Geschenkideen für IT-Chefs

Feature | 13. Dezember 2010 von Frank Völkel, Christiane Stagge, Daniel Hardt 0

Wer schon alles hat, wird hier fündig (Collage: grasundsterne)

Wunschzettel: Wer schon alles hat, wird hier fündig (Collage: grasundsterne)

Angenommen, Sie hätten einen Wunsch frei. Nur einmal angenommen. Als IT-Chef eines Unternehmens hätten sie noch etwas vom Jahresbudget übrig, um eine schon lang ins Auge gefasste Investition zu tätigen. Schließlich muss das Budget ausgereizt werden, um im kommenden Jahr nicht mit weniger Geld dazustehen. Was würden Sie am liebsten anschaffen, ohne einen größeren Kreis in die Entscheidung einzubeziehen? Einen Service oder ein Produkt, dass die tägliche Arbeit erleichtert und Sie intern besser dastehen lässt und das nebenbei auch noch Spaß macht?

Wie wäre es mit hochkarätiger Technik, so dass nüchtern denkende IT-Entscheider voll auf ihre Kosten kommen? Dabei geht es nicht um Tablet-PCs á la iPad, die etwa auf Wunsch in verschiedenen Abteilungen zu platzieren sind. Diese Investition ist nächstes Quartal dran. Dagegen könnte die Anschaffung von zusätzlicher Hardware im Serverraum die Firma für neue Aufgaben fit machen. Schließlich wächst typischerweise die SAP-Datenbank (Stammdaten,  BI) jährlich um einige hundert Megabyte – ausgehend von mehreren tausend Usern.

An dieser Stelle könnte beispielsweise ein BWA-Server (Business Warehouse Accelerator) für deutlich schnellere Abfragen sorgen, den es in unterschiedlichen Ausstattungen von Dell, HP und IBM gibt. Derartige Blade-Server mit ihren Arbeitsspeicher-basierten Abfragen, automatischer Datenkomprimierung und Parallelisierung arbeiten nach dem Prinzip von Suchmaschinen und sind bis zu 150-mal so schnell wie herkömmliche Server dieses Genres.

Oder wie wäre es mit einem großen NAS-Server, der im Verbund bis zu 96 TB an Daten speichern kann? Auch an eine leistungsfähige unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) sollte gedacht werden – hier könnte eine Variante mit 10.000 VA  völlig ausreichend sein. Das Angebot an Cloud-Diensten wächst, ebenso spielen energieeffiziente Serverschränke eine immer größere Rolle. Oder wie wäre es mit dem Einsatz von QR-Codes? Auf den nächsten Seiten stellen wir Geschenkideen vor, die sich mit Hardware und Software für Unternehmen auseinandersetzen:

96 TB NAS-Speicher: LaCie 12big Rack Network

LaCie 12Big Rack Server

LaCie 12Big Rack Server

Das 12big Rack Network von LaCie eignet sich, um die Speicherkapazität einer Workstation oder eines Servers immens zu erweitern. Es bietet zwölf Hot-Plug-Slots, die ab Werk mit zwölf jeweils 2 TB großen SATA-Festplatten (3,5 Zoll Format) bestückt sind. Der vorinstallierte Windows Storage Server 2008 ermöglicht eine Nutzung des leistungsstarken 12big Rack Network.

Das große NAS-System läuft mit einem Intel Quad-Core Xeon Prozessor (E5410, 2,33 GHz) und 2 GB internem Arbeitsspeicher. Zum Booten des Betriebssystems gibt es zusätzlich zwei 2,5-Zoll-Festplattenlaufwerke. Zur Einbindung ins Netzwerk gibt es zwei Gigabit-Anschlüsse (RJ-45).

Die insgesamt 12 SATA-Einschübe ermöglichen eine Speicherkapazität von 24 TB, die sich durch Zusammenschaltung von vier Racks auf 96 TB ausbauen lässt. Die Verbindung der Server untereinander erfolgt über Mini-SAS-Kabel (iSAS, Serial Attached SCSI). Energetisch hält sich der Stromkonsum eines großen voll bestückten Racks mit zirka 850 Watt durchaus im Rahmen.

Geschenk 2: Dienste übers Netz

Vier LaCie-Racks ergeben 96 TB Speicherplatz - ausreichend für viele Unternehmen.

Vier LaCie-Racks ergeben 96 TB Speicherplatz - ausreichend für viele Unternehmen.

Mit Cortado lassen sich von Mobilgeräten Dokumente auf jeden Drucker ausdrucken. (Screenshot: Cortado)

Mit Cortado lassen sich Dokumente auf jedem Drucker ausgeben. (Screenshot: Cortado)

Dienste übers Netz: Viel Speicher für wenig Geld

Kein Budget für mächtige Unternehmenssoftware-Pakete? Keinen Platz im Keller für große Serverschränke? Viele Business-Anwendungen gibt es inzwischen  auch online als sogenannte Cloud Services. Benötigt wird lediglich eine Internetverbindung. Die Bedienung der Software erfolgt über den Browser. Besonders praktisch: Der Nutzer mietet sich nur die Module, die er wirklich benötigt.

Die Mietsoftware BusinessByDesign bildet beispielsweise ein abgespecktes ERP-System mit den wichtigsten Funktionen für Firmen ab. Daneben gibt es noch andere Anbieter, die Anwendungen, Software, Plattformen und IT-Infrastrukturen aus der Wolke im Portfolio haben. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Cloud Services vor:

Appeleon

Appeleon bietet Templates für Web-Entwickler. Ob Applikationen oder Online-Dienste: Admins können mit diesem Service ohne großen Programmieraufwand anhand von vorgefertigten Applikations-Baukästen Mini-Programme erstellen. Die Bedienung erfolgt über den Webbrowser. Appeleon bietet  mehr als 400 Features.

Netviewer

Webkonferenzen und Webinare erfordern heute keinen allzu großen technischen Aufwand mehr. Netviewer ist weitaus mehr als nur eine Software für Bildtelefon-Konferenzen. Mit dem Online-Service können alle Teilnehmer gemeinsam auf Grafiken oder Dateien zugreifen. Während des Meetings haben alle Kollegen die Möglichkeit, eine gemeinsame Bildschirmansicht zu verwenden und dadurch Dateien zu bearbeiten. Auch Fernwartungen lassen sich auf diesem Wege durchführen.

SAP StreamWork

SAP StreamWork bringt Facebook ins Büro. Mit der Kollaborations-Software können Kollegen gemeinsam online an einem Dokument oder Projekt gleichzeitig arbeiten, Dateien austauschen oder sich auf schnellem Wege mittels Chat-Funktion Nachrichten zukommen lassen. SAP StreamWork gibt es in der Basic, Professional und Enterprise Edition. Die Basic Edition ist gratis. Die Professional Edition kostet 97 Euro, in Asien 128 US-Dollar und im Rest der Welt 108 US-Dollar (ohne Mehrwertsteuer).

Cortado

Beim Kundenbesuch die notwendigen Formblätter vergessen? Mit Cortado können Anwender mit nahezu jedem mobilen Endgerät Dokumente ausdrucken. Egal ob iPhone, Blackberry oder Android-Handy – der Service funktioniert von jedem Gerät, jedem Drucker und unabhängig vom Dateitypus.

Geschenk 2: Weitere Dienste übers Netz

Lotus iNotes: E-Mails empfangen über Browser

Lotus iNotes: E-Mails empfangen über Browser

Fujitsu Primergy BX900 Server (Foto: Fujitsu)

Fujitsu Primergy BX900 Server (Foto: Fujitsu)

Citrix: Virtueller Schreibtisch

Von Zuhause oder während der Dienstreise auf den Büro-Rechner zugreifen ist dank Citrix heute kein Problem mehr. Mit dem Citrix-Client können Anwender unterwegs über virtuelle Desktops Dateien und Dokumente aus ihrem Firmennetzwerk bearbeiten. So sind Anwendungen, Desktops oder Applikationen auf jedem Rechner oder Mobilgerät verfügbar.

Amazon AWS

Die Amazon Web Services fußen auf Elastic Compute Cloud (EC2). Kunden haben damit die Möglichkeit, im Baukastensystem Anwendungen zu speichern. Eine virtuelle Maschine auf EC2 besteht aus 1,7 GB Hauptspeicher, 160 GB Festplatte, 32 Bit unter Linux oder Windows. In den USA lassen sich im Übrigen Simple Storage Service (Amazon S3) günstig mieten: So kosten 15 TByte Daten 0,15 US-Dollar je GB für das Inland. Hohe Sicherheit: Amazon verspricht, dass die Daten in der Region, beispielsweise innerhalb der EU, bleiben.

Fujistus IaaS

Ab 195 Euro pro Gerät können Firmen sich bei Fujitsu Server und Rechenleistung monatlich mieten. Der Zugriff erfolgt über eine gesicherte VPN-Verbindung. Virtuelle Windows-Server gibt es zwischen 292 Euro und 780 Euro pro Monat. Dem Kunden ist es selbst überlassen, ob er die Administration selbst vornimmt oder Fujitsu überlässt. Pro Server sind maximal vier CPUs möglich. Ein CPU mit 2,33 GHz kostet 88 Euro monatlich. Für eine Erweiterung des Speichers sind 20 Euro pro Monat je GB fällig. Die Höchstgrenze beträgt 24 GB.

HP Services

Mit seinen Utility Services bietet HP Speicher, CPU und Plattenplatz. Die Preise sind abhängig vom Service-Level: Bei einer 99,99 prozentigen Verfügbarkeit mit einem 24-Stunden-Support kostet 1 GB 2,82 Euro im Monat. Der Massenspeicher lässt sich in 10 GB-Schritten für 1,41 Euro erweitern.

Virtual Core Unit bildet einen gesamten Rechner ab, inklusive virtuellen 500 MHz-Prozessor und 1 GByte RAM. Die monatlichen Kosten betragen 11,81 Euro. Die Mindestmietdauer eines Servers beträgt drei Monate. Ein Setup dauert fünf Tage. Einen Server gibt es ab 208 Euro pro Monat mit Quad-Core-CPU und 24 GB RAM. Ein Viersockelsystem kostet 1746 Euro mit 96 GByte RAM.

IBM Smart Business

IBM hat verschiedene virtuelle private Cloud Komponenten im Angebot. Die CloudBurst-Produktlinie umfasst vorinstallierte Service-Managementfunktionen, Hardware, Middleware, Storage, Server und Netzwerkkomponenten. Die Version 2.1 ist für x86-Bladeserver optimiert und bietet einen auf 72 GB vergrößerten Hauptspeicher. CloudBurst 2.1 wird in drei 42U-Rack-Varianten angeboten. Die kleinste Einheit umfasst vier Blade-Server für 100 virtuelle Maschinen. Die größte Variante besteht aus 28 Blade-Servern, auf der bis zu 960 virtuelle Maschinen abgebildet werden können. Eine weitere Besonderheit: Die neue Version unterstützt Power-7-Prozessoren, auf denen der Betrieb von bis zu 2960 virtuellen Maschinen möglich ist. CloudBurst 2.1 ist  für SAP-Applikationen zertifiziert.

Außerdem hat IBM verschiedene on Demand-Anwendungen im Angebot. Mit dem Webmail-Programm Lotus Live iNotes können Firmen beispielsweise für 2,81 Euro pro Benutzer im Monat per Internetbrowser auf ihre E-Mails, Kontakte oder Kalender zugreifen. Jeder Nutzer hat 25 GB Speicherplatz.

Microsoft Azure

Microsoft Azure ist eine Plattform, auf der Nutzer Applikationen, Speicherplatz, Webdienste und Websites beziehen können. Microsoft sorgt dabei für Rechenleistung und Speicherplatz-Management. Auf SQL Azure kann man sich Datenbanken mieten, Windows Azure AppFabric hilft bei der App-Erstellung. Auch andere Microsoft-Produkte sind on Demand verfügbar. So ist Exchange als Hosted Filtering und Forefront for Exchange online verwendbar. Mit Microsoft Sharepoint Online lassen sich virtuelle Umgebungen abbilden.

Geschenk 3: Unterbrechungsfreie Stromversorgung: APC Smart-UPS

Bei Stromausfall: APC Smart-UPS RT 10.000VA

Belegt 6 HE Platz: APC Smart-UPS 10.000 (Foto: APC)

Belegt 6 HE Platz: APC Smart-UPS 10.000 (Foto: APC)

Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) verhindert bei plötzlichem Stromausfall den Datenverlust der angeschlossenen Server. Ein wesentliches Merkmal einer USV ist die maximale Überbrückungszeit, die von der Kapazität der Akkumulatoren abhängt. Bei längerem Stromausfall in Rechenzentren werden die Server automatisch heruntergefahren, bevor die Überbrückungszeit abgelaufen ist. Geöffnete Dateien, zum Beispiel sensible Datenbanken, werden so kontrolliert geschlossen, um Datenverlust zu verhindern.

Eine kräftige Stromversorgung bei Ausfall des Netzes bietet beispielsweise APC mit der Smart-UPS RT 10.000, die in einem Standard-Rack sechs Höheneinheiten belegt. Die USV deckt bei einer Minimallast von 800 VA bis zu 500 Minuten Stromausfall ab, während bei einer Maximallast von 8000 VA noch 50 Minuten verbleiben.

Die APC Smart-UPS informiert per Balkendiagramm über Last, Batteriezustand und Überlast. Alarmmeldungen gibt es bei Batteriebetrieb, fast verbrauchter Batterie und Überlast. Das Betriebsgeräusch beträgt in 1 m Entfernung 55 dBA.

Geschenk 4: Server für BWA: Dell M610, HP ProLiant und IBM

Genügend Anschlüsse für 10 KW Pufferleistung

Genügend Anschlüsse für 10 KW Pufferleistung

Server für BWA und BOE

Blade-Server für BWA: Dell Poweredge M610 (Foto: Dell)

Blade-Server für BWA: Dell Poweredge M610 (Foto: Dell)

Der von SAP angebotene Business Warehouse Accelerator (BWA) wird als Hardware-Bundle von drei verschiedenen Firmen konfiguriert: Dell liefert den PowerEdge M610, HP den ProLiant BL460c und IBM das BladeCenter HS22. Alle drei Systeme gibt es mit Linux Enterprise Server 10 SP2 oder 11 als Betriebssystem. Sie liefern die Voraussetzung, um den BusinessObjects Explorer mit seinen BI-Funktionen nutzen zu können. Neben den eigentlichen Blade-Servern ist noch ein Datenspeicher (SAN) erforderlich.

Die Konfiguration und Lizenzierung eines BWA-Servers ist hauptsächlich an die Größe des Arbeitsspeichers gekoppelt und beginnt bei 8 GB. Einige mögliche Zusammenstellungen mit verschiedenen Hardware-Plattformen (ausschließlich auf Intel-Basis) listet die untenstehende Tabelle auf. Durch die Zusammenschaltung mehrerer Blade-Server entsteht ein bis zu 2 TB großer Arbeitsspeicher, so dass auch ganze Datenbanken in den Hauptspeicher passen.

Geschenk 5: Energieeffizienter Serverschrank: Rittal

Hardware-Anforderungen für SAP BWA

Hardware-Anforderungen für SAP BWA

Energieeffizienter Serverschrank: Rittal

Liquid

Liquid Cooling Package Extend (Screenshot: Rittal)

Egal ob kompletter Data Center oder einzelne Racks – Strom wird verbraucht. Bis zu 50% allein durch die Kühlung. Effiziente Kühl-Systeme bedeuten sinkender Stromverbrauch und bessere Rechenleistung. CIO, CFO und Umwelt freuen sich über solche Geschenke gleichermaßen.

Smarte Server-Racks für Mittelstand

Für kleine und mittlere Unternehmen bietet die Rittal GmbH drei „Smart Packages“, die auf verschiedene Klimatisierungs-Szenarios ausgerichtet sind. Basis bildet jeweils die vormontierte TS 8-Rack-Systemplattform.

Smart Package V1

Geeignet für klimatisierte Räume, Be- und Entlüftung des Racks erfolgt durch eine zu 78 Prozent offene Türfläche. Eine Verlustleistung von bis zu 1,5 kW kann abgeführt werden.

Smart Package V2

Durch den Dachlüfter mit Drehzahlregelung ergibt sich eine aktive Rackkühlung bei geringer Geräuschemission (40 dB). Daher besonders für die Büroumgebung geeignet. Das Rack verträgt Verlustleistungen bis zu 2 kW, der Sockel ist belüftet.

Smart Package V3

Geschlossenes System inklusive Kühlgerät. Die Bauweise erlaubt eine Verlustleistung bis zu 3 kW in einer Umgebungstemperatur von 35°C. Die Positionierung an Stellen mit hoher Verunreinigung ist ebenfalls möglich.

Kalt-Geschenk

Ansonsten gibt es zahlreiche Komponenten, die allzu hitzigen IT-Systemen Abkühlung verschaffen. Hier eine kleine Auswahl:

Cool Efficiency

Wandanbaugerät der 1000 Watt-Klasse mit nanobeschichtetem Verflüssiger und integrierter elektrischer Kondensatverdunstung. Laut Rittal ca. 175 kg CO²-Ausstoß gegenüber 800 kg bei Standard-Kühlgeräten.

Liquid Cooling Package Extend

Das Liquid Cooling Package (LCP) Extend ist ein Luft/Wärme-Wassertauscher, mit dem Racks während des laufenden Betriebs nachgerüstet werden können. Die  Nutzkühlleistung reicht bis zu 12 kW bei einer Luftmenge von 3.000 m³/h.

Das Gerät ersetzt die Rücktür des Server-Racks, das Wasser kann oben oder unten angeschlossen werden. Für Server-Racks auf Basis des TS 8 von Rittal sind mit “Standard” und “Plus” zwei weitere LCP-Versionen verfügbar, die eine Leistung bis zu 40 kW erreichen.

Rückkühlanlagen

Rückkühlanlagen, oder Chiller, sorgen für eine zentrale Abkühlung und stellen das Kühlmedium bereit. Auch für kritische IT-Applikationen geeignet, da redundante Pumen, Notkühlung und Pufferspeicher für Betriebs- und Ausfallsicherheit sorgen.

Die Kühlleistung reicht von 15 kW bis 462 kW. Bedienelemente befinden sich an der Frontseite, die Luftzufuhr erfolgt über die Seitenwände, der Luftaustritt oben.

Geschenk 6: QR-Codes lesen und erstellen

Smart Packages (Screenshot: Rittal)

Smart Packages (Screenshot: Rittal)

Probieren Sie es aus: Was steckt hinter diesem QR-Code?

Probieren Sie es aus: Was steckt hinter diesem QR-Code?

QR-Codes lesen und erstellen

Was ursprünglich nur für die Logistik gedacht war, ist heute auch im Alltag zu finden: QR Codes ersetzen mühsames Eintippen langer Webadressen. Benötigt werden lediglich ein Java-fähiges Smartphone oder Handy mit einer Kamera und ein spezielles Programm, den QR-Code-Reader. Einige Smartphones sind bereits mit einem solchen Lesegerät ausgestattet. iPhone oder Blackberry-Besitzer können sich diese jedoch problemlos herunterladen. Wir stellen Ihnen die wichtigsten QR-Code-Reader und Generatoren vor.

QR-Code Reader

Die Programme, mit denen QR-Codes gelesen werden können, gibt es entweder in den entsprechenden App-Stores oder auf der jeweiligen Webseite des Anbieters. Bei Code-Readern kommt es auf die unterstützten Geräte an: QickMark funktioniert beispielsweise auf dem iPhone, nicht aber auf Blackberry. BeeTagg und NeoReader unterstützen beide Geräte. Mobile Tag ist zusätzlich auch für Geräte mit Android– oder Windows-Betriebssystem verfügbar. ScanLife unterstützt neben iPhone und Blackberry auch Nokia, Samsung und Palm.

QR-Codes erstellen

Zum Generieren von QR-Codes gibt es verschiedene kostenlose Anbieter im Internet. Kaywa erstellt Codes aus URLs, Texten, Telefonnummern oder SMS. Einfach den Text in das entsprechende Feld eingeben und auf „Generate“ klicken. Der Code ist in verschiedenen Größen erhältlich. Er lässt sich entweder ausdrucken oder in bestehende Websites einbetten.

GOQR.ME generiert QR-Codes zusätzlich auch als vCard. Die Größe des Quadrats lässt sich individuell einstellen.

BeeTag kann nicht nur QR-Codes lesen, sondern auch erstellen. Auf der Website www.mobile-barcodes.com lassen sich ebenfalls QT-Codes generieren. Außerdem findet man eine Übersicht über alle QR-Code-Reader inklusive unterstützter Geräte.

Geschenk 7: Interessante Foren

Im Administrator-Forum werden nicht nur Entwickler fündig. (Screenshot: Forum Administrator)

Im Administrator-Forum werden nicht nur Entwickler fündig. (Screenshot: Forum Administrator)

Die besten Foren für IT-Manager

Hintergrundwissen, Anleitungen, Meinungsaustausch – in speziellen Foren finden IT-Manager die Antworten auf ihre Fragen. Dort können Sie Kollegen bei Problemen helfen und bleiben auf dem neusten Wissensstand. Wir haben Ihnen die wichtigsten Communities herausgesucht:

Forum Fachinformatiker

Ob Fragen zur Ausbildung, Jobsuche oder Abschlussprojekten – im Forum Fachinformatiker wird man schnell zu diesen und anderen Themen fündig. Die Community bietet eine große Bandbreite an Schwerpunkten, wie beispielsweise Betriebssysteme (Windows, Linux, Novell) oder Programmiersprachen wie .NET, C++, Java, Basic und Delphi.

SAP Community Network

Das SCN ist die wichtigste Community rund um SAP-Themen. Hier erfahren IT-Experten, Anwender und Abteilungsleiter alles über neue Software. Dazu gehören Anleitungen für das Einspielen von Enhancement Packages ebenso dazu wie Informationen über Funktionen von BI-Software oder zu den neusten Entwicklungen in Sachen Programmierwerkzeuge.

SaaS-Forum

Das SaaS-Forum erinnert äußerlich weniger an eine Community, denn es befinden sich vorwiegend Fachbeiträge auf der Website. Das Portal dient eher dem Meinungsaustausch und ist  für Weiterbildungszwecke gedacht. Im SaaS-Forum finden Nutzer Webcasts, Lexikonbeiträge, Demos und Hintergründe. Kommentare können die Leser jedoch trotzdem posten.

Administrator

Wie der Name schon verrät, richtet sich diese Community an alle IT-Admins. Auf Administrator.de finden Nutzer Erfahrungsberichte und Tipps zu Betriebssystemen, wie Windows, Linux, MacOS. Auch Netzwerke, Internet, Sicherheit und Virtualisierung sind Schwerpunktthemen. Jobsuchende können zudem ihre Stellenanzeige posten und direkt mit Unternehmen in Kontakt treten.

Geschenke Spezial: Flugauto oder 8-Bit-Krawatte?

Informationen rum um SaaS: SaaS-Forum

Informationen rum um SaaS: SaaS-Forum

Flugauto oder 8-Bit-Krawatte?

Die guten alten Tage: 8-Bit-Klötzchenzeit

Die guten alten Tage: 8-Bit-Klötzchenzeit

Zu guter Letzt zwei Geschenktipps, die unter Umständen nicht ganz ernst zu nehmen sind: Ein Auto, das neben der normalen Fahrt auf der Straße auch fliegen kann oder lieber die 8-Bit Krawatte, deren Design an die guten alten Zeiten des Heimcomputers Commodore C64 erinnert?

Flugauto Terrafugia - derzeit noch ein Prototyp (Foto: Terrafugia)

Flugauto Terrafugia - derzeit noch ein Prototyp (Foto: Terrafugia)

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