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5 Tipps für eine erfolgreiche Lernstrategie im digitalen Zeitalter

Feature | 20. Juni 2016 von Susan Galer 3

Vielen Unternehmen fehlt es an Know-how, um den digitalen Wandel zu meistern. Hier sind fünf Tipps für eine erfolgreiche Lernstrategie.

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Laut der IDT-Studie fehlen Mitarbeitern in vielen Firmen entscheidende Kompetenzen, um den digitalen Wandel zu meistern.

Im Whitepaper Knowledge fuels Digital Transformation – Digital Transformation Revolutionizes Learning wird eine Studie zitiert. Darin gaben 83 Prozent der Befragten an, dass es in ihren Unternehmen an Know-how fehlen würde, um den digitalen Wandel zu meistern. 73 Prozent sagten, dass ihre Vorgesetzten nicht über ausreichend IT-Kompetenzen verfügen würden. Da Big Data, Cloud Computing, das Internet der Dinge, maschinelles Lernen und Geschäftsnetzwerke Produkte, Dienstleistungen und ganze Branchen radikal verändern, müssen Unternehmen mit gezielten Weiterbildungen diese Qualifikationslücken schließen.

„Lernen an sich bekommt einen neuen Stellenwert, da Wissen die Schlüsselkompetenz und die Grundlage für den digitalen Wandel werden wird. Qualifikationslücken im Umgang mit digitalen Technologien zu schließen, gehört zu den größten Herausforderungen des digitalen Wandels“, so Dr. Bernd Welz, Executive Vice President und Head of Scale, Enablement & Transformation bei SAP. „Anwender und IT-Abteilungen brauchen die richtigen Fähigkeiten, um eine digitale Vision für ihre Unternehmen zu entwickeln und Pläne zu erstellen, mit denen sie ihre Ziele auch verwirklichen können.

Qualifikationslücken im Umgang mit digitalen Technologien zu schließen, gehört zu den größten Herausforderungen des digitalen Wandels.

Laut Welz stellt SAP ein breites Schulungsangebot mit Präsenz- und Online-Trainings auf einer digitalen Plattform zur Verfügung und erreicht damit über eine Million Menschen pro Jahr. Ausgehend von diesen Erfahrungen hat SAP hier fünf Tipps zusammengestellt, die Unternehmen im digitalen Zeitalter bei der Entwicklung einer erfolgreichen Lernstrategie unterstützen sollen.

digitalskillsgap3-295x3001. Qualifikationslücken ermitteln

SAP hat fünf Bereiche definiert, die wesentlich für den digitalen Wandel sind: Analysen, Anwendungen, Betriebswirtschaft, Technologie und Architektur. Eines der Hauptziele ist, Führungskräften das erforderliche technische Wissen zu vermitteln, damit sie – noch bevor Unternehmen den digitalen Wandel angehen – eine Strategie und eine Vision entwickeln können. Um den Lernfortschritt auf die zukünftigen Innovationen und die Geschäftsziele abzustimmen, ist es wichtig, dass Unternehmen und Mitarbeiter sowohl am Anfang als auch im Laufe der Fortbildung regelmäßig über die erworbenen Qualifikationen sprechen.

2. Freiräume beim Lernen schaffen

In einer cloudbasierten Umgebung müssen Schulungen zu dem Zeitpunkt und an dem Ort verfügbar sein, zu dem Mitarbeiter, Partner und Kunden sie brauchen. Deshalb ist es wichtig, Teilnehmern Materialien und Tools an die Hand zu geben, die sie ortsunabhängig nutzen und auf die sie von jedem Gerät aus zugreifen können. Lernen im Selbststudium ist nicht nur angenehm. Mitarbeiter sind so auch in der Lage, nach ihren persönlichen Vorlieben zu lernen. So bietet die SAP beispielsweise kostenlose Online-Kurse auf openSAP an.

3. Kurse auf die Ziele der Mitarbeiter zuschneiden

Unternehmen können die Kompetenzen festlegen, die Mitarbeiter benötigen, um die Karriereleiter zu erklimmen und in der Firma aufzusteigen.

4. Teilnehmer untereinander vernetzen

Digital gestütztes Lernen lebt vor allem von inspirierenden Gesprächen. In Diskussionsforen können Lernende Fragen stellen, Erfahrungen mitteilen und Tipps und Tricks austauschen. Durch den Dialog mit Trainern und anderen Kursteilnehmern entwickeln sie Ideen und erweitern ihren Horizont. So wurde bei den MOOCs von openSAP Wert auf die Möglichkeit zu Beurteilungen durch andere Teilnehmer (Peer Reviews) gelegt.

5. Inhalte einfach und verständlich aufbereiten

Lerninhalte müssen darauf abgestimmt sein, wie wir im täglichen Leben Informationen aufnehmen, und sollten deshalb einfach und verständlich aufbereitet werden. Auf diese Weise bleiben Mitarbeiter leistungsfähiger und können die Lerneinheiten besser auf ihren jeweiligen Zeitplan und ihren Lernfortschritt abstimmen.

Digitale Reife ist mehr, als Software und andere Tools zu erwerben und damit Innovationen zu fördern. Zu wissen, wie Unternehmen ihren Mitarbeitern die notwendigen digitalen Kompetenzen für die geschäftliche Neuausrichtung vermitteln, ist ebenso wichtig.

Titelbild: Shutterstock

Screenshots: IDT-Studie zu Kompetenzen für den digitalen Wandel, November 2015, Technische Universität München, Bild über SAP

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