Aufgelesen – IT in der Presse

21. Juni 2013 von Nicolas A. Zeitler 0

Zeitungen 800465

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Ein kurzer Satz hat die Aufregungsmaschinerie der Netzgemeinde in Gang gesetzt. „Das Internet ist für uns alle Neuland“, sagte Angela Merkel während des Berlin-Besuchs von US-Präsident Barack Obama. Darüber, wie die Äußerung zu bewerten ist, ist in Online-Medien sofort eine hitzige Debatte entbrannt. ZEIT ONLINE sieht in dem Satz eine „haarsträubende Rechtfertigung für Überwachungsprogramme wie Prism“ und fällt ein vernichtendes Urteil über Merkels Ergebnisse in der Netzpolitik.

Völlig anders argumentiert sueddeutsche.de. Merkel gebe mit ihrer Äußerung nur die Realität wieder. Die Mehrheit der Deutschen sei in der digitalen Welt noch längst nicht zuhause. Für viele seien Geodienste, Twitter und P2P-Angebote eben Neuland.

Menschen, die in der digitalen Welt nicht nur zuhause sind, sondern sie gestalten und weiter entwickeln wollen, stehen derzeit im Fokus von SAP. DIE WELT berichtet, wie eine Managerin des Walldorfer Software-Konzerns weltweit junge Gründer als Partner anwirbt: Das SAP-Ökosystem will sich in die Startup-Szene ausdehnen und von deren Innovationsgeist profitieren.

Eine Innovations-Nachricht verlautete diese Woche auch aus China. Das Reich der Mitte hat wieder den Spitzenplatz der schnellsten Supercomputer der Welt erobert. Der „Tianhe-2“ (zu Deutsch: Milchstraße 2) in Guangzhou ist fast doppelt so schnell wie der amerikanische „Titan“, der erst vor einem halben Jahr den Spitzenplatz unter den schnellsten Computern eingenommen hatte, wie das Handelsblatt schreibt.

„SuperMuc“, zweitschnellster Rechner in Deutschland und Nummer 9 weltweit, hat unterdessen einen Weltrekord aufgestellt. Indem sie gleichzeitig alle 146.000 CPUs des Rechners nutzten, simulierten Wissenschaftler das Verhalten von mehr als vier Billionen Molekülen. Sie schlugen den bisherigen Weltrekord um den Faktor vier, ist in der PC-Welt zu lesen.

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