SAP Österreich 2005 mit Umsatzplus

February 15, 2006 by SAP News 0

Mittelstands-Offensive mit neuer Organisation

WienSAP Österreich konnte im Geschäftsjahr 2005 den Umsatz um 4% auf rund 127,4 Mio. Euro steigern. 2005 wurde auch eine Schallmauer durchbrochen: Über 1.000 Unternehmen in Österreich setzen SAP Software ein. Im Bereich Klein-und Mittelbetriebe (KMU) wird SAP Österreich 2006 noch offensiver unterwegs sein: Mit 1.1.2006 hat die neue Business Unit „Mittelstand“ offiziell ihre Tätigkeit aufgenommen. Ziel ist es, mit einem adaptierten Vertriebsmodell im Bereich der KMUs künftig eine noch größere Marktabdeckung zu erreichen und den Umsatz mit mittelständischen Unternehmen weiter anzukurbeln.

„Wir haben 2005 erneut bewiesen, dass wir auch in einem schwierigen Marktumfeld sehr gut agieren können. Die breite Produktpalette von SAP gekoppelt mit hochwertigen Dienstleistungen ist ein Erfolgsgarant“, so Wolfgang Schuckert, Managing Director von SAP Österreich, bei der Präsentation der Zahlen. Mit einem neuen Vertriebsmodell will SAP Österreich im Bereich der KMUs künftig eine noch größere Marktabdeckung erreichen und den Umsatz mit mittelständischen Unternehmen ankurbeln. Gemeinsam mit Vertriebspartnern werden spezielle SAP Lösungen entwickelt und angeboten, die stark branchenorientiert ausgeprägt sind.
„Dafür haben wir eine schlagkräftige Organisation aufgebaut, mit der wir sowohl unsere Vertriebspartner besser unterstützen können, als auch die Anforderungen der Klein- und Mittelbetriebe nach branchenspezifischer Software erfüllen. Bisher haben wir immer von der Mittelstands-Initiative von SAP gesprochen. Ab sofort sprechen wir von einer Mittelstands-Offensive“, sagt Schuckert.

Projekte und Kunden 2005
2005 konnte SAP Österreich 148 Neukunden gewinnen. Der Großteil kommt aus dem Mittelstand. Unternehmen wie Baumax, Boxmark Leather, die Factor Bank AG, Opec Fund for International Development, Schachermayer, Schoeller Bleckmann Oilfeld, SHT Haustechnik Gruppe, Stow Austria, Wuppermann Stahl und die Vorarlberger Nachrichten konnten mit den unterschiedlichsten Lösungen als Neukunden gewonnen werden.

Zu den wichtigsten Beratungs-Projekten von SAP Consulting zählen unter anderem jene mit Kaindl/Kronotec, C+C Pfeiffer, Red Bull, der Wiener Gebietskrankenkasse oder der Stadt Wien, die Software von SAP flächendeckend über alle Magistratsabteilungen einsetzen wird.

Offensive im Mittelstand
Ein deutliches Zeichen setzt SAP für das Marktsegment Mittelstand. Mit 1.1.2006 hat die neue gleichnamige Business-Unit unter der Leitung von Dr. Andreas Muther offiziell den Betrieb aufgenommen. Das gesamte Neukundengeschäft von SAP Österreich im Bereich Klein- und Mittelbetriebe wird zukünftig durch branchenorientiert ausgerichtete Vertriebspartner abgewickelt. „Wir möchten bis 2010 eine wesentlich größere Marktabdeckung im Mittelstand als bisher erreichen. Durch Vertriebspartner mit entsprechendem Know-how rechnen wir uns gute Chancen aus. Diese gilt es bestmöglich zu unterstützen. Das werden wir mit einem wesentlich erweiterten Partner-Programm machen“, so Wolfgang Schuckert.
Auch Branchen, in denen SAP bisher kaum vertreten war, sollen mit neuen Partnern erschlossen werden. Als erstes werden die Baubranche und Logistik-Dienstleister adressiert.

SAP NetWeaver setzt sich durch
Immer mehr Kunden von SAP Österreich erkennen zunehmend den Nutzen von SAP NetWeaver als Integrations- und Technologie Plattform. Neben Portaltechnologie- und Business Intelligence Lösungen wird auch die SAP Exchange Infrastructure, mit der Systeme von unterschiedlichen Anbietern verbunden werden können, stärker nachgefragt. Auch Zukunftsthemen, wie die Einbindung von RFID-Daten in das Warenwirtschaftssystem, werden von SAP NetWeaver bereits abgedeckt.

Erste „powered by SAP NetWeaver“ Lösungen in Österreich
Auch als Entwicklungsplattform findet SAP NetWeaver in Österreich Anklang. Die ersten Software-Unternehmen haben 2005 die offiziellen Zertifikate für ihre Lösungen „powered by SAP NetWeaver“ bekommen. Darunter sind:

  • Hartter Softwarehaus mit einem prozessorientierten Geschäftsvorfallsystem im Bankenbereich (für Filialen) und die Kassa/Schalteranwendung für die Umsatzverarbeitung für die Bereiche Sparen, Kontokorrent, Sorten, Münzen, Medaillen/Barren und Devisen.
  • HKS Software mit einem semantischen Informationsportal zur Anzeige der Beziehungen zwischen Produkten, Prozessen, Projekten, Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern, Dokumenten und Organisationseinheiten.
  • Invaris Informationssysteme mit dem gesamten Lösungsportfolio für High-End-Output Management, interaktivem Formularmanagement und automatisierter Textverarbeitung.
  • TietoEnator mit einer Lösung für die Integration eines Frachtkostenmoduls zur Abbildung von komplexen Transportkostenvereinbarungen mit Spediteuren und externen Lagern.
  • Uc4 mit dem weltweit eingesetzten Enterprise Job Scheduling System uc4:global für Rechenzentrumssteuerung in SAP und Nicht-SAP Umgebungen.

SAP Business School Vienna etabliert
Im vierten Jahr ihres Bestehens hat sich die SAP Business School Vienna (SAP BSV) 2005 als Anbieter von hochwertigen Management-Ausbildungsprogrammen etabliert. Mehr als 800 Teilnehmer, davon rund 60 Studenten, die den MBA für Business Information Management absolvieren, haben 2005 Seminare und Lehrgänge an der SAP BSV besucht. Auch 2006 spezialisiert sich die SAP BSV auf das Spannungsfeld zwischen IT, Betriebswirtschaft und Management.
Neben den bestehenden Lehrgängen werden in Zukunft Corporate Academies forciert.
Unternehmen können dabei Module aus dem MBA mit Seminaren kombinieren, die auf die individuellen Anforderungen ihrer Firma abgestimmt sind. Xerox und Böhler-Uddeholm sind erste Referenzkunden für diese Academies.

eduSAP.at – Schüler und Studenten lernen Umgang mit SAP Systemen
eduSAP.at, eine Initiative von SAP Österreich, mit der heimischen Bildungseinrichtungen SAP Software für Unterricht, Lehre und Forschung zur Verfügung gestellt wird, findet immer breitere Akzeptanz. Im heurigen Schuljahr lernen bereits 6000 Schüler den Umgang mit SAP Systemen. Seit 2001 haben 16.000 Schüler am Programm teilgenommen. 84 Berufsbildende höhere Schulen sowie 16 Universitäten und Fachhochschulen nutzen dieses Angebot. 550 Lehrende wurden bis jetzt unentgeltlich von SAP Österreich ausgebildet. Mehr als 600 Zertifikate (Qualified SAP User) hat SAP bereits an Schüler verliehen.

Foto zum Pressetext (jpg; 700KB)
Foto: SAP Österreich
Abdruck honorarfrei

Von links nach rechts:
Robert Leitner, Leiter Partnermanagement SAP
Wolfgang Schuckert, Managing Director SAP Österreich
Dr. Andreas Muther, Leiter der SAP Business Unit Mittelstand

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