Mittelständische Unternehmen setzten vermehrt auf SAP

September 6, 2006 by SAP News 0

Branchenfunktionen und schnellere Implementierung steigern den Markterfolg

WalldorfIm ersten Halbjahr 2006 haben sich knapp 900 mittelständische Unternehmen für betriebswirtschaftliche Lösungen von SAP entschieden, um ihre Wachstumsstrategien umzusetzen. SAP ist damit klarer Marktführer bei branchenorientierten Softwarelösungen für den gehobenen Mittelstand. SAP verbindet führende Technologien mit umfassendem Branchen-Knowhow und fortschrittlichen Implementierungs-Methoden für eine fest kalkulierbare Lösungseinführung. Dies unterstützt einen schnellen Return on Investment (ROI). In der Region EMEA ist der Unternehmensbereich Mittelstand das am schnellsten wachsende Marktsegment der SAP. Über zwei Drittel aller SAP-Kunden weltweit sind inzwischen dem Mittelstand zuzurechnen.

Der Stand von SAP-Lösungen gegenüber Wettbewerbsprodukten wird durch Kundenbefragungen kontinuierlich evaluiert. SAP wird als kompetenter, innovativer Partner bewertet, der spezialisierte Branchenlösungen für den Mittelstand anbietet. Mittelständische Kunden wollen mit SAP ihre Geschäftsprozesse automatisieren und ihre IT-Landschaft konsolidieren. Durch zukunftssichere Investitionen in SAP sollen die Kosten gesenkt und die Wettbewerbsfähigkeit erhöht werden.

Für mehr als die Hälfte aller mittelständischen Unternehmen hängt die eigene Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit direkt mit dem Einsatz von Informationstechnologie zusammen. Dies ist ein zentrales Ergebnis der Studie „Thinking Big: Midsize Companies and the Challenges of Growth“, die das Londoner Wirtschaftsforschungsinstitut Economist Intelligence Unit im Auftrag der SAP durchgeführt hat.1 Für mehr als zwei Drittel der Befragten ist IT ein elementarer Aspekt ihrer Wachstumsstrategie.

Zu den mittelständischen Kunden, die sich im zweiten Quartal 2006 für SAP entschieden haben, gehören: die BALS Elektrotechnik; der Präzisionsoptik-Anbieter Berliner Glas, der Räder- und Rollenfabrikant Blickle, der Wasserfilterhersteller Brita, der Konsolenzubehör-Hersteller, -Importeur und -Händler Deluxe, der Logistikexperte Duvenbeck, der Bekleidungshersteller EHLO International BV, der Elektrotechnikanbieter Elektroanlagen Weiss, der Haushaltschemiehersteller Emil Kiessling, der Hightech-Dienstleister Formel D, der Lebensmittelhersteller Fruchtwerk Dr. Balke GmbH, der Gartenbauexperte Grünenfelder, der Automobilzulieferer Hyvatec, der Feingebäckhersteller Kambly, die Klein Umformtechnik, der Telefon- und Branchenbuchanbieter klicktel, der Sanitärarmaturen-Hersteller Neoperl, Baudienstleister OBERMEYER PLANEN+BERATEN, der Hersteller von Glasbaubeschlägen Pauli & Sohn, die auf Instandhaltungstechnologie spezialisierte Prüftechnik AG, der Schreinereizulieferer Rudolf Ostermann, der Automobilzulieferer Saxonia-Franke, der Solarmodulhersteller Solon, der Transformatorenhersteller Starkstrom Gerätebau, das IT-Beratungsunternehmen Treorbis und der Isoliertechnikanbieter Trocellen.

„SAP war zunächst nur auf Grund ihrer Marktführerschaft bei Unternehmenssoftware auf unserer Shortlist. Wir dachten nicht, dass eine SAP-Lösung eine wirkliche Alternative für Blickle wäre. Zu mächtig und zu teuer, so unsere damalige Meinung“, erklärt Walter Wager, Geschäftsführer der Blickle Räder+Rollen GmbH u. Co. KG aus dem Baden-Württembergischen Rosenfeld . „In Workshops mit dem SAP-Partner All for One haben wir dann aber eine mySAP-All-in-One-Anwendung für die Metallindustrie kennen gelernt. Diese Software traf genau unsere Anforderung, und sie kann mittelstandsgerecht – das heißt schrittweise und zu fest kalkulierbaren Kosten – eingeführt werden. SAP bietet uns ein zukunftssicheres System mit standardisierten Prozessen für die gesamte Blickle-Gruppe.“

Lösungen funktionell und preislich auf den Mittelstand abgestimmt
Die vorkonfigurierten Anwendungspakete von SAP decken die branchenspezifischen Anforderungen des Mittelstands zu durchschnittlich 95 Prozent ab – das reduziert die Implementierungs- und Anpassungskosten erheblich. Durch individuelle Konfiguration der Anwendungen erhalten mittelständische Unternehmen zugleich maximale Flexibilität. Dank maßgeschneiderter Angebote können mittelständische Unternehmen genau die IT-Funktionen einsetzen, die sie aktuell benötigen, und das zu einem fest kalkulierbaren Preis und mit einem klaren Projektzeitplan. Die schrittweise Einführung und eine erprobte Einführungsmethodik reduzieren die Implementierungsdauer einer ERP-Lösung bei mittelständischen Kunden auf durchschnittlich nur noch vier Monate. Viele mySAP-All-in-One-Anwendungen können sogar noch schneller installiert werden. Damit können die Einstiegskosten um bis zu 30 Prozent sinken, wie interne Untersuchungen der SAP ergaben.

Doch Kosten sind auch im Mittelstand nicht immer der ausschlaggebende Faktor, betont Hans-Martin Wahlen, CEO des Schweizer Feingebäckherstellers Kambly: „Kostensenkungen stehen für uns nicht im Vordergrund. Wir wollten vor allem eine zukunftssichere, hoch verfügbare Lösung, die unser Wachstum unterstützt, sowohl im Hinblick auf steigende Internationalität als auch bei der Erweiterung unseres Produktportfolios.“ Weitere wichtige Aspekte bei der Entscheidung für die mySAP-All-in-One-Anwendung ExpertFOOD waren die einfache Bedienbarkeit und das Vertrauen in die Fachleute des Berner SAP-Partners EFP Consulting. „Wir haben uns sofort verstanden. Und Vertrauen, das bedeutet Nachhaltigkeit“, ist der Kambly CEO überzeugt.

Auch die klickTel AG, ein führender deutscher Anbieter medienübergreifender Telefon- und Branchenbücher, vertraut für die Unterstützung seiner Wachstumsstrategie auf SAP. „Mit SAP haben wir einen Anbieter gewählt, der uns eine System-Architektur aus einem Guss bietet – es ist das einzige System, das unsere breit gefächerten fachlichen Anforderungen in Form von Daten und Prozessen auf einer Plattform integriert und uns jederzeit eine Erweiterung ermöglicht“, erklärt Marcus Vengels, Vorstand der klickTel AG, „Darüber hinaus sind die Lösungen von SAP maßgeschneidert für die Bedürfnisse eines mittelständischen Unternehmens. Mit dem Systemhaus Steeb hatten wir einen echten Partner zur Seite, der die Lösung zügig und pragmatisch implementiert hat.“

Der Mittelstand im Fokus
Um die Anforderungen mittelständischer Kunden an Branchenfunktionen und Dienstleistungen optimal zu bedienen, hat SAP den „Unternehmensbereich Mittelstand“ etabliert. Dadurch haben Kunden direkten Zugang zu SAP und ihrem rasch wachsenden Partner-Netzwerk. Sie profitieren von dem gesamten Branchen-Knowhow von SAP und ihren Partnern und haben die Möglichkeit, Anwendungen und Services über den Vertriebs- und Servicepartner ihrer Wahl zu beziehen.

„Unsere mittelständischen Kunden sind mehr denn je von besonderer Bedeutung für uns. Jedes mittelständische Unternehmen hat individuelle Bedürfnisse, die wir individuell bedienen müssen. Dafür steht der SAP-Unternehmensbereich Mittelstand“, betont Michael Schmitt, Leiter Mittelstand der SAP Region EMEA Central. „Viele Unternehmen, für die SAP bislang keine Option war, nehmen heute die Expertise der SAP bei Mittelstandslösungen wahr. Kurze Implementierungszeiten und niedrige Gesamtbetriebskosten machen die SAP-Angebote gerade für den Mittelstand noch attraktiver.“

1) Die Studie „Thinking Big: Midsize Companies and the Challenges of Growth“ ist kostenfrei im Internet erhältlich: www.eiu.com/ThinkingBig

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