SAP hilft Kunden bei der Transformation zu serviceorientierten Architekturen

May 14, 2008 by SAP News 0

Governance-Methodologie unterstützt die Einführung von Enterprise SOA

WalldorfSAP stellt mit „Design and Development Governance for Enterprise SOA“ ein umfassendes Trainings- und Beratungsangebot für den Einsatz serviceorientierter Architekturen für betriebswirtschaftliche Anwendungen (Enterprise SOA) und deren Design- und Entwicklungsgrundsätze vor. Das Angebot hilft SAP-Kunden, schnelle Geschäftserfolge mit einer unternehmensweiten Enterprise-SOA-Strategie zu erzielen. Mit Enterprise SOA lassen sich Geschäftsprozesse auf Basis wieder verwendbarer Enterprise Services effizient zusammenstellen. SAP entspricht mit dem Angebot der hohen Kundennachfrage, die durch den vielfachen Einsatz des Enterprise-SOA-Konzepts von SAP entstanden ist.

Ein umfassendes, sorgfältig geplantes Konzept für die Transformation zu Enterprise SOA gewährleistet eine rasche und einfache Implementierung wieder verwendbarer Geschäftsprozesse. Voraussetzung dafür ist eine offene und flexible Technologieplattform, die Lösungen von Drittanbietern und Best-Practice-Konzepte unterstützt sowie betriebswirtschaftlich ausgerichtete Enterprise Services. Wenn Unternehmen abteilungs- und unternehmensübergreifend einsetzbare Services modellieren, lassen sich Effizienz und Produktivität steigern und zudem mit differenzierten Angeboten zusätzliche Geschäftschancen nutzen.

Erfolgt der Einsatz von Enterprise SOA jedoch ohne einheitliche Design- und Entwicklungsgrundsätze, erhöhen sie das Risiko, nicht wieder verwendbar oder nicht an die Geschäftsprozesse ausgerichtete Enterprise Services zu entwickeln.

„Wir haben die SAP-Werkzeuge und -Methoden für Enterprise SOA getestet und bewerten sie als hoch zuverlässig“, erklärt Ian Robertson, Senior Director Global IT des Süßwarenkonzerns Wrigley. „Ein wesentlicher Vorteil von Enterprise SOA liegt darin, dass vorhandene SAP-Systeme und -Technologie konsequent weiter verwendet werden können. Das schützt unsere Investitionen und bildet zudem die Basis einer Geschäftsprozessplattform, die sämtliche Inhalte von SAP- sowie Drittsystemen integriert.“

Die Modellierung und Wiederverwendung von Services ist eine Kernforderung an heutige IT-Abteilungen, um individuelle Lösungen für die vielfältigen Geschäftsanforderungen – etwa durch Unternehmenszukäufe oder neue Geschäftsmodelle – bereitzustellen und gleichzeitig die IT-Infrastruktur entsprechend flexibel zu gestalten. Mit „Design and Development Governance for Enterprise SOA“ wird ein formalisierter Prozess bereitgestellt, mit dem SOA optimal eingesetzt und implementiert werden kann.

„Einheitliche Design- und Entwicklungsgrundsätze sind für Unternehmen mit einer umfassenden SOA-Implementierung ein zentraler Erfolgsfaktor, um ihre Effizienz zu erhöhen“, erläutert Paolo Malinverno, Vice President Research bei Gartner. „Die Services müssen dabei mit allen beteiligten Unternehmenseinheiten abgestimmt, zusammen entwickelt und in engem Zusammenhang mit den Geschäftsprozesse modelliert worden sein, um ein Höchstmaß an Wiederverwendung zu erreichen. Dies ist nur möglich, wenn die Fachabteilungen und die IT eng und koordiniert zusammen arbeiten.“

Effiziente SOA-Governance mit SAP NetWeaver
Mit dem Enterprise Services Repository (ES Repository) der bis heute mehr als 32.000 mal eingesetzten Technologieplattform SAP NetWeaver, stellte SAP ein Werkzeug und bewährte Methoden bereit, mit denen auch die über 2.000 eigenen Enterprise Services entwickelt worden sind. Das ES Repository ist ein zentrales Verzeichnis, das alle Metadaten für sämtliche Enterprise Services beschreibt und erläutert – sozusagen die „Gelben Seiten“ der Enterprise Services. Damit lassen sich neue Anwendungen aus wieder verwendbaren Enterprise Services leichter modellieren und entwickeln. Automatisierte Werkzeuge überprüfen bereits in der Design-Phase die Einhaltung der SOA-Grundsätze, so dass neue und erweiterte Enterprise Services sofort und wieder verwendbar einsetzbar sind.

Trainingsangebote von SAP
Mit „SOA300“ bieten SAP Education einen dreitägigen Trainingskurs an, der den Teilnehmern die Anwendung einheitlicher Design- und Modellierungsmethoden für Enterprise Services auf Basis von SAP Best Practices vermittelt. Das Training enthält die Definition wieder verwendbarer Prozesskomponenten sowie Objekte, Methoden und Werkzeuge für den Entwurf und die Modellierung betriebswirtschaftlich relevanter Enterprise Services. Ebenso umfasst es Grundregeln für harmonisierte Datenmodelle und eine durchgängige Geschäftssemantik. Der Kurs erweitert das von SAP entwickelte Enterprise-SOA-Curriculum für Kunden und Partner, das allein im ersten Quartal dieses Jahres über 1.000 Teilnehmer verzeichnete.

SAP präsentiert das neue Angebot, das von SAP Consulting und SAP Education vertrieben wird, auf der Kundenkonferenz SAPPHIRE 2008 in Berlin. Das Enterprise Service Repository von SAP NetWeaver ist unter anderem in der neuen Version von SAP NetWeaver Process Integration und dem SAP NetWeaver Composition Environment verfügbar. Zusätzlich sind Modelle für die Verwendung der Enterprise Services im ES Repository verfügbar, sofern Anwender SAP ERP 6.0 mit dem Erweiterungspaket 3 für SAP ERP nutzen.

„Mit zunehmenden Erfolg und breiter Anwendung des SOA-Konzepts von SAP prüfen viele Unternehmen insbesondere den Einsatz von Enterprise SOA auch für ihr Unternehmen“, kommentiert Stephan Fischer, Vice President Enterprise SOA Delivery Program bei SAP. „Viele Kunden arbeiten schon konkret an eigenen Enterprise-SOA-Implementierungen und fragen die SAP-Werkzeuge und Best Practices mit einheitlichen Leitlinien verstärkt nach. Mit dem neuen Trainings- und Serviceangebot ‚Design and Development Governance for Enterprise SOA’ in Verbindung mit dem Enterprise Service Repository aus SAP NetWeaver wollen wir Unternehmen bei der Transformationen ihrer IT-Infrastruktur hin zu SOA noch besser unterstützen. Damit können sie Implementierungsrisiken reduzieren, einen schnellen Return-on-Investment sicherstellen und so ihre IT flexibel für einen nachhaltigen Geschäftserfolg ausrichten.“

Veranstaltungshinweis
SAP und Partner präsentieren ihre Anwendungen auf der internationalen Kundenmesse SAPPHIRE 2008, die vom 19. bis 21. Mai in Berlin stattfindet. Weitere Informationen unter http://www.sapsapphire.com/emea2008/

Informationen zu SAP
Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware. Das Portfolio der SAP umfasst Geschäftsanwendungen für große Unternehmen und den Mittelstand, die auf der Technologieplattform SAP NetWeaver aufbauen, sowie leistungsfähige Standardlösungen für kleine und mittelgroße Firmen. Darüber hinaus unterstützt SAP mit mehr als 25 branchenspezifischen Lösungsportfolios Kernprozesse in Industrien wie Handel, Finanzen, High-Tech, im Gesundheitswesen und in öffentlichen Verwaltungen. Damit sind Organisationen in der Lage, ihre Geschäftsprozesse intern sowie mit Kunden, Partnern und Lieferanten erfolgreich zu organisieren und die betriebliche Wertschöpfung maßgeblich zu verbessern. SAP-Anwendungen sind bei über 46.100 Kunden in mehr als 120 Ländern im Einsatz. SAP wurde 1972 gegründet und ist heute der weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter, mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr 2006 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 9,4 Mrd. Euro. Derzeit beschäftigt SAP über 43.800 Mitarbeiter, davon mehr als 14.700 in Deutschland. Weitere Informationen unter: www.sap.de oder www.sap.com

Die SAP Österreich GmbH wurde 1986 als erste Auslandsniederlassung gegründet. Im Jahr 2006 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 130 Millionen Euro. Über 450 Mitarbeiter, darunter rund 170 für internationale Aktivitäten, werden derzeit beschäftigt. Das Stift Klosterneuburg in Niederösterreich beherbergt das weltweit einzige SAP-Zentrum für Managementausbildung. Die SAP Business School Vienna, bietet unter anderem auch ein postgraduales Studium in Wirtschaftsinformatik an, das mit einem Master of Business Administration (MBA) abschließt. Weitere Informationen unter www.sap.at bzw. www.sap.at/presse.

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