5 Sport-Anwendungen von SAP

10. März 2014 von Andreas Schmitz 0

Illustration: grasundsterne

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Ob die Fußballer der TSG Hoffenheim Funksender unter ihre Stutzen schieben, Segler Sensoren mit an Bord nehmen oder aber Tennisspieler sich nach dem Match ihre Heatmap auf dem Bildschirm anschauen: Immer geht es darum, über detaillierte Messungen etwas schlauer zu werden, bessere Strategien zu entwickeln, effizienter zu werden. Und schnell lässt sich die Brücke zwischen dem Sport und den Zuschauern schlagen, die über Apps oder Analysen, die direkt auf den  Bildschirm am Fernseher eingeblendet werden, immer näher ans Geschehen rücken. Letztlich lassen sich Zuschauer auch in die Sportveranstaltungen einbeziehen, wie das Beispiel von Apps auf dem Reitturnier CHIO zeigte. Hier wurden Zuschauer aufgerufen, beim Dressurwettbewerb mitabzustimmen.

Hier die Lösungen, die SAP speziell für den Sport entwickelt hat, auf einen Blick:

SAP HANA als Grundlage für NBA-Statistiken aus 70 Jahren

1. Basketball: Lieblingsteams- und –spieler genauestens analysieren, Statistiken selbst durchforsten und erstellen. Diese Lösung stellte SAP zunächst „nur“ einem erlesenen Publikum auf einer Veranstaltung am Rande des Super Bowl vor. Jetzt hat SAP für die amerikanische Basketballliga auf Basis von SAP HANA die Möglichkeit geschaffen, sich über NBA.com/stats sämtliche Statistiken der letzten fast 70 Jahre auf den Bildschirm zu holen. Wurfstatistiken von einzelnen Spielern, Gesamtleistungen vom Teams, Vergleiche: Eine breite Privat-Analyse ist für jedermann machbar. Mehr Informationen.

2. Tennis: Zunächst war es Tennisstar Andy Roddick, dessen Bewegungen auf dem Spielfeld in einer Heatmap dargestellt wurde. Das ist eine farbige Karte, die anzeigt, wo sich der Spieler besonders viel, wo weniger und wo gar nicht bewegt hat. Das Ball Tracking ergänzte die Analyse. Inzwischen kooperiert SAP mit der Womens Tennis Association (WTA) und Weltklassespielerinnen wie Serena Williams und Agnieszka Radwanska nutzen die Technologie, um ihr Spiel weiter zu verbessern und Strategien zu verfeinern. Mehr Informationen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Springreiten und Dressur, Fußball und Segeln

Dieser Artikel ist Teil unseres Themenschwerpunkts Sport & IT. Alle Beiträge zum Thema finden Sie in unserem Special.

Foto: Shutterstock

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3. Springreiten und Dressur: Zwei mobile Pferdeapps vermitteln dem Zuschauer wie auch den Teilnehmern des Pferdeturniers CHIO in Aachen den aktuellen Stand im Wettbewerb. Zudem konnten Zuschauer über die App eigene Bewertungen abgeben und dann mit denen der Jury vergleichen. Aktives Infotainment nennt das SAP. Mehr Informationen.

4. Fußball: Über Sensoren unter den Schienbeinschonern der U19-Spieler des Bundesligisten TSG Hoffenheim verschafft sich der Trainerstab wertvolle Informationen über die Spielzüge der Mannschaft. Ein Fraunhofer-Institut und ein Spielehersteller arbeiteten hier mit SAP zusammen, um eine neue und gewinnbringende Lösung für den Fußball zu entwickeln. Mehr Informationen.

Eine Lösung, die letztlich auch den Deutschen Fußball Bund (DFB) neugierig machte. „Das Spielfeld verändert sich“, sagt auch Bernd Leukert aus dem SAP Managing Board, „die Vereine müssen sich im globalisierten Sport immer mehr professionalisieren, die Anforderungen hinsichtlich finanziellem Fairplay und Rentabilität steigen genauso wie die Wünsche der Fans nach einer engeren Bindung an die Clubs über soziale Medien“. Tickets bestellen, Parkplatz reservieren und Fanartikel bestellen geht künftig in einem Zug. Doch hilft neue Technologie auch, Trainingsmethoden, Spielanalyse und Scouting durch Technik zu verbessern: Davon jedenfalls ist SAP-Markenbotschafter und DFB-Manager Oliver Bierhoff überzeugt. Mehr Informationen.

5. Segeln: Sensoren, die an Booten befestigt sind, geben den Zuschauern, die am Ufer Kilometer vom Renngeschehen entfern sind, präzise Informationen auf ihr Smartphone. Mehr Informationen.

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