Colgate-Palmolive reduziert Hardware-Kosten im SAP-Umfeld um 70 Prozent

September 21, 2005 by SAP News 0

Adaptive Computing mit SAP NetWeaver senkt IT-Kosten

Wien/WalldorfDie Technologieplattform SAP NetWeaver wird um neue Funktionen für Adaptive Computing erweitert. Dies gab SAP heute auf ihrer Konferenz SAP TechEd ’05 bekannt, die vom 21. bis zum 23. September in Wien stattfindet. Die neuen Funktionen erlauben es Kunden, mehrere Anwendungen auf einem einzigen Server zu betreiben und Ressourcen so zu verteilen, dass die Applikationsserver und Datenbanken größtmögliche Leistung bringen. So können Unternehmen ihre IT-Infrastruktur konsolidieren, die Gesamtbetriebskosten senken und frei gewordene Ressourcen in Geschäftsprozess-Innovationen investieren. Während der vergangenen Jahre haben sich unter anderem EMC, Network Appliance, Redwood Technologies, Sun Microsystems und Unisys für die SAP Adaptive-Computing-Platform zertifiziert.

Mit den neuen Adaptive Computing-Funktionen von SAP NetWeaver können Unternehmen ihre Anwendungen und Daten bestimmten Servern oder Speichersystemen flexibel zuweisen und so auf wechselnde Anforderungen an Rechenleistung und auf Veränderungen in der Hardwareverfügbarkeit
reagieren. Auf diese Weise ist es beispielsweise möglich, verschiedene Software- oder Datenbankprozesse parallel auf einem Server laufen zu lassen. Anwender und Hosting-Partnern erhalten so die Möglichkeit, ihre Ressourcen besser zu nutzen.

Durch die zusätzliche Adaptive Computing-Funktion wird auch das Systemmanagement einfacher und effizienter. Ein neuer Task-Planner beispielsweise erlaubt es dem Administrator, die Ressourcenzuweisung entsprechend den Nutzungsmustern der Anwender zu planen. Zum Beispiel stellen Adminstratoren oft Nutzungsspitzen für die Mitarbeiter Self-Services eines Portals fest, wenn sich die Anwender morgens einloggen. Mit dem Task Planner ist der Administrator jetzt in der Lage, einen automatischen Ressourcenwechsel zu bestimmen. So lassen sich verzögerte Responsezeiten von vorneherein ausschließen. Ebenso ist es möglich, zusammen mit den SAP-Lösungen auch Fremdsoftware in die Zeit-/Ressourcenplanung einzubeziehen und die unterschiedlichen Komponenten gemeinsam einer neuen Hardware zuzuweisen.

Der Konsumgüterhersteller Colgate-Palmolive arbeitet bereits mit den neuen Adaptive Computing-Funktionen. Neben einer verbesserten Auslastung der Server- und Speicherkapazitäten konnte der Hersteller ebenfalls erhebliche Kosteneinsparungen erzielen. “Mit den neuen Adaptive-Computing-Fähigkeiten von SAP haben wir die Betriebskosten für unsere spezielle IT-Infrastruktur um 70 Prozent reduziert”, erklärt dazu Jim Capraro, Director Global Information Technology bei Colgate. “Darüber hinaus konnte die IT-Infrastruktur deutlich vereinfacht werden. Administrations-Overhead wurde reduziert.”

Zertifizierung bietet Wachstumschancen für Hardwarepartner
Im Rahmen der offenen Partnerinitiative zu Adaptive Computing haben Technologie-Anbieter die Möglichkeit, ihre Server-, Speicher- und Systemsoftwarelösungen für SAP NetWeaver vorzertifizieren zu lassen, um ein optimales Zusammenspiel von Soft- und Hardware zu erreichen. Führende Technologieanbieter wie EMC, Network Appliance, Redwood Software, Sun Microsystems und Unisys haben diese Zertifizierung bereits erhalten. Um Anwendern bei der Verwaltung ihrer Speichersysteme über die gesamte Infrastruktur hinweg mehr Flexibilität zu ermöglichen, unterstützen die neuen Adaptive Computing-Funktionen von SAP jetzt alle führenden Speichertechnologien wie NAS, SAN und iSCSI.

“So wie Enterprise Services eine bedeutende Rolle dabei spielen, die Anwendungsflexibilität zu erhöhen, ermöglicht Adaptive Computing eine höhere Flexibilität von Hardware-Ressourcen in SAP-Umgebungen”, erläutert Peter Graf, Executive Vice President Solution Marketing bei SAP. “In beiden
Fällen erhalten die Kunden durch SAP NetWeaver einen Zugewinn an Flexibilität. Durch die bessere Nutzung von SAP-Lösungen und Drittsystemen trägt der Einsatz von SAP NetWeaver zu einer Reduzierung der Kosten bei. Diese Einsparungen können in Geschäftsprozess- und IT-Innovationen
investiert werden, die für Unternehmen unverzichtbar sind.”

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