Banken profitieren von Co-Innovation mit SAP

May 14, 2007 by SAP News 0

Geschäftsprozessplattform als Fundament flexibler Lösungen

Wien/WalldorfSAP stellt heute auf der internationalen Kundenmesse SAPPHIRE `07 in Wien neue Details ihrer Entwicklungs-Roadmap für Lösungen auf Basis von Enterprise SOA vor. Die Verbindung der SAP-NetWeaver-Plattform und branchenspezifischen, wieder verwendbaren Services mit betriebswirtschaftlichen Funktionen (Enterprise Services) bildet die Basis von Geschäftsprozessplattformen für Banken und Versicherungen, mit denen Kosteneinsparungen, eine verbesserte Wertschöpfung und effizientere Geschäftsprozesse erreicht werden können. Die gemeinsame Entwicklung von SAP, ihren Partnern und Kunden stellt Finanzdienstleistern eine integrierte Plattform zur Verfügung, mit der sie sich besser vom Wettbewerb differenzieren, neue Produkte schneller auf den Markt bringen und Geschäftsnetzwerke flexibler erweitern können.

Mit einer Geschäftsprozessplattform (Business Process Platform) können sich Finanzdienstleister schnell auf neue Geschäftsoptionen einstellen und so ihre Rentabilität erhöhen. Die Plattform erlaubt die Wiederverwendung von Geschäftsprozessen, Prozessmodulen oder Enterprise Services und unterstützt so die flexible Anpassung an neue Anforderungen ebenso wie die Einführung innovativer Geschäftsabläufe zu geringeren Kosten.

Unterstützung neuer Geschäftsoptionen durch Co-Innovation
Der Bankensektor kann heute – als eine der ersten Branchen überhaupt – neue Geschäftsoptionen durch die schnelle Veränderung von Wertschöpfungsketten umsetzen, die mit Hilfe von Geschäftsprozessplattformen schon in ihrer Architektur auf Flexibilität und Anpassungsfähigkeit ausgelegt sind. Konzeption und Inhalte dieser Plattformen wurden von SAP in enger Zusammenarbeit mit führenden Finanzinstituten wie etwa ABN AMRO oder Standard Bank entworfen, um die Branchen-Anforderungen und -Wachstumsstrategien bestmöglich unterstützen zu können.

„Die Integrationstechnologie von SAP gibt uns die benötigte Flexibilität, um spezifische Module unserer vorhandenen IT-Systeme mit anderen zu verknüpfen“, erklärt Herman Singh, Director for Architecture and Technology Engineering bei der südafrikanischen Standard Bank. „Die Kombination aus Technologie und der zukunftsweisenden Geschäftsprozessplattform-Strategie waren ausschlaggebend, uns für SAP zu entscheiden.“

Die Standard Bank wird 91 Altsysteme mit über 240 Schnittstellen und mehr als elf Millionen Kundendatensätze mit Lösungen auf Basis einer Geschäftsprozessplattform konsolidieren. Mit dieser durchgängigen Plattform optimiert die Standard Bank künftig Vertrieb und Marketing, beschleunigt Produkteinführungen, erhöht ihre Effizienz und vor allem die Kundenorientierung. „SAP hat uns bei der schrittweisen Einführung der Geschäftsprozessplattform umfassend unterstützt“, führt Singh aus. „Das Ziel ist die weitgehende Flexibilisierung unserer Geschäftsprozesse, und die Plattformstrategie liefert uns heute ein zentrales System für sämtliche Kundendaten und alle Teilnehmer eines Geschäftsprozesses.“

Ziel ist die verbesserte Wettbewerbsfähigkeit
Das Branchenforum „Industry Value Network for Banks“ hat ebenfalls die Co-Innovation im Bankensektor als Ziel. Die von den Mitgliedern definierten, bankenspezifischen Enterprise Services bilden die Grundlage der wieder verwendbaren Services in den von SAP unterstützen Geschäftsprozessplattformen. SAP-Partner erweitern die Plattform kontinuierlich mit neuen Services, die bankenspezifische Geschäftsanforderungen unterstützen, nicht jedoch die Komplexität der IT. SAP beabsichtigt dazu eine Zusammenarbeit mit Sungard, um Lösungen für das Asset-Liability-Management (ALM) auf Basis von Enterprise SOA in Geschäftsprozessplattformen zu integrieren (1).

„In enger Zusammenarbeit mit Banken und Partnern hat SAP eine Geschäftsprozessplattform entwickelt, mit der sich die Branche Wettbewerbsvorteile sichern und ihre Leistungsfähigkeit verbessern kann“, erläutert Thomas Balgheim, Leiter des globalen Geschäftsbereichs Banken bei SAP. „Mit einer durchgängigen Plattform, die Services und wieder verwendbare Geschäftsprozessmodule enthält, können Banken eine Enterprise SOA planvoll und schrittweise umsetzen, um ihre Unternehmen effizienter auszurichten.“

Mit SAP auf dem Weg zur vernetzen Assekuranz
SAP kündigt zudem die Unterstützung einer Geschäftsprozessplattform für Versicherungen an, mit der sich bereichs- und standortübergreifend Kosten senken, Geschäftsabläufe mit externen Vertriebsbeauftragten und Maklern verbessern und die Kundenzufriedenheit erhöhen lassen. Auf diese Weise unterstützt SAP Assekuranzen dabei, ihre Wertschöpfungsketten übergreifend zu integrieren, Kundenbedürfnisse besser zu erfüllen und gesetzliche Auflagen einfacher umzusetzen.

„Serviceorientierte Architekturen bieten der Versicherungsbranche eine Fülle neuer Möglichkeiten, die weit über eine Neuausrichtung der IT hinausgehen und helfen, den Anforderungen der Branche gerecht zu werden“, kommentiert Mark Gormann, Strategic Research Advisor bei der Insurance TowerGroup. „Eine SOA aus standardisierten, lose gekoppelten funktionalen Komponenten unterstützt umfassende Systemkonsolidierungen, mehr Prozessflexibilität sowie erweiterte Analyse- und Berichtsmöglichkeiten. Der modulare Aufbau von kritischen Geschäftsprozessen hilft, den IT-Anforderungen der Branche gerecht zu werden.“

SAP geht über Standardgeschäftsprozesse für Sach-, Unfall-, Lebens-, Kranken- und Rentenversicherungen hinaus und integriert die gesamte Wertschöpfungskette der Versicherer. Sie können so frühzeitig auf neue Geschäftsanforderungen sowie rechtliche Rahmenbedingungen reagieren und ihre vorhandene IT-Landschaft optimal einsetzen. Mit der Geschäftsprozessplattform für Versicherungen können die Unternehmen neue Anwendungen und Services entwickeln und bestehende Prozesse – etwa für Agenturvertrieb, Inkasso oder Schadenmanagement – erweitern. Dazu umfasst die Plattform modernste Software-Werkzeuge für die Zusammenarbeit mit internen und externen Teams, verzahnt sie mit der Wertschöpfungskette und senkt dadurch die IT-Gesamtbetriebskosten.

„Für die Neuausrichtung von Versicherungsunternehmen ist eine IT-Umgebung notwendig, die eine durchgängige Aufgabenbearbeitung zulässt, sie nach einem Regelwerk automatisiert verteilt und verarbeitet“, erklärt Leo Schneider, Senior Vice President, Financial Services bei SAP. „Die Lösungen von SAP basieren auf Enterprise SOA und liefern Versicherungsunternehmen die geforderte Effizienz und Flexibilität, um neue Geschäftschancen schnell nutzen zu können.“

(1) Siehe hierzu die SAP-Pressemitteilung SAP und Sungard kündigen Zusammenarbeit bei Enterprise SOA an.

Anmerkung für die Redaktion
Webcasts, Vorträge, Präsentationen und Podcasts von der SAPPHIRE ’07 in Wien können Sie unter folgendem Link abrufen: www.sapsapphire.com/emea2007/replays.epx. Keynote-Präsentationen und andere Inhalte von der SAPPHIRE ’07 Atlanta, die vom 22. bis 25. April stattfand, finden Sie unter SAPPHIRE ’07 Atlanta Online, www.sapsapphire.com/usa2007/podcast.epx und www.sapsapphire.com/usa2007/webcastsandreplays.epx. Multimedia-Angebote, Fotos und TV-Schnittmaterial von SAP stehen auf dem Portal “The News Market“ (www.thenewsmarket.com/sap) zur Verfügung. Das SAP-Material steht online oder als Bandmaterial bzw. DVD nach der einer Registrierung zur Verfügung; die Nutzung ist für Medien kostenfrei.

Informationen zu SAP for Banking
Das Branchenportfolio SAP for Banking beinhaltet Lösungen und Services für bankenspezifische und unternehmensrelevante Bereiche wie etwa CRM, Risikomanagement oder Beschaffung, die über eine Geschäftsprozessplattform auf Basis einer Enterprise SOA bereitgestellt werden können. SAP for Banking bietet ein integriertes Set an Tools zur Steuerung sämtlicher Prozesse im Front- und Back-Office-Bereich von Banken – von Core Banking über umfangreiche Finanztransaktionen, dem Kundenbeziehungsmanagement, dem Rechnungswesen und Controlling bis hin zu Profitabilitäts- und Risikoanalysen. Mit mehr als 600 Kunden in 60 Ländern weltweit unterstützt SAP for Banking auf Basis der SAP-NetWeaver-Plattform Finanzinstitute dabei, Transaktionen und Beziehungen professionell zu managen, um Geschäftsmöglichkeiten schnell zu identifizieren und zu nutzen. Darüber hinaus lassen sich mit Hilfe von SAP for Banking neue Produkte entwickeln, um den individuellen Anforderungen von Kunden zu entsprechen. Weitere Informationen unter: www.sap.de/banking

Informationen zu SAP for Insurance
SAP for Insurance ist das branchenspezifische SAP-Lösungsportfolio für Versicherungsunternehmen. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von der Kostenkontrolle bis hin zur Erschließung neuer Geschäftsmöglichkeiten und der Stärkung der Kundenbindung. Die Lösungen lassen sich schrittweise anhand der strategischen Ziele, Prioritäten und Ressourcen von Versicherungsunternehmen implementieren. SAP for Insurance ist bei rund 440 Kunden aus 45 Ländern im Einsatz und integriert Kernversicherungsprozesse nahtlos mit kundenbezogenen Funktionen und Back-Office-Prozessen – vom ersten Kundenkontakt über Policenverwaltung, Produkt-Management, In- und Exkasso bis hin zur Schadensabwicklung. Weitere Informationen unter: www.sap.de/insurance

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