SAP-Stellungnahme zur gemeinsamen Konferenz über die weiteren Verfahrensschritte im Oracle/SAP Verfahren

August 29, 2007 by SAP News 0

WalldorfHintergrundinformationen: Am 28. August US-Westküstenzeit haben SAP und Oracle gemeinsam ein Statement zur Konferenz über die weiteren Verfahrensschritte eingereicht. Damit folgten sie der Vorgabe des Gerichtes in Vorbereitung für die Konferenz über die weiteren Verfahrensschritte, die am 4. September 2007 stattfindet. Das gemeinsame Statement legt die Positionen von Oracle und SAP zu verschiedenen Themen dar, unter anderem zu alternativen Lösungen für den Streitfall, vorgerichtliche Terminplanung und Untersuchungen. Diese Themen können im Rahmen der Konferenz selbst im Detail erörtert werden. Nach der Konferenz erlässt das Gericht üblicherweise einen Beschluss über seine Entscheidungen zu Aspekten wie Verfahrensdatum, alternativen Lösungen für den Streitfall und dem Zeitablauf der Untersuchungen. Informationen hierzu finden sich im Internet unter www.tnlawsuit.com

SAP hat die Fakten zu diesem Fall in ihrer Stellungnahme zum Verfahren und ihrer Antwort auf die Oracle-Klage klar dargelegt. Die Darlegung der „Fakten“ seitens Oracle ist fehlerhaft und irreführend. Im Interesse aller Beteiligten, auch unserer Kunden, sollte dieser Fall umgehend gelöst werden. Entgegen der Meinung von Oracle sind wir der Auffassung, dass dies auch möglich ist.

Selektive SAP-Passagen der gemeinsamen Stellungnahme zu den weiteren Verfahrensschritten:

Die Darlegung der „Fakten“ seitens Oracle klingt dramatisch, ist aber irreführend. Sie lässt völlig außer Acht, dass TomorrowNow das Recht hatte, im Auftrag seiner Kunden auf Oracles Customer Connection Website zuzugreifen und von dort Support-Material für Kunden herunterzuladen. Sie ignoriert, dass nur TomorrowNow das Support-Material heruntergeladen hat – weder SAP America noch SAP AG und das keine dieser Informationen an SAP America oder SAP AG weitergegeben wurden. Kurz zusammengefasst behandelt dieser Fall die Frage, ob TomorrowNow die Berechtigung von Kunden zum Download bestimmter Unterlagen überschritten hat. Es geht hierbei nicht um „Organisierten Diebstahl im großen Stil“ wie Oracle behauptet.

Wie bei den meisten Verfahren liegt die umgehende Lösung dieses Streitfalles im Interesse aller Beteiligten. Zumindest bietet eine alternative Beilegung der Rechtsstreitigkeit Oracle die Gelegenheit, den behaupteten Schaden darzulegen und zu beziffern, so dass sich die Untersuchungen, Verfahrensanträge und der Prozess hierauf in angemessener Weise fokussieren können.

Die Beklagten schlagen daher vor, dass alle Parteien innerhalb der kommenden Monate zu einer Mediation unter Leitung eines aktiven oder pensionierten Richters geladen werden. Dieses sollte jedoch nicht erste Untersuchungen verzögern, die unter Umständen für den vorgeschlagenen Ablauf hilfreich sein könnten. *

*Bei der vorliegenden Übersetzung handelt es sich nicht um eine amtlich geprüfte Übersetzung, daher übernimmt SAP dafür keine Gewähr.

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