SAP und Intel planen vorkonfiguriertes SAP Business All-in-One-Komplettangebot

March 5, 2008 by SAP News 0

Vorinstalliert mit Datenbank und Betriebssystem, optimiert für Intel Xeon

Hannover / WalldorfSAP und Intel wollen ihre langjährige Partnerschaft weiter intensivieren und planen, vorkonfigurierte und vorinstallierte, branchenspezifische SAP Business All-in-One-Lösungen auf Basis der Intel Xeon-Quadcore-Prozessortechnologie anzubieten. Das Angebot, das auf dem erst kürzlich von SAP angekündigten Fast-Start-Programm für SAP Business All-in-One basiert, richtet sich an mittelständische Unternehmen aus den Branchen Fertigung, Dienstleistung und Handel. Es ermöglicht eine schnelle und einfache Implementierung der an Kundenanforderungen optimal angepassten und weiterhin skalierbaren Lösungen zu niedrigen, kalkulierbaren Kosten. Es ist geplant, die Lösungen mit dem Open-Source-Betriebssystem SUSE Linux Enterprise von Novell sowie der Datenbank SAP MaxDB auf Serversystemen von Intels OEM-Partnern fertig konfiguriert und vorinstalliert anzubieten. Ein Prototyp der Lösungen ist vom 4. bis 9. März auf dem CeBIT-Stand der SAP in Halle 4, Stand D12 zu sehen.

SAP und Intel gehen davon aus, dass mittelständische Unternehmen von den kurzen Einführungszeiten, durchgängigen Geschäftsprozessen und niedrigen Gesamtbetriebskosten (TCO) des Angebots profitieren werden. „Die Kombination von innovativer Hardware, Xeon-Quadcore-Prozessoren von Intel und SAP Business All-in-One bietet mittelständischen Kunden unmittelbare Geschäftsvorteile bei niedrigen Kosten“, erklärt Pat Gelsinger, Senior Vice President and General Manager der Digital Enterprise Group bei Intel. „Gemeinsam mit SAP wollen wir eine Lösung bieten, die für die Xeon-Prozessorarchitektur von Intel optimiert ist und auf modularen Servern unserer OEM-Partner eingesetzt werden kann.“

Die modularen Server sind aufgrund ihrer flexiblen Leistungsfähigkeit insbesondere für die Anforderungen mittelständischer Unternehmen ausgelegt. Der auf der CeBIT gezeigte Prototyp des gemeinsamen Angebots läuft auf einem NEC-System, das die SAP-Spezifikationen für modulare Server umsetzt, und auf der 45-Nanometer Xeon-Prozessortechnologie von Intel basiert.

„Um im Mittelstand erfolgreich zu sein, müssen Soft- und Hardwareanbieter auf die Performance-Anforderungen der Unternehmen zugeschnittene Angebote entwickeln. Dies ist jedoch nicht so einfach“, erläutert Ray Boggs, Vice President of Small and Medium Business Research bei IDC. „Der Schlüssel zum Erfolg sind branchenspezifische Funktionen, die schnell und kostengünstig zu implementieren sind. Daraüber hinaus werden einfach zugängliche Angebote erfolgreich sein, deren Soft- und Hardware bereits aufeinander abgestimmt sind. Kunden suchen nach etwas auf den ersten Blick Unvereinbarem: Nach Lösungen, die ihre individuellen Anforderungen erfüllen, dabei aber trotzdem weitgehend vorkonfiguriert sind, um einen schnellen und kostengünstigen Einsatz zu gewährleisten.“

Niedrige Gesamtbetriebskosten
Das neue Angebot für SAP Business All-in-One umfasst ein fertig konfiguriertes, aufeinander abgestimmtes und vorinstalliertes Komplettpaket aus Soft- und Hardware, inklusive einer Datenbank und Betriebssystem, das die Gesamtbetriebskosten signifikant reduziert. SAP MaxDB ist kosteneffizient, leistungsstark und für SAP-Anwendungen optimiert, und SUSE Linux Enterprise von Novell kombiniert Sicherheit und Zuverlässigkeit mit hoher Skalierbarkeit und niedrigen Kosten.

„Mit SUSE Linux Enterprise können Kunden gleichzeitig ihre SAP-Lösungen und ihre IT-Infrastruktur optimieren. Es vereinfacht die Administration, reduziert die Komplexität und hilft, die Gesamtkosten zu senken“, kommentiert Jeff Jaffe, Executive Vice President and Chief Technology Officer bei Novell. „SUSE Linux Enterprise ist die offene Plattform, die umfassenden Produktsupport, einfache Bedienbarkeit und Innovationsfähigkeit miteinander verbindet.”

Schon über 700 mittelständische Unternehmen betreiben ihre SAP-Anwendungen auf Linux; und mehr als 35 Prozent davon in Kombination mit SAP MaxDB.

Weitere Partnerschaften geplant
Die Initiative mit Intel ist die erste einer geplanten Reihe von Partnerschaften, mit denen SAP mittelständischen Unternehmen Lösungen für ihre Kerngeschäftsprozesse bieten will, die noch schneller einsetzbar sind und die Gesamtbetriebskosten weiter reduzieren. Das im Februar 2008 vorgestellte Programm zur schnellen Einführung von SAP Business All-in-One (Fast-Start-Programm) liefert die dafür notwendigen vorkonfigurierten Branchenfunktionen in einem Komplettpaket, das schnell und ohne umfangreiche Anpassungen eingeführt werden kann (1).

SAP-Ecosystem begrüßt die Allianz
Das geplante Angebot wird allen Channel-Partnern der SAP offenstehen. Erste Partner erwägen bereits dessen Vorteile. „Das Paket bietet mit seinen abgestimmten Komponenten eine sofort einsatzfähig Lösung für mittelständische Kunden, die vor Ort betrieben wird und die Gesamtbetriebskosten senkt“, erklärt dazu Sangita Singh, Senior Vice President and Head EAS des IT-Dienstleisters Wipro Technologies, einem Global Services Partner der SAP. „Als Partner können wir uns auf eine abgestimmte Lösung verlassen, deren Komponenten sich im Einsatz bei tausenden von Kunden bewährt haben. Wir wären erfreut, die Lösung für den indischen Markt anzubieten, und sind überzeugt, dass dort sowohl Bedarf als auch Interesse an dieser Lösung besteht.“

Innovation und Mehrwert
Der innovative Online-Konfigurator hilft Interessenten, eine SAP Business All-in-One-Lösung einfach über das Internet entsprechend ihren Wünschen zusammenstellen. Sie erhalten umgehend eine Kalkulation, die alle Kosten für Lizenzen, Implementierung und die benötigte Hardware umfasst (2). „Das geplante Angebot ist ein weiteres Beispiel dafür, wie SAP mit ihrem Partner-Ecosystem zusammenarbeitet, um attraktive und innovative Lösungsangebote zu entwickeln“, betont Hans-Peter Klaey, President of Global SME und Corporate Officer der SAP. „Ich bin zuversichtlich, dass dieses Komplettpaket den Einsatz und Nutzen von Lösungen für den Mittelstand vereinfacht, die Einführung integrierter, betriebswirtschaftlicher Standardsoftware im Mittelstand fördert und unseren Kunden dadurch signifikanten Mehrwert bieten wird.“

(1) Siehe hierzu auch die SAP Pressemitteilung vom 25. Februar 2008: SAP kündigt neues Programm zur schnellen Einführung von SAP Business All-in-One an
(2) Diese Kalkulation ist eine SAP-Schätzung und nicht automatisch auch für Partnerangebote gültig.

Weitere Informationen zum SAP-Mittelstandsportfolio: http://www.sap.com/germany/solutions/sme/index.epx

SAP auf der CeBIT 2008
Hauptstand: Halle 4, Stand D12
Lösungen für die öffentliche Verwaltung: Public Sector Parc, Halle 9, Stand B40

Multimedia-Inhalte zu SAP:
Multimedia-Angebote, Fotos und TV-Schnittmaterial zu SAP sind über www.thenewsmarket.com/sap für Medien kostenfrei erhältlich.

Informationen zu SAP
Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware. Das Portfolio der SAP umfasst Geschäftsanwendungen für große Unternehmen und den Mittelstand, die auf der Technologieplattform SAP NetWeaver aufbauen, sowie leistungsfähige Standardlösungen für kleine und mittelgroße Firmen. Darüber hinaus unterstützt SAP mit mehr als 25 branchenspezifischen Lösungsportfolios Kernprozesse in Industrien wie Handel, Finanzen, High-Tech, im Gesundheitswesen und in öffentlichen Verwaltungen. Damit sind Organisationen in der Lage, ihre Geschäftsprozesse intern sowie mit Kunden, Partnern und Lieferanten erfolgreich zu organisieren und die betriebliche Wertschöpfung maßgeblich zu verbessern. SAP-Anwendungen sind bei über 46.100 Kunden in mehr als 120 Ländern im Einsatz. SAP wurde 1972 gegründet und ist heute der weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter, mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr 2006 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 9,4 Mrd. Euro. Derzeit beschäftigt SAP über 43.800 Mitarbeiter, davon mehr als 14.700 in Deutschland. Weitere Informationen unter: www.sap.de oder www.sap.com

Die SAP Österreich GmbH wurde 1986 als erste Auslandsniederlassung gegründet. Im Jahr 2006 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 130 Millionen Euro. Über 450 Mitarbeiter, darunter rund 170 für internationale Aktivitäten, werden derzeit beschäftigt. Das Stift Klosterneuburg in Niederösterreich beherbergt das weltweit einzige SAP-Zentrum für Managementausbildung. Die SAP Business School Vienna, bietet unter anderem auch ein postgraduales Studium in Wirtschaftsinformatik an, das mit einem Master of Business Administration (MBA) abschließt. Weitere Informationen unter www.sap.at bzw. www.sap.at/presse.

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