Business Objects präsentiert neue Lösungen für Enterprise Performance Management

August 14, 2008 by SAP News 0

Unternehmenssteuerung, Risikomanagement und BI kommen zusammen

WalldorfBusiness Objects, ein Unternehmen der SAP, stellte kürzlich neue Versionen seiner Enterprise Performance Management (EPM)-Lösungen vor, die Unternehmen eine bessere Steuerung und Flexibilität im Finanzbereich sowie dem operativen Geschäft eröffnen. Darüber hinaus erweitert Business Objects sein EPM-Portfolio um eine neue Lösung für die Ausgabenanalyse. Sie integriert Datendienste und Technologien von Analytics Inc., einem Unternehmen, das SAP kürzlich übernommen hat. So können nicht nur SAP-Kunden, sondern auch andere Anwenderunternehmen die Steuerung der Unternehmensleistung über den Finanzbereich hinaus auf den gesamten Geschäftsbetrieb ausdehnen, Unternehmensdaten besser nutzen sowie die Gesamtbetriebskosten senken. Gleichzeitig wurden die EPM-Anwendungen von Business Objects mit den SAP-Lösungen für Governance, Risk and Compliance (GRC) integriert. Damit erhalten Kunden ein umfassendes Lösungsangebot, das die Umsetzung und Steuerung der Firmenstrategie mit dem Risikomanagement verbindet.

Die jetzt vorgestellten Erweiterungen für die EPM-Lösungen entsprechen den Aussagen zur Produktstrategie, die SAP und Business Objects bereits vor der Übernahme von Business Objects durch SAP gemacht haben. Neben neuen Funktionen wurde das EPM-Portfolio außerdem enger mit der Business Objects Business Intelligence(BI)-Plattform sowie der SAP NetWeaver-Plattform integriert.

Business Objects verknüpft EPM, GRC und Business Intelligence
Business Objects ist derzeit der einzige Softwareanbieter, der Lösungen für Unternehmenssteuerung (EPM), Governance, Risk and Compliance (GRC) und Business Intelligence (BI) zusammenführt. Bisher waren das traditionell unterschiedliche Disziplinen. Doch die Kombination aus EPM, GRC und BI bietet einen umfassenden Einblick in einheitliche Informationen, eine fundierte Basis für gemeinsame Entscheidungsprozesse sowie eine bessere Steuerung der gesamten Organisation und der finanziellen Konsolidierung. Gleichzeitig ist die Kombination von GRC und EPM entscheidend, um potenzielle Risiken für die Geschäftstrategie frühzeitig zu erkennen.

„Die Verbindung von EPM, GRC und BI ist Kern unserer Strategie zur Leistungsoptimierung“, erklärt Tom Greene, CIO bei Colgate-Palmolive. „Wir glauben, dass wir unsere Unternehmensleistung mit Hilfe des ganzheitlichen Ansatzes von Business Objects auf jeder Ebene verbessern können. Wir können mehr Anwendern im gesamten Unternehmen umfassenden Einblick und bedienerfreundliche Lösungen bieten, die es ihnen erleichtern, ihren Beitrag zum Unternehmenserfolg zu leisten.“

Die bestehenden Lösungen von SAP und die EPM-Lösungen von Business Objects bieten Kunden eine breit gefächerte Softwarepalette, mit der sie die Leistung sowohl innerhalb ihres Unternehmens als auch in ihrem Geschäftsnetzwerk verbessern können.

„Mit einer EPM-Lösung, die über Finanzaspekte hinausgeht, Unternehmenssteuerung sowie GRC einbezieht, können Unternehmen ihre Geschäfte effizienter und unter Einhaltung gesetzlicher Auflagen führen“, kommentiert Kathleen Wilhide, Research Director für Compliance und Performance Management bei IDC. „Durch die Verknüpfung von Risiko- und Strategiemanagement können Anwender ihre Aufgaben im Rahmen der Unternehmensstrategie planen, umsetzen und dabei potenzielle Risiken berücksichtigen. Das umfassende EPM-Angebot von Business Objects in Verbindung mit GRC und BI liefert Firmen die Basis für effiziente und weitreichende Strategien zur Unternehmenssteuerung. Die neue EPM-Version zeigt, dass SAP auch weiterhin an ihrer Produktstrategie festhält und wie versprochen liefert“.

SAP Spend Analytics: Neue Lösung zur umfassenden Ausgabenanalyse
Diese neue EPM-Lösung bietet aussagekräftige Informationen und detaillierte Einsicht in den Einkauf, mit deren Hilfe Anwender bessere Beschaffungsstrategien und ein gezieltes Einkaufsverhalten entwickeln können. Die neue Lösung sammelt, aggregiert und analysiert automatisch Beschaffungsdaten aus allen Firmensystemen – auch von Drittanbietern. Sie wurde um Datendienste und Technologie des Marktführers Analytics Inc. erweitert und hilft, Einsparpotenziale aufzudecken, die Anzahl der Lieferanten in Einklang mit der Unternehmensstrategie zu straffen sowie die Einhaltung entsprechender Kundenverträge sicherzustellen.

Umfassendes EPM-Portfolio von SAP und Business Objects
Neben SAP Spend Analytics umfasst das gemeinsame Produktportfolio die Anwendungen SAP Strategy Management, BusinessObjects Profitability and Cost Management, BusinessObjects Financial Consolidation sowie SAP Business Planning and Consolidation.

Mit SAP Strategy Management können Geschäftsstrategien definiert sowie in Ziele für alle Unternehmensebenen übertragen werden, so dass Mitarbeiter ihren Beitrag zum Geschäftserfolg leisten können. Die neue Version von SAP Strategy Management ist mit der Anwendung SAP GRC Risk Management verknüpft und bietet Kunden einen kombinierten Prozess für die Definition ihrer Geschäftsstrategie, in dem Risikofaktoren sowie Finanzrisiken bewertet und Grundsätze der Unternehmensführung berücksichtigt werden. Möchte beispielsweise ein Markenartikler ein neues Produkt auf den Markt bringen, hilft ein kombiniertes Strategie- und Risikomanagement dabei, mögliche Gefahren einer Portfolioerweiterung zu erkennen, wie etwa Engpässe in der Beschaffung. So sind Unternehmen in der Lage zu expandieren und dabei aktiv mögliche Risiken zu adressieren, die den Geschäftserfolg gefährden könnten. Außerdem nutzt die neue Version von SAP Strategy Management die SAP NetWeaver-Plattform und liefert so nicht nur zusätzlichen Geschäftskontext für die Strategiesteuerung, sondern reduziert auch die Gesamtbetriebskosten bei SAP-Kunden.

BusinessObjects Profitability and Cost Management eröffnet Unternehmen ein besseres Finanzmanagement durch detaillierte Einblicke in kostentreibende Faktoren sowie ihre Auswirkung auf die Rentabilität. Die neue Version liefert insbesondere Kunden mit hohen Datenvolumen mehr Präzision durch die Möglichkeit, Analysemodelle mit detaillierten Daten beispielsweise zu Konten, Artikelnummern und einzelnen Transaktionen zu entwickeln. Die höhere Skalierbarkeit der Lösung kommt speziell Branchen wie dem Bankwesen zugute, in denen besonders detaillierte Informationen für das Ausgaben- und Ertragsmanagement erforderlich sind. Aufgrund der engen Verknüpfung mit BusinessObjects XI 3.0 sind Kunden in der Lage, die Ergebnisse aus BusinessObjects Profitability and Cost Management an Mitarbeiter im gesamten Unternehmen weiterzugeben und schaffen damit die Grundlage für bessere Geschäftsentscheidungen.

BusinessObjects Financial Consolidation unterstützt die Konsolidierung von Ergebnisdaten über alle Geschäftsbereiche, Niederlassungen und Regionen hinweg, so dass Firmen ihre Finanzberichte schnell und zuverlässig erstellen können. Die neue Version ist noch enger mit BusinessObjects XI 3.0 verknüpft, so dass Unternehmen bestehende Investitionen in BI-Lösungen besser ausschöpfen und Anwender Ad-hoc-Finanzberichte für wichtige Endscheidungsträger erstellen können.

SAP Business Planning and Consolidation vereint Funktionen für Planung, Budgetierung, Prognosen und Ergebnisberichte in einer benutzerfreundlichen Anwendung für Finanzabteilungen. Anwender können ihre Planungs- und Budgetierungsanwendungen jetzt einfacher und auf Basis von SAP NetWeaver einsetzen und somit bestehende Investitionen besser ausnutzen. Die neue Softwareversion wurde darüber hinaus für Microsoft SQL und damit für Kunden mit heterogenen IT-Umgebungen optimiert. Neue Funktionen für Application Lifecycle Management sorgen für ein besseres IT-Management, das heißt Finanzabteilungen können mit der Anwendung auch weiterhin eigenständig arbeiten, während technische Probleme zentral von den IT-Verantwortlichen behoben werden können.

„Um die Unternehmensleistung zu steuern, die Einhaltung von Auflagen sicherzustellen und einen möglichst umfassenden Einblick in Firmendaten zu erhalten, sind moderne Anwendungen erforderlich“, betont Sanjay Poonen, Senior Vice President und General Manager für Performance Optimization Applications bei Business Objects. „Durch die Zusammenführung der branchenführenden Lösungen für EPM, GRC und BI in einer ganzheitlichen, integrierten Anwendungssuite auf einer zukunftsfähigen Architektur setzt Business Objects Zeichen. Gleichzeitig reagieren wir damit auch auf den Wunsch unserer Kunden und schaffen die Verbindung zwischen EPM, GRC und BI.“

Informationen zu Business Objects, einem Unternehmen der SAP AG
Business Objects, ein Unternehmen der SAP AG, gehört zu den Pionieren im Markt für Business Intelligence (BI). Zusammen mit seinem Partnernetz liefert Business Objects Lösungen zur Unternehmenssteuerung in Echtzeit (Business Performance Optimization) für Branchen wie Finanzdienstleister, Handel, Konsumgüterindustrie, Gesundheit und öffentlicher Sektor. Mit heterogenen, auf offenen Standards basierenden Anwendungen für die Unternehmenssteuerung (Governance), das Risikomanagement (Risk), die Erfüllung gesetzlicher Auflagen (Compliance), das Leistungsmanagement in Unternehmen (Corporate Performance Management / CPM) und BI, sowie durch Beratung und Services, unterstützt Business Objects seine Kunden bei der Umsetzung ihrer Unternehmensstrategie. Mit den Lösungen von Business Objects haben alle mit einem Unternehmen verbundenen Personen Zugriff auf sämtliche Informationen, die sie zur Umsetzung ihrer betriebswirtschaftlichen Aufgaben benötigen. Weitere Informationen unter www.businessobjects.de oder www.sap.com

Informationen zu SAP
Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware und Dienstleistungen, mit denen Firmen jeder Größe und in über 25 Branchen ihre Geschäftsprozesse auf Wachstum und Profitabilität ausrichten können. SAP-Anwendungen sind bei etwa 75.000 Kunden (inklusive Kunden von Business Objects) in mehr als 120 Ländern im Einsatz. Gegründet 1972, ist SAP heute der weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter, mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr 2007 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 10,2 Mrd. Euro (ohne Berücksichtigung von Business Objects). Derzeit beschäftigt SAP über 51.440 Mitarbeiter, davon mehr als 15.300 in Deutschland (inklusive Business Objects). SAP ist an mehreren Börsen gelistet, darunter an der Frankfurter Börse und dem New York Stock Exchange (NYSE: SAP). Weitere Informationen unter: www.sap.de oder www.sap.com

Die SAP Österreich GmbH wurde 1986 als erste Auslandsniederlassung gegründet. Im Jahr 2006 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 130 Millionen Euro. Über 450 Mitarbeiter, darunter rund 170 für internationale Aktivitäten, werden derzeit beschäftigt. Das Stift Klosterneuburg in Niederösterreich beherbergt das weltweit einzige SAP-Zentrum für Managementausbildung. Die SAP Business School Vienna, bietet unter anderem auch ein postgraduales Studium in Wirtschaftsinformatik an, das mit einem Master of Business Administration (MBA) abschließt. Weitere Informationen unter www.sap.at bzw. www.sap.at/presse.

Leave a Reply