SAP stellt Memory Analyzer für die Open-Source-Entwicklergemeinschaft bereit

October 19, 2007 by SAP News 0

Verbesserte Speicheranalyse für Eclipse-Entwicklungsumgebung

München/WalldorfSAP wird erstmals Entwicklungstools für die wichtigste unabhängige Entwicklungsumgebung Eclipse IDE (Integrated Development Environment) zur Verfügung stellen. Mit den Werkzeugen können Entwickler effizientere Unternehmensanwendungen mit Eclipse entwerfen. Java-Entwickler profitieren vor allem von den Memory-Analyzer-Funktionen zur Speicheranalyse, die bislang nur für die SAP-NetWeaver-Technologieplattform zur Verfügung standen. SAP verstärkt damit ihr Engagement für die Eclipse-Technologie und die Open-Source-Community über die bestehende Unterstützung der Eclipse IDE und verschiedener Plug-Ins hinaus, mit denen Entwickler ihre Open-Source-Anwendungen mit Geschäftslösungen von SAP verbinden können. Die Ankündigung erfolgte auf der SAP TechEd’07, die vom 17. bis 19. Oktober 2007 in München stattfindet.

Mit den neuen Funktionen können Java-Entwickler einfacher die Speicherauslastung von Servern ermitteln, wenn sie Anwendungen mit der Eclipse IDE entwerfen. Üblicherweise wird dabei auf dem Server eine bestimmte Speichermenge für eine Applikation reserviert. Im Dauerbetrieb kommt es jedoch vor, dass dieser Speicherplatz vollständig aufgebraucht wird und der Server neu gestartet werden muss. Da der Speicher bis zum Ausfall unter Umständen von Millionen von Objekten belegt worden ist, sind solche Situationen im Nachhinein ausgesprochen schwierig zu analysieren. Mit den neuen Memory-Analyzer-Funktionen von SAP können Entwickler nun ein graphisches Tool auf Basis der Eclipse Rich Client Platform (RCP) nutzen, um Allokationsmuster einzelner Objekte zu untersuchen. So können sie einfach bestimmen, wie sich der Speichereinsatz optimieren lässt, ohne den Server herunterfahren und kritische Geschäftsprozesse unterbrechen zu müssen.

„Als Gründungsmitglied von Eclipse unterstützt SAP die Eclipse-Community schon seit Jahren“, erklärt Mike Milinkovich, Executive Director der Eclipse Foundation. „Indem SAP Eclipse-Entwicklern die neuen Memory-Analyzer-Funktionen zur Verfügung stellt, hilft sie ihnen dabei, kommerzielle Anwendungen mit dem Development- und Application-Framework von Eclipse effizienter zu entwickeln. Es freut uns zu sehen, dass sich SAP weiterhin für die Open-Source-Community einsetzt.“

SAP NetWeaver Composition Environment auch für Eclipse
SAP ist bestrebt, den Entwicklern die notwendige Flexibilität zu bieten, um auf jeder Geschäftsprozessplattform innovative Lösungen zu entwerfen. Die neuen Entwicklungswerkzeuge für Eclipse erleichtern es, Geschäftsprozesse und zusammengesetzte Anwendungen (Composite Applications) auf Basis offener Standards zu entwerfen und damit den Bedarf unterschiedlicher Nutzergruppen zu adressieren. Durch die Funktionen, die SAP der Eclipse-Entwicklungsumgebung hinzufügt, erhalten Entwickler vereinfachten Zugriff auf sämtliche notwendigen Werkzeuge, um auf ihren jeweiligen Geschäftsplattformen Anwendungen zu fertigen.

Auf der SAP TechEd ’07 in Las Vegas kündigte SAP ihre neue Entwicklungsumgebung SAP NetWeaver Composition Environment an, ein integriertes Entwicklungs-Toolset, mit dem SAP-Kunden und Partner standardbasierte Composite Applications für heterogene IT-Landschaften entwerfen und implementieren können. Mit der heutigen Ankündigung stellt SAP Teile dieser innovativen Entwicklungsumgebung der gesamten Eclipse-Community zur Verfügung.

SAP wird Mitglied der OSGi Alliance
„Wir unterstützen offene Softwarelösungen, indem wir Industriestandards fördern und die Entwickler-Community mit Werkzeugen ausrüsten, die sie zur Schaffung innovativer Lösungen benötigen“, betont Zia Yusuf, Executive Vice President und zuständig für das weltweite Partner- und Ecosystem von SAP. „Eclipse ist die bevorzugte Entwicklungsumgebung von Java-Entwicklern. Mit den neuen Funktionen von SAP stärken wir den Gedanken der Co-Innovation innerhalb des Entwickler-Ecosystems. Und wir unterstützen die Entwickler dabei, unternehmensfähige Anwendungen für heterogene Umgebungen zu entwerfen.“

SAP gibt heute zudem ihren Beitritt zur OSGi Alliance bekannt. Dieses Konsortium entwirft Richtlinien und Standards, um die Interoperabilität von Anwendungen und Netzwerken zu optimieren. Dazu gehören auch die Architektur-Grundlagen für Eclipse. Nach Auffassung von SAP können Kunden und Partner von der wachsenden Offenheit und Interoperabilität durch Industriestandards nur profitieren. Mit dem aktiven Engagement in verschiedenen Standardisierungsgremien will SAP dazu beitragen, Industriestandards etwa für Enterprise SOA, Geschäftsprozessmodellierung und Geschäftsprozessmanagement oder auch für einzelne Branchen zu definieren.

Zur TechEd ’07 in München erwartet SAP über 4.500 Besucher, die sich vor Ort informieren, wie sich bestehende Geschäftsprozesse und IT-Landschaften transformieren und die Vorteile einer serviceorientierten Architektur für Geschäftsanwendungen voll ausschöpfen lassen. Laut Analystenhaus IDC gewinnt das SAP-Ecosystem als eigenständiges Wirtschaftssystem zunehmend an Bedeutung (1).

 
(1) vgl. dazu die SAP-Pressemitteilung „Analysten sehen hohen wirtschaftlichen Nutzen des SAP-Ecosystems“ vom 9. Oktober 2007

SAP TechEd ’07
Die SAP TechEd ’07-Konferenzen dienen Kunden, Partnern, Entwicklern und Beratern als Forum, um sich darüber auszutauschen, wie vorhandene Geschäftsprozesse und IT-Landschaften durch Einsatz von Enterprise Service-oriented Architectures (Enterprise SOA) zukunftsfähig werden. In ihrem elften Jahr bietet diese wichtigste Veranstaltungsreihe für die Entwickler-Community wieder über 1.000 Stunden an Präsentationen und Workshops. Die SAP TechEd ’07-Konferenzen finden statt in Las Vegas vom 1.-5.Oktober, in München vom 17.-19.Oktober, in Shanghai am 6. und 7.November sowie in Bangalore vom 28.-30.November 2007. Es werden insgesamt rund 15.000 Besucher erwartet. Weitere Informationen unter: www.sapteched.com

Multimedia-Inhalte zu SAP:
Multimedia-Angebote, Fotos und TV-Schnittmaterial zu SAP sind über www.thenewsmarket.com/sap für Medien kostenfrei erhältlich.

Informationen zu SAP
Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware. Das Portfolio der SAP umfasst Geschäftsanwendungen für große Unternehmen und den Mittelstand, die auf der SAP NetWeaver-Plattform aufbauen, sowie leistungsfähige Standardlösungen für kleine und mittelgroße Firmen. Darüber hinaus unterstützt SAP mit mehr als 25 branchenspezifischen Lösungsportfolios Kernprozesse in Industrien wie Handel, Finanzen, High-Tech, im Gesundheitswesen und in öffentlichen Verwaltungen. Damit sind Organisationen in der Lage, ihre Geschäftsprozesse intern sowie mit Kunden, Partnern und Lieferanten erfolgreich zu organisieren und die betriebliche Wertschöpfung maßgeblich zu verbessern. SAP-Anwendungen sind bei über 41.200 Kunden in mehr als 120 Ländern im Einsatz. SAP wurde 1972 gegründet und ist heute der weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter, mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr 2006 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 9,4 Mrd. Euro. Derzeit beschäftigt SAP knapp 42.000 Mitarbeiter, davon mehr als 14.300 in Deutschland. Weitere Informationen unter: www.sap.de oder www.sap.com

Die SAP Österreich GmbH wurde 1986 als erste Auslandsniederlassung gegründet. Im Jahr 2006 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 130 Millionen Euro. Über 450 Mitarbeiter, darunter rund 170 für internationale Aktivitäten, werden derzeit beschäftigt. Das Stift Klosterneuburg in Niederösterreich beherbergt das weltweit einzige SAP-Zentrum für Managementausbildung. Die SAP Business School Vienna, bietet unter anderem auch ein postgraduales Studium in Wirtschaftsinformatik an, das mit einem Master of Business Administration (MBA) abschließt. Weitere Informationen unter www.sap.at.

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