SAP und IBM erweitern strategische Zusammenarbeit

May 9, 2008 by SAP News 0

Komplettangebote für den Mittelstand geplant

WalldorfSAP plant, das kürzlich angekündigte Fast-Start-Programm für SAP Business All-in-One durch eine Intensivierung der strategischen Partnerschaft mit IBM zu erweitern. Seit Jahrzehnten arbeiten die beiden Unternehmen erfolgreich in den Bereichen Technologie, Vertrieb und Services zusammen. Die Partner werden ihre bewährten, zuverlässigen und skalierbaren Lösungen für mittelständische Unternehmen kombinieren, um die Anforderungen mittelständischer Unternehmen nach schneller Einführung und niedrigen Gesamtbetriebskosten noch besser zu erfüllen. Das Angebot umfasst vorkonfigurierte und vorinstallierte SAP Business All-in-One-Lösungen für die Server IBM System x und IBM BladeCenter sowie für IBM Power Systems. Zudem beinhaltet es weitere speziell optimierte Komponenten wie Datenbank und Betriebssystem.

SAP und IBM evaluieren derzeit drei Angebote, die auf IBM Power Systems, System x und BladeCenter basieren. Kunden profitieren jeweils von der Flexibilität, ihre vorhandene IT-Infrastruktur weiterhin zu nutzen und zusätzlich bewährte, vorab getestete Komponenten einzusetzen, die für die Anforderungen mittelständischer Unternehmen optimiert wurden. Mittelständische Unternehmen aus den Branchen Fertigung, Dienstleistung und Handel können von kurzen Einführungszeiten, durchgängigen Geschäftsprozessen und niedrigen Gesamtbetriebskosten der integrierten Komplettlösung profitieren.

Die Angebotsoptionen für IBM System x und IBM BladeCenter umfassen SAP Business All-in-One auf SUSE Linux Enterprise Server von Novell. Kunden haben die Wahl zwischen der Datenbank IBM DB2 oder SAP MaxDB. Die Partner planen darüber hinaus, die IBM i InstallOption (bekannt unter dem IBM-Projektnamen „KOBI“) auch für das Fast-Start-Programm von SAP verfügbar zu machen. Hierbei wird ein vorkonfigurierter Server IBM Power Systems mit SAP Business All-in-One, der Datenbank IBM DB2 sowie der IBM i-Betriebsumgebung (früher bekannt unter dem Namen i5/OS) erhältlich sein.

„Die Partnerschaft von SAP und IBM adressiert die Bedürfnisse mittelständischer Unternehmen nach vorkonfigurierter und vorgetesteter Unternehmenssoftware auf modularer Hardware, die mit ihren Anforderungen wächst“, erklärt Ray Boggs, Vice President of SMB Research bei IDC. „Wir erwarten, dass die freie Wahl der Hardwareplattform in Verbindung mit speziell abgestimmter Software die Investitionsbereitschaft mittelständischer Unternehmen steigern wird, da die Lösungen künftig noch einfacher einzusetzen sind.“

SAP und IBM auf Erfolgskurs
Die erweiterte Partnerschaft ermöglicht SAP, IBM und ihren jeweiligen Vertriebspartnern, branchenspezifische und durchgängige Lösungen auf der Basis von SAP Business All-in-One und Hardware sowie Dienstleistungen von IBM anzubieten. Die Angebote werden von SAP-Systemhauspartnern gemeinsam mit IBM Business Partnern vertrieben. „Die Vereinbarung ist ein weiterer Meilenstein in der IBM-Strategie, dem Mittelstand exakt zugeschnittene Branchenlösungen zu bieten“, erläutert Rainer Zinn, IBM General Manager der strategischen Allianz mit SAP. „Wir freuen uns auf eine noch engere Zusammenarbeit mit SAP, um unseren gemeinsamen mittelständischen Kunden innovative Geschäftslösungen zu bieten.“

Grundlage für Innovationen
Mit dem benutzerfreundlichen Lösungskonfigurator können Interessenten eine SAP Business All-in-One-Lösung entsprechend ihren Anforderungen in wenigen Schritten über das Internet zusammenstellen. Sie erhalten umgehend eine Kalkulation, die alle Kosten für Lizenzen, Implementierung und die benötigte Hardware umfasst (1). „IBM-Server bilden eine hervorragende Hardwareplattform für Innovationen, da sie auf offenen Standards basieren und Spitzentechnologie bereitstellen. Dies erleichtert die Erschließung neuer Marktsegmente und Vertriebskanäle“, erklärt Hans-Peter Klaey, President SME und Corporate Officer der SAP. „Mit den geplanten Angeboten erhalten mittelständische Unternehmen schnellen Zugang zu integrierten Geschäfts- und IT-Lösungen, die einfach zu implementieren, optimal aufeinander abgestimmt und kostengünstig sind. Die Komplettpakete vereinfachen den Lösungseinsatz, fördern die Einführung integrierter betriebswirtschaftlicher Standardlösungen im Mittelstand und bieten unseren Kunden einen erheblichen Mehrwert.“

(1) Diese Kalkulation ist eine SAP-Schätzung und nicht automatisch auch für Partnerangebote gültig.

Weitere Informationen zum SAP-Mittelstandsportfolio: http://www.sap.com/germany/solutions/sme/index.epx

Weitere Informationen zum Fast-Start-Programm für SAP Business All-in-One erhalten Sie unter http://www.sap.com/solutions/sme/businessallinone/solutionoverview/index.epx?tab=FastStart

Veranstaltungshinweis
SAP und Partner präsentieren ihre Anwendungen auf der internationalen Kundenmesse SAPPHIRE 2008, die vom 19. bis 21. Mai in Berlin stattfindet. Weitere Informationen unter http://www.sapsapphire.com/emea2008/

Informationen zu SAP
Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware. Das Portfolio der SAP umfasst Geschäftsanwendungen für große Unternehmen und den Mittelstand, die auf der Technologieplattform SAP NetWeaver aufbauen, sowie leistungsfähige Standardlösungen für kleine und mittelgroße Firmen. Darüber hinaus unterstützt SAP mit mehr als 25 branchenspezifischen Lösungsportfolios Kernprozesse in Industrien wie Handel, Finanzen, High-Tech, im Gesundheitswesen und in öffentlichen Verwaltungen. Damit sind Organisationen in der Lage, ihre Geschäftsprozesse intern sowie mit Kunden, Partnern und Lieferanten erfolgreich zu organisieren und die betriebliche Wertschöpfung maßgeblich zu verbessern. SAP-Anwendungen sind bei über 46.100 Kunden in mehr als 120 Ländern im Einsatz. SAP wurde 1972 gegründet und ist heute der weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter, mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr 2006 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 9,4 Mrd. Euro. Derzeit beschäftigt SAP über 43.800 Mitarbeiter, davon mehr als 14.700 in Deutschland. Weitere Informationen unter: www.sap.de oder www.sap.com

Die SAP Österreich GmbH wurde 1986 als erste Auslandsniederlassung gegründet. Im Jahr 2006 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 130 Millionen Euro. Über 450 Mitarbeiter, darunter rund 170 für internationale Aktivitäten, werden derzeit beschäftigt. Das Stift Klosterneuburg in Niederösterreich beherbergt das weltweit einzige SAP-Zentrum für Managementausbildung. Die SAP Business School Vienna, bietet unter anderem auch ein postgraduales Studium in Wirtschaftsinformatik an, das mit einem Master of Business Administration (MBA) abschließt. Weitere Informationen unter www.sap.at bzw. www.sap.at/presse.

Leave a Reply