Brasilien, China, Deutschland und Indien am besten für M2M-Technologien zur Vernetzung der Städte gerüstet

29. April 2013 von SAP News 0

M2M Smart CitiesDie SAP AG und Harris Interactive Research haben heute die Ergebnisse einer Umfrage über den Einsatz von M2M-Technologien veröffentlicht. Nach Meinung von 30 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen besteht der größte Vorteil von M2M-Technologie darin, dass sich dadurch das Konzept der Smart Cities realisieren lässt.

Zusätzlich rechnet die klare Mehrheit der Befragten damit, dass Unternehmen durch Machine-to-Machine (M2M)-Technologien, d.h. Technologien für die automatische Kommunikation zwischen technischen Geräten und Produkten, bessere Einblicke erhalten. Sie können dadurch in Echtzeit auf reale Ereignisse reagieren und profitieren von einer höheren Effizienz, Produktivität und besseren Zusammenarbeit. Auch wurde die höhere Mobilität der Mitarbeiter als große Chance für M2M am Arbeitsplatz genannt.

Endverbraucher haben einen wichtigen Einfluss auf Initiativen und Services für M2M-Technologien auf weltweiten Märkten. Unter den befragten Ländern, in denen Unternehmen einen BYOD-Ansatz („Bring Your Own Device“) verfolgen, steht China an der Spitze. Mehr als die Hälfte der IT-Verantwortlichen in China (56 Prozent) gaben an, dass ihr Unternehmen die Nutzung privater Mobilgeräte für berufliche Zwecke gestattet und Apps zur Erhöhung der Mitarbeitereffizienz für eine oder mehrere mobile Plattformen bereitstellt. Gemäß den Umfrageergebnissen ist M2M die natürliche Entwicklung der anwendergetriebenen technischen Innovation („Consumerization of IT“), wobei Indien und China zu 92 Prozent bzw. 90 Prozent dieser Meinung waren. Die Mehrheit der Befragten in Brasilien, Deutschland, Großbritannien und den USA teilten diese Auffassung im Durchschnitt mit 81 Prozent.

„Man rechnet damit, dass bis zum Jahr 2020 rund 50 Milliarden Geräte mit dem Internet verbunden sein werden. Die Endverbraucher spielen hierbei eine zentrale Rolle“, sagte Sanjay Poonen, President Technology Solutions and Mobile Division, SAP. „Heute wird M2M-Technologie vorwiegend dafür verwendet, große Mengen geräte- und personenbezogener Daten zu sammeln. Das Internet der Dinge geht hier einen Schritt weiter und integriert nicht nur Geräte, Personen, ERP- und CRM-Systeme sowie andere Informationsquellen wie Social Media, sondern analysiert und nutzt diese Daten auch und macht sie so nutzbar. Schon bald werden Anwender mit Geräten interagieren, die wiederum mit Daten interagieren, um dem Verbraucher in Echtzeit personalisierte Produkte und Services direkt zur Verfügung zu stellen. Diese Vision bedingt eine Technologie-Infrastruktur, die mit Big Data, Analytics und Mobility in der Cloud sicher umgehen kann. SAP ist hier einzigartig positioniert.“

Jenseits der Vorteile für einzelne Verbraucher oder Unternehmen sagte die Mehrheit in allen sechs befragten Ländern, dass „Smart Cities“ das interessanteste Ergebnis von M2M wären: China (35 Prozent), Brasilien (35 Prozent), Deutschland (30 Prozent), Indien (27 Prozent), USA (25 Prozent) und Großbritannien (21 Prozent).

„Unsere Vision der vernetzten Gesellschaft, wo alles was davon profitiert, vernetzt zu sein, auch vernetzt sein wird, wird unterstützt durch unsere Plattform für Machine-to-Machine Kommunkation“, sagte Douglas Gilstrap, Senior Vice President und Head of Strategy, Ericsson. „Von vernetzten Verkaufsautomaten und Autos zur Heim- und Städtevernetzung können wir nun aus großen Datenmengen detaillierte Informationen für eine sofortige Entscheidungsfindung gewinnen. Unternehmen wie SAP und Ericsson arbeiten aktiv daran, Arbeits- und Wohnumfeld, die bisher voneinander getrennt waren, zu vereinen und auf diese Weise die Interaktionen zwischen Städten, Kommunen, Unternehmen, Institutionen, Verbänden und Bürgern zu intensivieren. Letztlich wird dies durch neue innovative Geschäftsmodelle die Lebensqualität verbessern und das wirtschaftliche Wachstum fördern.“

Die Stärken von M2M
Die Umfrageteilnehmer aller sechs Länder sind fest davon überzeugt, dass M2M einen logischen Schritt in der technischen Entwicklung darstellt und der breitere Einsatz von M2M zahlreiche Vorteile bietet. Im Durchschnitt sind sogar 70 der Befragten der Meinung, dass Unternehmen, die keine M2M-Technologien einführen, hinter ihren Wettbewerbern zurückbleiben werden. Dies ist wohl darauf zurückzuführen, dass die meisten IT-Verantwortlichen aus den befragten Ländern ganz konkrete Vorteile in M2M sehen, nämlich:

  • Bessere Einblicke in das eigene Unternehmen: China (96 Prozent), Brasilien (86 Prozent), Indien (86 Prozent), Deutschland (79 Prozent), USA (74 Prozent) und Großbritannien (61 Prozent) und
  • die Möglichkeit für Unternehmen, auf reale Ereignisse in Echtzeit zu reagieren: China (92 Prozent), Indien (86 Prozent), Brasilien (82 Prozent), Deutschland (82 Prozent), USA (78 Prozent) und Großbritannien (73 Prozent)
  • Für die Befragten bestehen in den folgenden Punkten die größten Chancen für M2M am Arbeitsplatz:
  • Höhere Effizienz war die häufigste Antwort in Brasilien (54 Prozent), Großbritannien (53 Prozent) und den USA (49 Prozent).
  • Höhere Produktivität der Mitarbeiter war die häufigste Antwort in China, weitaus mehr als in den anderen befragten Ländern (69 Prozent).
  • Bessere Zusammenarbeit der Mitarbeiter bietet die größten Chancen in Deutschland (63 Prozent).
  • Höhere Mobilität der Mitarbeiter bietet die größten Chancen in Indien (65 Prozent).

 

Hürden beim Einsatz von M2M
Trotz der möglichen Chancen und Vorteile führte die überwältigende Mehrheit der Befragten in allen sechs Ländern mindestens ein Hindernis für die Nutzung von M2M an. Für die IT-Verantwortlichen aller sechs Länder außer China war das fehlende Know-how, das erforderlich ist, um den Einsatz und die Sicherheit von M2M-Lösungen zu gewährleisten, das größte Hindernis: Indien (66 Prozent), Brasilien (62 Prozent), USA (57 Prozent), Deutschland (56 Prozent) und Großbritannien (50 Prozent). Während für die große Mehrheit der IT-Entscheider in China ebenfalls das fehlende Know-how das größte Hindernis darstellte, war dies für eine etwas höhere Prozentzahl die Frage, „wie alle Echtzeitdaten, die mit M2M gewonnen werden, verwaltet und analysiert werden sollen“ (65 Prozent).

„Die Vorteile von M2M lassen sich nicht leugnen. Es gibt jedoch Hindernisse, die den Einsatz von M2M-Lösungen beeinträchtigen, zum Beispiel das Fehlen vollständiger branchenübergreifender Angebote, Verwaltungs- und Sicherheitsfragen, die Bewältigung riesiger Datenmengen und der Mangel an geeigneten globalen Anbindungslösungen, wie sie internationale Unternehmen benötigen“, sagte Sanjay Poonen weiter. „SAP ist das einzige Unternehmen, das mobile Anwendungen, große Datenmengen und Cloud-Lösungen vereint und in der Lage ist, aus den riesigen Datenmengen sofortige Erkenntnisse zu gewinnen und erstklassige Lösungen für das Internet der Dinge für Verbraucher und Unternehmen bereitzustellen.“

Die IT-Verantwortlichen aller sechs Länder waren außerdem der eindeutigen Meinung, dass die Verfügbarkeit einer Breitbandinfrastruktur wie LTE/4G wesentlich zum zukünftigen Erfolg von M2M-Technologien beitragen wird: USA (91 Prozent), China (91 Prozent), Indien (91 Prozent), Deutschland (88 Prozent), Großbritannien (87 Prozent) und Brasilien (85 Prozent). Die IT-Verantwortlichen selbst werden jedoch dem Erfolg von M2M höchstwahrscheinlich nicht im Wege stehen, da die Befragten in fast allen Ländern mehrheitlich bestätigen, dass sich M2M auf die Belegschaft auswirken wird. Viele von ihnen sind aber nicht besorgt, dass es zu Beeinträchtigungen aufgrund von M2M kommen wird.

Weiterführende Informationen finden Sie in der Infografik: “How The Internet Of Things Is Raising Your IQ”.

 

Informationen zur Umfrage
In der Umfrage von Harris Research wurden mehr als 750 IT-Verantwortliche von Unternehmen aus Brasilien, China, Deutschland, Indien, Großbritannien und den USA befragt. Im Rahmen dieser Studie wird ein IT-Verantwortlicher als Erwachsener (mindestens 18 Jahre) definiert, der als Voll- oder Teilzeitbeschäftigter zumindest einen gewissen Einfluss auf die Auswahl von Sprach-, Daten- und mobilen Telekommunikationsdiensten hat. Die gesamten Erhebungsdaten pro Land werden nach der Anzahl der Mitarbeiter gewichtet, die für Unternehmen mit dem folgenden Mindestumsatz pro Land repräsentativ sind: Brasilien (75 Millionen Real), China (10 Milliarden Yuan), Deutschland (100 Millionen Euro), Indien (5 Milliarden Rupien), Großbritannien (100 Millionen Pfund Sterling), USA (500 Millionen US-Dollar).

Informationen zu SAP
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