SAP und Callataÿ & Wouters kooperieren bei Softwarelösung für den Bankensektor

September 12, 2007 by SAP News 0

Finanzinstitute profitieren von Partnerschaft

WalldorfSAP und der belgische Softwareanbieter Callataÿ & Wouters vermarkten künftig gemeinsam eine Kernbankenlösung für mittelgroße Finanzinstitute. Sie kombiniert Technologie und Software von SAP mit der Softwarelösung „Thaler“ von Callataÿ & Wouters und bietet so eine Geschäftsprozessplattform für Banken. Damit können Finanzinstitute ihre Geschäftsprozesse umfassend vereinheitlichen, ihre Flexibilität erhöhen, Betriebskosten reduzieren und Kernbankenfunktionen optimieren.

Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft wird die Kernbankensoftware Thaler zusammen mit analytischen Fähigkeiten von SAP auf einer Geschäftsprozessplattform eingesetzt. Banken können das gemeinsame Lösungsangebot weltweit und in allen Niederlassungen nutzen und profitieren so von einheitlichen Standards und hoher Skalierbarkeit.

Thaler ist eine integrierte Lösung für Kernbanktransaktionen und zur Steuerung von Finanzprodukten wie Wertpapiere, Einlagen, Darlehen oder den Zahlungsverkehr. Der hohe Automatisierungsgrad und die Möglichkeit, Onlinedaten für die analytische Auswertung und Finanzbuchhaltung zu nutzen, soll die Betriebskosten der Finanzinstitute signifikant senken und potenzielle Übertragungsrisiken vermindern. Ebenso können Entwicklungszyklen für neue Finanzprodukte und -dienstleistungen deutlich gesenkt werden. Zudem bietet die Software eine internetbasierte Front-Office-Anwendung für Filialen und Endkunden. Thaler wird derzeit von 35 Groß- und Privatkundenbanken in 15 Ländern eingesetzt.

„Eine bewährte Technologie, umfassende Geschäftsprozess-Expertise sowie das globale Ecosystem aus Partnern und System-Integratoren gaben den Ausschlag dafür, unsere Kernbankenlösung auf der Geschäftsprozessplattform von SAP einzusetzen“, erklärt Marc De Groote, CEO von Callataÿ & Wouters. „Der Erfolg unserer Kunden stand bei dieser Partnerschaft im Mittelpunkt. Sie sollen künftig noch flexibler, effizienter und wettbewerbsfähiger werden, um optimal auf neue Marktanforderungen reagieren zu können.“

Unterstützung neuer Geschäftsoptionen
Die Branchenlösung SAP for Banking, die SAP-NetWeaver-Plattform und industriespezifische, wieder verwendbare Enterprise Services (Web Services mit betriebswirtschaftlichen Funktionen) bilden die Basis einer durchgängigen Geschäftsprozessplattform für Banken. Damit erhalten Banken eine solide Plattform für optimierte Prozesse und erhöhte Flexibilität. Dies hilft Banken, Geschäftschancen schneller, effizienter und profitabler zu nutzen. SAP und ihre Partner erweitern die Plattform kontinuierlich um bankenspezifische Services. Banken profitieren von zusätzlichem Nutzen, ohne die Komplexität der bestehenden IT-Infrastruktur zu erhöhen. SAP kündigte hierzu Co-Innovationen mit führenden Banken und Partnern auf Basis von Enterprise SOA an. Dazu gehören etwa die Standard Bank sowie der IT- und Softwareanbieter SunGard.

„Die Partnerschaft mit Callataÿ & Wouters kombiniert die Branchenkompetenz und das Wissen aus der Welt des Enterprise Computing mit der Anpassungsfähigkeit eines kleineren Unternehmens“, erläutert Léo Apotheker, stellvertretender Vorstandssprecher der SAP und verantwortlich für den Bereich Customer Solutions & Operations. „Die Zusammenarbeit hilft vor allem mittelgroßen Banken, das Wertschöpfungspotenzial einer serviceorientierten Architektur (SOA) auf Basis der Geschäftsprozessplattform von SAP umfassend zu erschließen. Mit solch einer flexiblen IT-Infrastruktur erzielen sie Wettbewerbsvorteile und legen den Grundstein für mehr Wachstum und Rentabilität.“

Informationen zu Callataÿ & Wouters
Callataÿ & Wouters ist ein führender Softwareanbieter im Banken- und Finanzsektor. Die rund 400 Mitarbeiter vereinen spezielle Bank- und IT-Expertise und haben bereits zahlreiche Softwarelösungen bei internationalen Bankengruppen implementiert, darunter Fortis, ING, BNP-Paribas, Rabobank, Commonwealth Bank Australia. Callataÿ & Wouters verfügt über ein starkes Netzwerk aus Geschäfts- und Implementierungspartnern. Das Unternehmen verzeichnet hohe Rentabilität jährlich steigende Wachstumsraten. 40 Prozent des Unternehmenskapitals wird von institutionellen Anlegern, 60 Prozent von den Gründern gehalten.

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