BusinessObjects Predictive Workbench

Feature | 11. Juni 2008 von admin 0

Unternehmen können auf Basis ihrer vorhandenen Geschäftsdaten Verhaltensmuster oder -strukturen analysieren sowie Einflussgrößen für geschäftliche Trends identifizieren. So können Geschäftsprognosen entwickelt werden, mit denen Entscheidungsträger Marktdynamiken erkennen und sich darauf einstellen können. Mit der Verfügbarkeit von Predictive Workbench in BusinessObjects XI 3.0 stellt Business Objects, ein Unternehmen der SAP, seine Prognosewerkzeuge einem breiten Anwenderkreis zur Verfügung.

Gerade in stagnierenden oder gar rückläufigen Märkten ist es wichtig, die wirtschaftlichen Impulse der Branche und die relevanten Trends erkennen und einordnen zu können. Auf Basis dieser Kenntnisse kann die eigene Unternehmensleistung optimiert und den möglichen Risiken besser begegnet werden.

Mit BusinessObjects Predictive Workbench können Organisationen ihre Kennzahlen aufbereiten, um Trends oder Verhaltensmuster zu identifizieren oder „What-if“-Szenarien abzubilden, und auf Basis dieser Informationen ihre Geschäftsstrategien zu entwerfen.

„Die neuen Analyse- und Prognosenfunktionen bieten eine noch solidere Basis für unsere Datenanalyse. Dies kann unsere Planungsprozesse für die Vertriebs- und Produktionsabläufe optimieren“, erklärt George Neil, IT-Director bei Organic Valley, einem genossenschaftlichen Molkereibetrieb aus den Vereinigten Staaten.

„Mit BusinessObjects Predictive Workbench können wir unsere Transportkosten besser kontrollieren. Denn jetzt sind wir in der Lage, die Logistik auf die unterschiedliche Nachfrage für unsere Molkereiprodukte abzustimmen. Zudem können wir auf Basis unserer Geschäftsdaten bestimmte Verhaltensmuster der Kunden, aber auch Datenunstimmigkeiten analysieren. Dies verschafft uns mehr Sicherheit in der strategischen Planung.“

Auf Grundlage der Data-Mining-Technologie in BusinessObjects Predictive Workbench können Kunden Modelle für Prognosen und Simulationen (Predictive Models) entwerfen, um branchenspezifische und generelle betriebswirtschaftliche Herausforderungen besser zu bewältigen. Predictive Models unterstützen Unternehmen, spezifische Ziele wie etwa Absatz- und Preisoptimierungen, verbesserte Betriebsabläufe, höhere Marktagilität oder eine bessere Wettbewerbsposition zu erreichen.

In der Praxis bedeutet dies beispielsweise, die Erfolgsfaktoren früherer Marketingkampagnen zu identifizieren, um künftige Kampagnen wirkungsvoller und kosteneffektiver zu entwickeln. Kreditunternehmen können mit Predictive Workbench Betrugsmuster identifizieren, und Banken können durch die Analyse typischer Kunden-Verhaltensmuster ihre Finanzdienstleistungen den so gefundenen passenden Kundengruppen gezielt anbieten.

Unterstützung für heterogene IT-Systeme

Die Kombination von BusinessObjects Predictive Workbench mit BusinessObjects XI 3.0 ist voll skalierbar und hilft den Kunden, ihre Lösungen an ihre spezifischen Anforderungen anzupassen, unabhängig von der jeweiligen Unternehmensgröße. Eine anwenderfreundliche Oberfläche stellt die Arbeitsschritte zur Analyse grafisch dar und bereitet die Daten für die gezielte Abfrage auf.

Dies schont Zeit und Ressourcen, da keine komplexen Codes oder Algorithmen für die Trend- und Prognosenerstellung mehr benötigt werden. Werkzeuge für das Reporting sind umgehend verfügbar: Eine umfassende Auswahl von Algorithmen, Point-and-Click-Visualisierungen, intuitiv bedienbarer Analyse-Optionen, erweiterter Predictive Analytics-Funktionen sowie Werkzeuge für Abfragen, Reporting und die Analyse unterstützen den Nutzer.

BusinessObjects Predictive Workbench unterstützt Unternehmen mit heterogenen IT-Landschaften, Daten auch über heterogene IT-Systeme hinweg abzufragen. Dies erhöht die Flexibilität bei der Gestaltung individueller Predictive Models. Durch die Integration von SPSS-Funktionen in die BI-Plattform von Business Objects können Kunden ihre bestehenden Lösungen noch besser nutzen. Dafür steht ihnen ein von Business Objects patentierter semantischer Layer zur Verfügung, der Metadaten aus unterschiedlichen Datenquellen beinhaltet. SPSS ist seit Dezember 2007 ein OEM-Partner von Business Objects.

„Mit unserem jüngsten Angebot helfen wir unseren Kunden, ihre gesamten Geschäftsdaten zu analysieren, um zuverlässige betriebswirtschaftliche Strategien zu entwickeln“, kommentiert Marge Breya, Executive Vice President, Business Intelligence Platform bei Business Objects.

„Mit Predictive Workbench stellen wir den nächsten Schritt einer ‚Predictive Intelligence’ vor, die auch der nichttechnische Business User einfach bedienen kann und die ihm fundierte Analysen bietet. Analysen, mit denen die Performance des Unternehmens optimiert werden kann.“

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