SAP gibt vorläufige Ergebnisse für das Jahr 2007 bekannt

January 14, 2008 by SAP News 0

Rekordergebnis bei den Software- und softwarebezogenen Serviceerlösen
Sehr gute Ergebnisse im etablierten Geschäftsfeld
Zweistellige Wachstumsraten in allen Regionen

WalldorfDie SAP AG erwartet nach einer ersten Analyse der vorläufigen Geschäftsergebnisse für das vierte Quartal 2007, dass die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse1 bei rund 2,48 Mrd. € (2006: 2,20 Mrd. €) liegen werden. Das entspricht einer Steigerung von rund 13 % (rund 17 % ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse2) gegenüber dem Vorjahresquartal. Für das Gesamtjahr 2007 erwartet SAP, dass die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse1 rund 7,44 Mrd. € (2006: 6,61 Mrd. €) betragen. Das entspricht einem Wachstum von rund 13 % (rund 17 % ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse2) gegenüber dem Vorjahr. Das Wachstum der Erlöse aus Software und softwarebezogenen Services für das Gesamtjahr 2007 ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse2 lag über dem Ausblick, den SAP zuvor veröffentlicht hatte.

SAP konnte erneut ihren Anteil unter den Anbietern von Core Enterprise Applications3 erweitern. Auf Basis der vorläufigen Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse der zurückliegenden vier Quartale stieg der Marktanteil zum Ende des vierten Quartals voraussichtlich auf 28,5 % gegenüber 27,0 % zum 30. September 2007. Zum 31. Dezember 2006 lag dieser Anteil bei 24,5 %. Dies entspricht einem Anstieg von vier Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Die Erlöse der Anbieter von Core Enterprise Applications3 aus Software und softwarebezogenen Services werden von SAP auf insgesamt rund 36,7 Mrd. US$ beziffert. Die Zahlen stützen sich auf Angaben von Branchenanalysten.

Das vierte Quartal ist damit das 16. Quartal in Folge mit zweistelligen Wachstumsraten bei den Software- und softwarebezogenen Serviceerlösen (ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse2). Zu diesem Erfolg trugen alle Regionen sowie die guten Ergebnisse in den tradionellen und in den Schwerpunktbranchen bei.

SAP geht davon aus, dass die Softwareerlöse1 im vierten Quartal 2007 bei rund 1,41 Mrd. € (2006: 1,24 Mrd. €) liegen werden. Das entspricht einem Wachstum von rund 14 % (rund 18 % ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse2) gegenüber dem Vorjahresquartal. Für das Gesamtjahr 2007 erwartet SAP, dass die Softwareerlöse1 rund 3,40 Mrd. € (2006: 3,00 Mrd. €) betragen. Das entspricht einem Wachstum von rund 13 % (rund 18 % ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse2) gegenüber dem Vorjahr. Dies ist das stärkste Wachstum der Softwareerlöse (ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse2) seit dem Jahr 2000.

SAP geht davon aus, dass der Gesamtumsatz1 im vierten Quartal 2007 bei rund 3,25 Mrd. € (2006: 2,95 Mrd. €) liegen wird. Das entspricht einem Wachstum von rund 10 % (rund 14 % ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse2) gegenüber dem Vorjahresquartal. Für das Gesamtjahr 2007 erwartet SAP, dass der Gesamtumsatz1 rund 10,26 Mrd. € (2006: 9,40 Mrd. €) beträgt. Das entspricht einem Wachstum von 9 % (rund 13 % ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse2) gegenüber dem Vorjahr.

Trotz negativer Wechselkurseinflüsse von rund 30 Basispunkten geht SAP davon aus, dass die operative Marge für das Gesamtjahr 2007 bei rund 26,5 % (2006: 27,3 %) und damit in der Mitte des von SAP zuvor veröffentlichten Ausblicks liegen wird. Die operative Marge ist hauptsächlich beeinflusst durch die Anfang 2007 angekündigten und im Verlauf des Geschäftsjahres durchgeführten zusätzlichen Investitionen in das neue Geschäftsfeld mit der Lösung SAP Business ByDesign für neue, noch unberührte Marktsegmente im Mittelstand. Ohne diese Investitionen läge die operative Marge im Gesamtjahr 2007 um rund 120 Basispunkte höher. Dies unterstreicht die Margenstärke des etablierten Geschäftsfeldes der SAP.

SAP wird die detaillierten vorläufigen Zahlen zum Gesamtjahr 2007 sowie den Ausblick für das Geschäftsjahr 2008 am 30. Januar veröffentlichen.

Regionale Ergebnisse

In der Region Amerika rechnet SAP für das vierte Quartal 2007 mit einem Anstieg der Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse1 um rund 7 % (rund 16 % ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse2) gegenüber dem Vorjahresquartal auf rund 0,78 Mrd. €. Für das Gesamtjahr 2007 rechnet SAP mit einem Anstieg der Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse1 in der Region Amerika um rund 9 % (rund 18 % ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse2) auf rund 2,50 Mrd €.

In der Region EMEA rechnet SAP für das vierte Quartal 2007 mit einem Anstieg der Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse1 um rund 13 % (rund 14 % ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse2) gegenüber dem Vorjahresquartal auf rund 1,40 Mrd. €. Für das Gesamtjahr 2007 rechnet SAP mit einem Anstieg der Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse1 in der Region EMEA um rund 13 % (rund 14 % ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse2) auf rund 3,98 Mrd €.

In der Region Asien-Pazifik-Japan rechnet SAP für das vierte Quartal 2007 mit einem Anstieg der Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse1 um rund 27 % (rund 32 % ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse2) gegenüber dem Vorjahresquartal auf rund 0,30 Mrd. €. Für das Gesamtjahr 2007 rechnet SAP mit einem Anstieg der Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse1 in der Region Asien-Pazifik-Japan um rund 19 % (rund 24 % ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse2) auf rund 0,96 Mrd €.

1) Gemäß US-GAAP ist die SAP verpflichtet, die Ergebnisse von nicht fortgeführten Geschäftsaktivitäten – so genannte “Discontinued Operations” – (TomorrowNow) getrennt von den fortgeführten Geschäftsaktivitäten darzustellen. Die in dieser Pressemeldung enthaltenen vorläufigen Zahlen beinhalten die Ergebnisse aus fortgeführten und aus nicht fortgeführten Geschäftsaktivitäten als eine einzige Angabe. In der Pressemeldung am 30. Januar werden die Ergebnisse getrennt ausgewiesen. Die Erlöse aus Software und softwarebezogenen Services sowie der Gesamtumsatz (für das vierte Quartal und für das Gesamtjahr 2007) werden ohne die nicht fortgeführten Geschäftsaktivitäten insgesamt und jeweils in den Regionen voraussichtlich um nicht mehr als 15 Mio. € zurück gehen. Wir erwarten, dass die operative Marge für das Geschäftsjahr 2007 ohne die nicht fortgeführten Geschäftsaktivitäten um 0,3 Prozentpunkte höher liegt (2006: um 0,1 Prozentpunkte niedriger).

2) Nicht US-GAAP-basierte Kennzahlen
Diese Pressemitteilung enthält bereinigte Kennzahlen. Hierzu gehören insbesondere Angaben zu währungsbereinigten Veränderungen von Umsätzen und Betriebsergebnis sowie die oben in Fußnote 1 genannten “Discontinued Operations”. Unsere bereinigten Kennzahlen werden nicht auf der Basis von US-GAAP-Rechnungslegungsstandards ermittelt und sind daher keine US-GAAP-Kennzahlen. Wie nachfolgend erläutert, können sich diese bereinigten Kennzahlen von den bereinigten Kennzahlen anderer Unternehmen unterscheiden. Kennzahlen dieser Art sollten deshalb nicht als Ersatz, sondern stets als Zusatzinformation zu Umsatz, Betriebsergebnis, Cashflow oder anderen US-GAAP-Kennzahlen gesehen werden. Wir leiten jede unserer bereinigten Kennzahlen auf die jeweils nächste, durch US-GAAP- Rechnungslegungsstandards definierte Kennzahl über.

Währungsbereinigte Veränderungen
Informationen über das Umsatzwachstum der SAP erachten wir als eine der zentralen Größen für unsere Investoren. Über dieses Wachstum geben Umsatzgrößen auf Basis von US-GAAP zwar Aufschluss, Veränderungen gegenüber dem Vorjahr werden in diesen Umsatzahlen jedoch sowohl durch das Mengenwachstum als auch durch Währungseffekte beeinflusst. Da wir keine mengenmäßig standardisierten Produkte und Dienstleistungen verkaufen, können wir nicht durch Angaben zur Anzahl der verkauften Produkt- und Dienstleistungseinheiten über das mengenmäßige Umsatzwachstum informieren. Um trotzdem entscheidungsrelevante Informationen zur Beurteilung der Komponenten des Umsatzwachstums zu vermitteln, geben wir das um Währungseffekte bereinigte Umsatzwachstum an. Ebenso veröffentlichen wir Daten zu bestimmten währungsbereinigten operativen Ergebnisgrößen und -komponenten. Solche währungsbereinigten Veränderungen von Umsatz- und Ergebnisgrößen basieren auf den Werten, die sich ergeben würden, wenn die in den Konzernabschluss einbezogenen Fremdwährungsabschlüsse nicht mit den Durchschnittskursen des aktuellen Berichtsjahres, sondern mit den entsprechenden Durchschnittskursen des Vorjahres umgerechnet werden. Währungsbereinigte Veränderungskennzahlen sol¬len nicht als Ersatz, sondern stets als Zusatz zu den Veränderungen von Aufwendungen, Erträgen, Ergebnis oder anderen Finanzkennzahlen gemäß US-GAAP verstanden werden.

Informationen zu währungsbereinigten Veränderungen von Umsatz- und Ergebnisgrößen sind mit Einschränkungen verbunden, insbesondere da die eliminierten Währungseffekte einen wesentlichen Bestandteil unseres Umsatzes und unserer Kosten bilden und unsere Ertragskraft wesentlich beeinflussen können. Daher beschränken wir die Verwendung der währungsbedingten Veränderungsdaten auf die Analyse der Mengenveränderung als ein Element der Gesamtveränderung einer Finanzkennzahl. Wir beurteilen unser Wachstum und unsere Ertragskraft nicht ohne Berücksichtigung sowohl der währungsbereinigten Veränderungen als auch der Veränderungen von Umsatz, Aufwendungen, Ergebnissen und anderen Kennzahlen, wie sich diese auf Basis von US-GAAP ergeben. Eine vergleichbare Vorgehensweise empfehlen wir den Lesern dieser Pressemitteilung. Dabei sind währungsbereinigte Veränderungen von Finanzkennzahlen nicht als Ersatz, sondern stets als Zusatzinformation zu Umsatz, Aufwendungen und Konzernergebnis oder anderen US-GAAP-Kennzahlen anzusehen.

3) Anteil auf Basis der Anbieter von Core Enterprise Applications
Als Folge der geänderten Struktur ihrer Gewinn- und Verlustrechnung verwendet die SAP beginnend mit dem ersten Quartal 2007 Erlöse aus Software und softwarebezogenen Services als Basis für die Berechnung ihres Anteils unter den Anbietern von Core Enterprise Applications. Nach unserer Einschätzung ist diese Messgröße nun der wichtigste Indikator für die Anteilsberechnung. In vorangegangenen Quartalen ermittelte die SAP den Anteil auf Basis von Softwarelizenzumsätzen.

Die Erlöse aus Software und softwarebezogenen Services der Anbieter von Core Enterprise Applications werden von SAP auf rund 36,7 Mrd. US$ beziffert. Die Zahlen stützen sich auf Angaben von Branchenanalysten. Für das Jahr 2007 rechnen Branchenanalysten mit einem Wachstum dieses Marktes um rund 7 %. Für die Berechnung der Anteile auf Quartalsbasis nimmt SAP an, dass dieses Wachstum nicht linear erfolgen wird. Stattdessen werden quartalsweise Anpassungen auf Basis der Umsatzentwicklung einer Untergruppe (rund 25 Unternehmen) der Anbieter von Core Enterprise Applications vorgenommen.

Informationen zu SAP
Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware. Das Portfolio der SAP umfasst Geschäftsanwendungen für große Unternehmen und den Mittelstand, die auf der Technologieplattform SAP NetWeaver aufbauen, sowie leistungsfähige Standardlösungen für kleine und mittelgroße Firmen. Darüber hinaus unterstützt SAP mit mehr als 25 branchenspezifischen Lösungsportfolios Kernprozesse in Industrien wie Handel, Finanzen, High-Tech, im Gesundheitswesen und in öffentlichen Verwaltungen. Damit sind Organisationen in der Lage, ihre Geschäftsprozesse intern sowie mit Kunden, Partnern und Lieferanten erfolgreich zu organisieren und die betriebliche Wertschöpfung maßgeblich zu verbessern. SAP-Anwendungen sind bei über 43.400 Kunden in mehr als 120 Ländern im Einsatz. SAP wurde 1972 gegründet und ist heute der weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter, mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr 2006 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 9,4 Mrd. Euro. Derzeit beschäftigt SAP über 42.750 Mitarbeiter, davon mehr als 14.500 in Deutschland. Weitere Informationen unter: www.sap.de oder www.sap.com

Die SAP Österreich GmbH wurde 1986 als erste Auslandsniederlassung gegründet. Im Jahr 2006 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 130 Millionen Euro. Über 450 Mitarbeiter, darunter rund 170 für internationale Aktivitäten, werden derzeit beschäftigt. Das Stift Klosterneuburg in Niederösterreich beherbergt das weltweit einzige SAP-Zentrum für Managementausbildung. Die SAP Business School Vienna, bietet unter anderem auch ein postgraduales Studium in Wirtschaftsinformatik an, das mit einem Master of Business Administration (MBA) abschließt. Weitere Informationen unter www.sap.at.

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