Verborgene Schätze: Grafik aus Daten

Feature | 19. Juni 2009 von Frank Völkel 0

BusinessObjects Explorer im Testlauf bei der SAP.info-Redaktion (Foto: SAP.info)

Schnelle Suche und attraktive Darstellung von Geschäftsdaten kombiniert die Analysesoftware SAP BusinessObjects Explorer besonders mit dem SAP NetWeaver Business Warehouse Accelerator. Im Sommer dieses Jahres wird die Software für Kunden zur Verfügung stehen. Sie soll auch Anwendern ohne Vorkenntnisse im Bereich Datenanalyse schnell und unkompliziert Ergebnisse liefern. Der Einsatz lässt sich auf die verschiedensten Unternehmensbereiche ausdehnen.

Die auf der Hausmesse SAPPHIRE 2009 präsentierte Version von SAP BusinessObjects Explorer richtet sich an Unternehmen, die bereits den SAP NetWeaver Business Warehouse im Einsatz haben. Damit folgt SAP dem Trend bei Business Intelligence Anwendungen, wo sämtliche Daten im Arbeitsspeicher des Rechensystems abgelegt werden. Durch eine so genannte In-Memory-Datenbank lässt sich gezielt auf die gesamten Daten zugreifen. Da gleichzeitig auf eine aufwändige Datenmodellierung verzichtet wird, lassen sich wertvolle Zeit und Kosten sparen. Die Indizierung der Datenquellen und Metadaten erfolgt auf Script-Basis.

Wie schon auf der SAPPHIRE in Orlando (USA) zu hören war, sollen sich Datensätze von bis zu einer Milliarde Einträgen analysieren lassen. Damit wäre die Abfrageleistung um bis zu 100-mal höher als bei herkömmlichen BI-Anwendungen.

Beispielgrafik erzeugt mit der Demo-Version des BusinessObjects Explorer

Im Paket: Software und Hardware

Die Anwendung soll vor allem die IT-Abteilungen in Unternehmen entlasten, indem SAP-Nutzer sich größtenteils ihre eigenen Berichte zusammenstellen. Den Planungen zufolge sollen spezielle Pakete aus Hardware und dem BusinessObjects Explorer geschnürt werden – entsprechende Partnerschaften mit Hewlett-Packard, Dell und Fujitsu bestehen bereits. Ebenso ist ein Angebot im Rahmen der Initiative “Best-run now” geplant.

Schon die Demoversion unterstützt verschiedene Datenformate beim Export

Demo-Version zum Herunterladen

In einem Praxistest können sich Anwender selbst von der Leistungsfähigkeit des BusinessObjects Explorer überzeugen: Ein Plug-In für MS Excel lässt sich unter https://create.ondemand.com/polestar herunterladen und anschließend können bestehende Daten – beispielsweise aus einer XLS-Datei – analysiert werden. Unsere Screenshots zeigen Ergebnisse, die die SAP.info-Redaktion anhand von eigenen Testdaten erstellt hat. Per ondemand-Zugriff werden die Daten anschließend ausgewertet – ebenso ist ein Datenexport möglich. Hier bieten sich Daten-Formate und eine Grafikausgabe im PNG-Standard an.

Eine Video-Anleitung gibt es hier.

Chartgrafik erstellt anhand von individuellen Datensätzen

Datenimport: Excel und Powerpoint

In der Praxis funktioniert die Datenanalyse so: Der Anwender startet per Suchbegriff die Datenbank-Anfrage und erhält darauf relevante Ergebnisse. Diese lassen sich individuell grafisch darstellen – etwa in Form eines Kuchendiagramms oder speziellen Charts. Sämtliche aufbereiteten Daten lassen sich auch in MS Excel oder Powerpoint importieren.

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