Vorkonfigurierte Geschäftsszenarios

Feature | 27. März 2009 von Susann Leder 0

„Das Rad nicht immer neu erfinden“ – so der Ansatz von SAP Best Practices. Die Pakete sind fester Bestandteil des SAP-Angebotes für den Mittelstand und liefern vorkonfigurierte Geschäftsszenarios für SAP-Business-All-in-One-
Lösungen. Sie ermöglichen mittelständischen SAP-Kunden eine schnelle, planbare und kostengünstige Implementierung von SAP-Anwendungen.

In SAP Best Practices stecken jahrelange Erfahrungen von zahlreichen SAP-Partnern sowie aus über 40.000 SAP-Implementierungen bei Unternehmen unterschiedlicher Größe. Heute sind mehr als 75 branchenspezifische und -übergreifende Best-Practices-Pakete verfügbar, die stetig weiterentwickelt werden.

Maßgeschneiderte und allgemeine Szenarios

SAP Best Practices konfigurieren zahlreiche branchenspezifische, allgemeine und branchenübergreifende Geschäftsszenarios. Ein „Best-Practice-Szenario“ beschreibt den Prozess sowie alle Konfigurationen und Inhalte, die zur Aktivierung eines Szenarios im SAP-System erforderlich sind.

So stehen beispielsweise für die Szenarios „Garantieabwicklung mit Ersatzteilen“ in der Automobilbranche oder „Entwicklung von Prototypen“ in der Hightechindustrie maßgeschneiderte Best Practices zur Verfügung. Diese lassen sich zusätzlich mit branchenübergreifenden Szenarios wie beispielsweise für Kundenbeziehungsmanagement (Customer Relationship Management, CRM) verbinden, um Medienkampagnen und Auftragsentwicklung zu optimieren.

Für jeden Bedarf das passende Paket:

  • SAP Best Practices Baseline Paket: Das Paket bietet branchenübergreifende, generische Geschäftsszenarien für SAP Business All-in-One. Hierzu zählen SAP Best Practices für die Fertigung, Services, Handel oder Rechnungswesen. Diese decken für ihre jeweiligen Kernbereiche bestimmte Schlüsselfunktionen (Auftragsabwicklung, Beschaffung, Auswertungen) ab.
  • SAP Best Practices Branchenpaket: Dieses Angebot adressiert die spezifischen Anforderungen bestimmter Branchen wie SAP Best Practices for High Tech.
  • SAP Best Practices branchenübergreifende Pakete: Sie umfassen zusätzliche vordefinierte Geschäftsszenarios für CRM und Business Intelligence.

SAP Best Practices enthalten eine detaillierte Dokumentation für die SAP-Implementierung sowie ein vorkonfiguriertes System, das allgemeine und marktspezifische Geschäftsprozesse abbildet.

SAP Best Practices liefert:

  • „Schritt für Schritt“ eine klare Einführungsmethode;
  • ausführliche Prozessdokumentationen;
  • vorkonfigurierte Prozesse, um spezifische Kernprozesse des Mittelstandes mit minimalem Installierungsaufwand lauffähig zu machen;
  • dokumentierte Konfigurationen, die Geschäftsprozesse, Schulungsmaterial, Anwenderrollen, Werkzeuge für Datenkonvertierung und Testkataloge umfassen.

Die vorkonfigurierten Prozesse und Leitfäden werden in einer vorhandenen Systemlandschaft sowie einer spezifischen SAP-Anwendung wie SAP ERP, SAP NetWeaver Business Intelligence oder SAP CRM eingesetzt. Die Pakete ermöglichen es Kunden, Module in diesen Anwendungen zu implementieren und bei Bedarf branchen- und subbranchenspezifische Anforderungen einzubeziehen. SAP Best Practices unterstützen zudem die Integration neuer Funktionen in vorhandene SAP-Produkte und -Lösungen. Beispielsweise kann ein SAP-ERP-System um SAP CRM erweitert werden.

SAP-Partner können auf Basis von SAP Best Practices eigene, maßgeschneiderte Lösungen von SAP Business All-in-One entwickeln, um Zielgruppen in bestimmten Branchen oder Märkten besser zu adressieren. Mit den Best Practices können sie bestehende Mittelstandslösungen durch eigene Konfigurationen und Dokumentationen erweitern.

Im Baukastensystem zusammenstellbar

Entwickelt und ausgeliefert werden SAP Best Practices in so genannten Building Blocks. Sie bilden die Struktur für die schnelle, flexible und reibungslose Implementierung aller Best-Practice-Pakete. Dabei handelt es sich um kleine, flexible Bausteine, die ein spezifisches Szenario abbilden. Sie sind wieder verwendbar und enthalten die Vorkonfiguration, die Werkzeuge und die Dokumentation, die für die Installation der Module im System nötig sind.

Nach dem Prinzip der Building Blocks aufgebaut ist auch der Online-Konfigurator für die schnelle Einführung von SAP Business All-in-One (Fast-Start-Programm). Mit dem Werkzeug können Unternehmen jeder Branche ihre individuelle SAP-Business-All-in-One-Lösung über das Internet konfigurieren. SAP-Partner können die vorkonfigurierten Lösungen bei der Systemeinführung entsprechend weiterentwickeln.

Die Auswahl der benötigten Geschäftsprozesse erfolgt mit wenigen Klicks im Baukastensystem. Sind alle benötigten Szenarios ausgewählt, erhalten Unternehmen eine Kostenschätzung für Software, Dienstleistungen und Hardware. Sichern sie ihre Konfiguration, erhalten sie zudem eine detaillierte Funktionsbeschreibung.

Zukünftig wird SAP den Lösungskonfigurator auch Partnern zugänglich machen. Sie können das Tool in ihre Websites integrieren, um eigene branchenspezifische Lösungen sowie SAP-Angebote zu präsentieren. Pilotversionen eigener Konfiguratoren haben bislang die SAP-Partner cormeta, Seidor und itelligence vorgestellt.

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