debitel rollt SAP-Software unternehmensweit aus

March 5, 2008 by SAP News 0

Flexibilität ist entscheidend: Altsysteme von Oracle ersetzt

Walldorf / HannoverDie debitel Group, Deutschlands Telekommunikationsvermarkter Nr. 1 mit über 13 Millionen Kunden, baut seine IT-Infrastruktur mit der betriebswirtschaftlichen Standardsoftware SAP ERP weiter aus. Im Zuge eines strategischen Infrastrukturprogamms löst die Unternehmensgruppe bestehende ERP-Systeme von Oracle ab, die bislang vom Tochterunternehmen Talkline eingesetzt wurden. Mit der Erweiterung von SAP ERP vereinheitlicht die debitel Group ihre IT-Systeme innerhalb der Firmengruppe und harmonisiert so unterschiedliche Finanz-, Logistik- und HR-Systeme. Die Implementierung bei Talkline soll Ende 2009 abgeschlossen sein, beim Tochterunternehmen _dug wurde die Finanzbuchhaltung bereits zu Jahresbeginn von Datev auf SAP umgestellt.

Nach dem Erwerb des Elmshorner Mobilfunkanbieters Talkline richtet die debitel AG ihre IT-Infrastruktur konsequent auf die komplexen Anforderungen des Mobilfunkmarktes aus, um durch eine zukunftssichere IT-Lösung die Grundlage für weiteres Unternehmenswachstum zu schaffen. Dazu führt debitel die betriebswirtschaftliche Anwendung SAP ERP auch bei den Tochterunternehmen Talkline und _dug ein. Bei der Filialkette _dug wurden bereits die Altsysteme für die Finanzbuchhaltung und Gehaltabrechnung konsolidiert. In der Endausbaustufe werden etwa 2.550 Mitarbeiter die SAP-Standardsoftware nutzen.

Wachsender Wettbewerb und zunehmend individuelle Bedürfnisse der Mobilfunkkunden verlangen nach innovativen Produktangeboten, deren individuelle, kurzfristige Marktverfügbarkeit geschäftskritisch ist. debitel legt deshalb mit SAP ERP die Grundlage, um auch in der Zukunft eine serviceorientierte Architektur für betriebswirtschaftliche Anwendungen (Enterprise SOA) nutzen zu können.

„Der entscheidende Erfolgsfaktor eines Service Providers ist die flexible und effiziente Anbindung des Handels“, erklärt Wolfgang Honigberger, Leiter Application Management der debitel AG. „Die von SAP unterstützte serviceorientierte Architektur von SAP wird uns die Möglichkeit eröffnen, die Logistik-Prozesse schnell und flexibel an die Bedürfnisse des Handels anzupassen. Kombiniert mit der Robustheit und dem hohen Automatisierungsgrad des ERP-Systems können wir die Anforderungen des Handels optimal bedienen und somit unsere Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig verbessern.“

Die Mitarbeiter an den Hauptstandorten der debitel Group in Stuttgart, Elmshorn bei Hamburg und Oberkrämer bei Berlin nutzten bislang sieben verschiedene Anwendungen für Beschaffung, Logistik, Controlling, Finanz- und Rechnungswesen sowie das Personalmanagement. Künftig werden diese Systeme auf SAP ERP, der Personalverwaltungsanwendung SAP Human Capital Management (SAP HCM) und der Anwendung SAP Supply Chain Management (SAP SCM) für sämtliche Beschaffungsprozesse konsolidiert.

„Der Mobilfunkmarkt erfordert eine IT-Infrastruktur, mit der Unternehmen ihre Geschäftsprozesse schnell verändern oder neu fassen können. Die Geschäftsabläufe müssen weitgehend automatisiert werden, um Effizienzvorteile zu erzielen“, erläutert Dr. Bernd Brandl, Mitglied der Geschäftsleitung von SAP Deutschland. „Damit wird Technologie zu einem wirklichen Wettbewerbsvorteil und hilft, die Kundenanforderungen umfassend zu bedienen. SAP liefert hierfür die technologische Basis zur Vereinheitlichung der IT-Infrastruktur.“

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