Die neue Rolle der IT in mittelständischen Unternehmen: Von Unterstützern zu Gestaltern

December 15, 2009 by SAP News 0

WalldorfÜber die Hälfte der Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen wünschen sich mehr pro-aktive Impulse für strategische Unternehmensentscheidungen von ihren IT-Abteilungen. So eine neue Studie, die von der Innofact AG im Auftrag von SAP Deutschland zur Rolle der IT bei mittelständischen Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt wurde. Innofact befragte 212 Entscheider auf Geschäftsführungsebene sowie 206 IT-Entscheider aus Unternehmen der Branchen Dienstleistung, Fertigung, Konsumgüter und Handel mit einem Jahresumsatz von fünf Millionen bis 500 Millionen Euro. Die Studie deckt die Themenbereiche Einschätzung zu der wirtschaftlichen Lage, Zukunftsoptionen, strategische Bedeutung der IT-Abteilung, funktionaler Status Quo der Unternehmenssoftware, sowie Finanzierungs- und Budgetangelegenheiten ab.

Ein zentrales Ergebnis der Studie ist, dass die Unternehmen ihre eigene wirtschaftliche Lage für weitaus positiver einschätzen als die allgemeine wirtschaftliche Situation in den jeweiligen Ländern. Für 68,7 % der Befragten ist der Wettbewerb zunehmend davon geprägt, wie schnell Unternehmen auf Marktveränderungen reagieren können. Darauf wollen die Mittelständler mit Innovationsfähigkeit, Transparenz und Flexibilität reagieren. Die derzeitige gesamtwirtschaftliche Situation rückt Themen wie Liquiditätssteuerung, Reaktionsschnelligkeit auf neue Markttrends, Prozesseffizienz und Mitarbeiterqualifikation in den Fokus.

Bei der Bewertung der Bedeutung von IT in zukünftigen strategischen Unternehmensentscheidungen herrscht Uneinigkeit zwischen den Geschäftsführern und IT-Leitern. Während 41,4 % der IT-Leiter, ihre Abteilung in einer Beraterrolle bei strategischen Veränderungsprozessen sehen, nennen nur 18,5 % der Geschäftsführer die IT in dieser Funktion. Dennoch glaubt die Mehrheit beider Gruppen, dass sich mit IT Wettbewerbsvorteile erschließen lassen. Mehr als die Hälfte der Geschäftsführer wünschen sich mehr pro-aktive Impulse von IT für strategische Unternehmensveränderungen – das deckt sich mit entsprechenden Ambitionen der IT-Leiter: über die Hälfte will darin stärker involviert werden.

Mehr als 60 % der befragten sehen in Unternehmens-Software in wichtiges Hilfsmittel für die Bewältigung der aktuellen wirtschaftlichen Situation. Betriebswirtschaftlich Software hilft Geschäftsprozesse transparent abzubilden, und so ein flexibleres und schnelleres Agieren im Markt zu ermöglichen. Daher will auch über die Hälfte der Befragten im kommenden Jahr in Software investieren.

Die vollständigen Studienergebnisse stehen unter http://www.sap.de/vorsprung-mittelstand zum Download zur Verfügung bzw. befinden sich im Anhang.

Informationen zu SAP
Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware und Dienstleistungen, mit denen Firmen jeder Größe und in über 25 Branchen ihre Geschäftsprozesse auf Wachstum und Profitabilität ausrichten können. SAP-Anwendungen sind bei mehr als 92.000 Kunden in mehr als 120 Ländern im Einsatz. Gegründet 1972, ist SAP heute der weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter, mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr 2008 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 11,6 Mrd. Euro. SAP ist an mehreren Börsen gelistet, darunter an der Frankfurter Börse und dem New York Stock Exchange (NYSE: SAP). Weitere Informationen unter: www.sap.de oder www.sap.com.

Die SAP Österreich GmbH steht zu 100% im Eigentum der SAP AG und wurde 1986 als erste Auslandsniederlassung gegründet. Rund 450 Mitarbeiter, darunter mehr als 200 für internationale Aktivitäten, werden derzeit beschäftigt. Die Bandbreite der über 1.300 österreichischen Kunden reicht von mittelständischen Unternehmen bis hin zu multinationalen Konzernen und Betrieben verschiedenster Branchen – von Industrieunternehmen, über Handelshäuser, Versicherungen und Banken bis zu Organisationen der öffentlichen Hand. Weitere Informationen unter www.sap.at bzw. www.sap.at/presse.

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