant Blade Server lässt sich bei wachsendem Bedarf wie etwa umfangreicheren Analysen einfach erweitern. Der modulare Aufbau der HP StorageWorks EVA5000 und MSA1000 Systeme bietet auf mehrere Terabyte skalierbare, hochverfügbare SAN-Lösungen.

HP ist nicht nur der erste Vertriebspartner, sondern auch der erste Kunde, der die neue Verfahrenstechnik nutzt, um interne Prozesse der Datenanalyse effizienter und wirtschaftlicher durchzuführen: „Durch unsere eigene Erfahrung und Lösungskompetenz können wir unsere Kunden optimal dabei unterstützen, Vorteile aus dieser neuen Technologie zu ziehen“, erklärt Gilles Bouchard, Chief Information Officer und Executive Vice President für Global Operations bei HP. „Mit diesem neuen Verfahren können Kunden jetzt auf große Mengen kritischer Daten zugreifen und in Sekundenschnelle Berichte generieren, deren manuelle Erstellung bislang mehrere Stunden in Anspruch genommen hat. Die mächtigen Analyse-Funktionen von SAP NetWeaver zeigen klar, welchen Kundennutzen SAP und HP durch ihre enge Zusammenarbeit schaffen können.“

Intel liefert Innovationen für die Enterprise Services Architektur
Intel unterstützt SAP bei der Entwicklung und Skalierbarkeit der Enterprise Services Architecture (ESA), dem SAP-Konzept für eine an Geschäftsprozessen ausgerichtete service-orientierte Architektur (SOA). Schnelle Antwortzeiten bei Abfragen sind für die technologische Ent-wicklung in Richtung einer Enterprise Services Architecture von zentraler Bedeutung. Intel verfügt über innovative Technologien, die Expertise sowie ausgezeichnete Werkzeuge für die Softwareentwicklung und hat gleichzeitig den Einblick, wie Unternehmen SOA implementieren, um Kunden bei deren Umsetzung bestmöglich zu unterstützen. Intel bietet zudem ein um-fassendes Portfolio offener, flexibler Plattformen – von 64-Bit- bis Dual-Core-Prozessoren – mit Funktionen für hohe Sicherheit und Zuverlässigkeit und eine einfache Administration sowie das größte Partnernetzwerk der Industrie. Derzeit erfolgen über 70 Prozent aller Neuinstallationen von SAP-Lösungen auf Intel-basierten Systemen.

„Unternehmen sehen sich mit einer explosionsartigen Zunahme von Datenmengen konfrontiert, die sie erfassen, analysieren und auf deren Basis sie handeln müssen“, erläutert Will Swope, Corporate Vice President von Intel. „Daher ist es heute von entscheidender Bedeutung, diese Daten in relevante Business Intelligence-Informationen umzuwandeln, mit denen Wettbewerbs-vorteile erzielt werden können. Intel, HP und SAP haben gemeinsam das erste Produkt entwickelt, das Enterprise Services Architecture konform ist und das die Erfassung wichtiger Daten vereinfacht. SAP hat dabei die Werkzeuge und die Expertise von Intel genutzt, um eine optimalen Einsatz ihres neuesten Business Intelligence Produkts auf 64-Bit und zukünftigen Multi-Core-Prozessoren sowie bestmögliche Leistung auf Xeon- und Itanium-basierten Plattformen zu erreichen.“

„Die neuen Funktionen in SAP NetWeaver sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Enterprise Service Architecture. Damit schafft SAP eine technologische Plattform für flexible Geschäfts-prozess-Innovation“, ergänzt Shai Agassi, Vorstandsmitglied der SAP und President der Product and Technology Group. „Ab jetzt heißt es nicht mehr entweder Geschwindigkeit oder Flexibilität beim Zugriff auf wichtige Geschäftsinformationen. SAP wird weiterhin eng mit HP und Intel zusammenarbeiten, um die Innovation bei Basistechnologien für das SAP-Lösungsangebot voran zu treiben. Damit erzielen wir schon heute klare Vorteile für unsere Kunden und liefern gleich-zeitig eine skalierbare Plattform für künftiges Wachstum.“

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