4,4 Millionen Jobs durch Big Data

21. November 2012 von Sebastian Nikoloff 0

Nach Angaben von Gartner-Chefanalyst Peter Sondergaard ist in den kommenden drei Jahren mit mehr als 4 Millionen neue Arbeitsplätze allein durch Big Data zu rechnen. Zu diesem Ergebnis kommen die US-Marktforscher. Unternehmen wollen mehr aus ihren Daten herausholen. Besonders spannend ist dabei das Thema Big Data. Hier sieht Gartner einen der wichtigsten Wachstumsmärkte für die IT-Branche. Es bedarf Experten, um Herr dieser Datenmenge zu werden: Sie müssen einerseits die richtigen Analyseinstrumente beherrschen, andererseits aber die  Relevanz der Daten einschätzen können.

Fachkräftemangel: Nur ein Drittel an Experten vorhanden

In diesem Spannungsfeld mit Expertenwissen aus Business und IT werden bis 2015 4,4 Millionen neue Jobs entstehen, so Sondergaard. Davon entfallen 1,9 Millionen auf die USA. Zudem sollen für jeden Arbeitsplatz in Big Data bis zu drei weitere in anderen Bereichen entstehen. Für die USA seien das bis zu sechs Millionen Jobs, so der Experte.

Schlechte Nachrichten hat Gartner dabei für Unternehmer: Nur rund ein Drittel des Bedarfs an Experten wird sich decken lassen. Sondergaard kündigt einen scharfen Wettkampf um die besten Köpfe in dem Bereich an und sieht Nachholbedarf beim Bildungssystem.

Worin die größten Herausforderungen für Unternehmen bei Big Data liegen, hat jüngst IDC untersucht. In einer aktuellen Studie mit Fokus auf den deutschen Markt kamen die Marktforscher zu dem Schluss, dass Unternehmen als größte Herausforderungen den Schutz der Daten sehen (46 Prozent). 43 Prozent sehen die Speicherung der Datenmengen und 39 Prozent die Kosten als Knackpunkt.

Dabei nehmen die Datenmengen stetig zu: Drei Viertel der befragten IT-Verantwortlichen rechnen für die kommenden zwei Jahre mit einem Zuwachs von 25 Prozent jährlich.

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