Neues Softwarepaket sorgt für mehr Transparenz, Flexibilität und Effizienz

February 5, 2009 by SAP News 0

SAP Business Suite 7 stellt die Weichen neu

New YorkSAP hat gestern mit der SAP Business Suite 7 ein Softwarepaket vorgestellt, dass Unternehmen hilft, ihre Leistung zu optimieren und die IT-Kosten zu senken. Im gegenwärtigen Wirtschaftsumfeld steht jedes Unternehmen vor der Herausforderung, kurzfristige Verbesserungen zu erzielen. Gleichzeitig muss aber auch eine einheitliche IT-Architektur und -landschaft gewährleistet sein. Diesen Anforderungen trägt die neue SAP Business Suite Rechnung: Mit Erweiterungspaketen („Enhancement Packages“) können Upgrades vereinfacht und IT-Kosten reduziert werden. Gleichzeitig sorgen ausgewählte Analysefunktionen aus dem SAP-BusinessObjects-Portfolio für mehr Transparenz. Durch die schrittweise Einführung bewährter Geschäftsverfahren, die auf unterschiedliche Branchen ausgerichtet sind, und die Umsetzung einer serviceorientierten Architektur (SOA) lassen sich weitere Prozesse verbessern.

Führende Analysten sind sich einig, dass ein solches modulares IT-Konzept Unternehmen nicht nur hilft, in wirtschaftlich turbulenten Zeiten wettbewerbsfähig zu bleiben. Es versetzt sie auch in die Lage, Geschäftsmöglichkeiten schnell aufzugreifen, wenn der Aufschwung einsetzt.

„Großunternehmen stehen heute IT-Projekten skeptisch gegenüber, die umfangreiche Investitionen erfordern und keinen unmittelbaren Nutzen für die Anwender bringen“, so Jeff Woods, Managing Vice President für die Bereiche ERP und SCM bei Gartner. „Großprojekte, die nur die Basis für eventuelle Verbesserungen in der Zukunft schaffen, sind zu riskant und zu teuer. Zudem lassen sich ihre Vorteile gegenüber der Unternehmensleitung nur schwer rechtfertigen. Unternehmen wollen integrierte IT-Lösungen, deren Investitionen sich unmittelbar positiv auswirken – ohne auf die Kostenvorteile und die Informations- und Prozessintegrität zu verzichten, die ein strategisches Gesamtpaket bietet.“

Branchenszenarien zur schnellen Prozessoptimierung
Die neue SAP Business Suite wurde in enger Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern entwickelt. In ihren Optimierungsszenarien wurden Standardgeschäftsprozesse zusammengestellt, die auf branchenspezifische Verbesserungen abzielen und dabei herkömmliche Unternehmens- oder Anwendungsgrenzen außer Acht lassen. Die Szenarien können bei Bedarf schrittweise und in einzelnen Komponenten vom Kunden implementiert werden.
Mit der SAP-Software können beispielsweise Einzelhandelsketten und deren Bereichsleiter ihren Kunden ein erstklassiges Einkaufserlebnis bieten, um so deren Anforderungen frühzeitig zu erkennen und gezielt darauf zu reagieren. Gleichzeitig ermöglicht die Software effektivere Point-of-Sales-Prozesse, eine bessere Kundenbindung und Personaleinsatzplanung sowie optimierte Produktsortimente und Handelskalkulationen.

Weitere Beispiele branchenspezifischer Szenarien sind Wertschöpfungsszenarien für die integrierte Produktentwicklung in der Fertigungsindustrie, für die kooperierende Absatz- und Beschaffungsplanung bei Unternehmen der Hightech- und Konsumgüterindustrie sowie die integrierte Beschaffung in sämtlichen Branchen.

Roche, mit Hauptsitz in Basel, ist ein global führendes, forschungsorientiertes Healthcare-Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika und wird als langjähriger Kunde von SAP die neue SAP Business Suite einführen. „Das vereinfachte Releasemanagement der neuen Software hilft uns Einsparungen erzielen und unseren Funktionsumfang in Bereichen wie Treasury, Talentmanagement und Steuerung von Logistikketten weiter ausbauen“, sagt Jennifer Allerton, IT-Leiterin bei Roche. „Da wir das Management unserer klinischen Studien besser unterstützen können, werden wir auch neue Medikamente für Patienten schneller einführen können.“

Reduktion von Kosten und Risiken
Um Kunden zu helfen, die Gesamtbetriebskosten zu senken, liefert die neue SAP Business Suite im Rahmen ihrer Erweiterungspakete (Enhancement Packages) über 150 funktionelle Neuerungen und eine synchronisierte Releasestrategie für alle Anwendungen innerhalb der Suite: SAP Enterprise Resource Planning (SAP ERP), SAP Customer Relationship Management (SAP CRM), SAP Supplier Relationship Management (SAP SRM), SAP Supply Chain Management (SAP SCM) und SAP Product Lifecycle Management (SAP PLM) sowie die branchenspezifischen Anwendungen. Dank der Erweiterungspakete sind SAP-Kunden in der Lage, ausgewählte neue Softwarefunktionen bedarfsgerecht zu aktivieren. Lange Implementierungszeiten, Upgrades und Insellösungen entfallen hierdurch. Über 1.000 Kunden im Produktivbetrieb und 1.800 Downloads belegen den Erfolg der ersten drei Erweiterungspakete für SAP ERP1.

„Die SAP Business Suite birgt mit ihrer synchronisierten Releasestrategie und den Erweiterungspaketen für unser Unternehmen erheblichen Wert, da sie unsere durchgängigen Geschäftsprozesse vollständig unterstützt“, sagt Ed Toben, IT-Leiter bei Colgate-Palmolive. „Wir erwarten, dass wir mit den Erweiterungspaketen Upgrades wesentlich einfacher durchführen können. Sie werden uns die erforderlichen Innovationen ermöglichen, um im Markt erfolgreich zu sein. Da alle Bestandteile der SAP Business Suite dem gleichen Releasezyklus unterliegen, reduzieren sich die Kosten für das Implementieren und Testen neuer Funktionen erheblich.“

Die vereinheitlichten Benutzeroberflächen der Anwendungen innerhalb der SAP Business Suite bescheren Kunden zudem geringere Gesamtbetriebskosten. Zum einen steigert dies die Benutzerfreundlichkeit, zum anderen hilft es den Schulungsaufwand der Nutzer zu verringern und dadurch den generellen Kostenaufwand. Das Lebenszyklusmanagement und somit die Kostenkontrolle für die Software wird durch den SAP Solution Manager Enterprise Edition gesteuert. Ergänzend umfasst das Wartungsangebot SAP Enterprise Support Expertenberatung für die Systemoptimierung und spezielle

1Siehe SAP-Pressemitteilung vom 12. November 2008: „Viertes Erweiterungspaket für SAP ERP ergänzt betriebswirtschaftliche Kernprozesse“

Überprüfungsmechanismen, durch die sich kostspielige Softwaremodifikationen vermeiden lassen.

Geschäftschancen schneller wahrnehmen
Die neue SAP Business Suite bietet Kunden durch Analysefunktionen aus dem SAP-BusinessObjects-Portfolio mehr Transparenz und erlaubt ihnen, das operative Geschäft zu überwachen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Die neue SAP Business Suite unterstützt Web Services und sorgt mit über 2.800 Enterprise Services (Web Services auf Geschäftsprozessebene) für sämtliche Branchen für noch mehr Flexibilität. Die Komponente SAP NetWeaver Business Process Management der Technologieplattform SAP NetWeaver bietet Kunden die Möglichkeit, ihre eigenen Prozesse zu entwickeln, ohne dass sich dies nachteilig auf die Prozessintegrität auswirkt.

„Mit der neuen SAP Business Suite können Kunden genau die Lösungen einführen, die für ihre Geschäftsaktivitäten relevant sind“, sagt Jim Hagemann Snabe, Vorstandsmitglied der SAP AG. „Mit durchgängigen Prozessen für unterschiedlichste Branchen und integrierten Analysen in einem Komplettpaket hat SAP einen neuen Standard geschaffen. Damit unterstreichen wir, wie wichtig es uns ist, unseren Kunden Software zu bieten, die noch besser, schneller, wirtschaftlicher und benutzerfreundlicher ist.“

Positive Resonanz des SAP-Partnernetzes
SAP hat Atos Origin, Capgemini, IBM und Wipro als Partner zur Markteinführung der SAP Business Suite gewonnen. Ziel ist es, durch zertifizierte Experten kontinuierlich Mehrwert zu schaffen und gemeinschaftliche Innovationen mit Branchenführern zu fördern. Diese Partner für die SAP Business Suite verpflichten sich, hochqualifizierte sowie zertifizierte Berater zur Verfügung zu stellen, gemeinsame Marketingaktivitäten zu unterstützen und sich am Produkt-Ramp-up zu beteiligen.

„Dank der SAP Business Suite 7 können wir einzigartige, branchenspezifische Funktionen und unterstützende Geschäftsprozesse nutzen, die unsere Strategie als weltweit integriertes Unternehmen unterstützen werden“, sagt John Leffler, Leiter der SAP Global Practices bei IBM Global Business Services. „Wir freuen uns, die langjährigen Beziehungen mit SAP nicht nur als gegenseitige Kunden, sondern auch als globale Partner auszubauen, um den Einsatz der SAP Business Suite 7 bei unseren Kunden voranzutreiben und durch unsere führenden Technologien und Beratungsleistungen zur Wertschöpfung beizutragen. Diese verstärkte Zusammenarbeit im Rahmen der neuen SAP Business Suite bietet den gemeinsamen Kunden von SAP und IBM einen herausragenden Mehrwert.“

Weitere Informationen über die Strategie hinter der neuen SAP Business Suite erhalten Sie in einem exklusiven Interview mit Jim Snabe, Mitglied des SAP-Vorstands: www.sap-tv.com

Informationen zu SAP
Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware und Dienstleistungen, mit denen Firmen jeder Größe und in über 25 Branchen ihre Geschäftsprozesse auf Wachstum und Profitabilität ausrichten können. SAP-Anwendungen sind bei etwa 82.000 Kunden in mehr als 120 Ländern im Einsatz. Gegründet 1972, ist SAP heute der weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter, mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr 2008 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 11,6 Mrd. Euro. Derzeit beschäftigt SAP über 51.500 Mitarbeiter, davon mehr als 15.500 in Deutschland. SAP ist an mehreren Börsen gelistet, darunter an der Frankfurter Börse und dem New York Stock Exchange (NYSE: SAP). Weitere Informationen unter: www.sap.de oder www.sap.com

Die SAP Österreich GmbH steht zu 100% im Eigentum der SAP AG und wurde 1986 als erste Auslandsniederlassung gegründet. Im Jahr 2007 wurde ein Umsatz von mehr als 201 Millionen Euro erzielt. Rund 500 Mitarbeiter, darunter rund 190 für internationale Aktivitäten, werden derzeit beschäftigt. Die Bandbreite der über 1.300 österreichischen Kunden reicht von mittelständischen Unternehmen bis hin zu multinationalen Konzernen und Betrieben verschiedenster Branchen – von Industrieunternehmen, über Handelshäuser, Versicherungen und Banken bis zu Organisationen der öffentlichen Hand. Das Stift Klosterneuburg in Niederösterreich beherbergt das weltweit einzige SAP-Zentrum für Managementausbildung. Die SAP Business School Vienna bietet unter anderem auch ein postgraduales Studium in Wirtschaftsinformatik an, das mit einem Master of Business Administration (MBA) abschließt. Weitere Informationen unter www.sap.at bzw. www.sap.at/presse.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

SAP Österreich GmbH
Mag. Yvonne Masopust
Tel.: +43-1-28822- 75 387
E-Mail: sabine-yvonne.masopust@sap.com

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