CeBIT 2009: Mittelstand

Feature | 10. März 2009 von Susann Leder, SAP.info 0

Merkel und Schwarzenegger am SAP-Stand Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte zusammen mit Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger den CeBIT-Stand der SAP und ließ sich von den Co-CEOs Henning Kagermann und Léo Apotheker über innovative SAP-Produkte informieren.

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sollten sich Unternehmen auf Innovation und Investment fokussieren. Sich tot zu sparen, sei das falsche Signal, sagte SAP-Vorstandssprecher Léo Apotheker. Jetzt sei die Zeit für Mut und Unternehmerschaft.

Eingang CeBIT 2009
(Foto: Susann Leder)


Im Fokus der SAP auch auf der Messe in Hannover: kleine und mittelständische Unternehmen. Über 78 Prozent der SAP-Kunden kommen aus dem Mittelstand. Die aktuell über 64.000 Mittelstandskunden werden von rund 4.500 SAP-Partnern weltweit betreut.

Auf der CeBIT legten SAP und ihre Partner vom 3. bis 8. März deshalb einen besonderen Fokus auf branchenspezifische Unternehmenssoftware – basierend auf den SAP-Mittelstandslösungen

  • SAP Business One
  • SAP Business ByDesign
  • SAP Business All-in-One sowie
  • Business-Intelligence-Lösungen aus dem SAP BusinessObjects-Portfolio.

Alle diese Lösungen unterstützen Unternehmen dabei, flexibel und effizient auf wirtschaftliche Veränderungen zu reagieren – und das bei schneller Wertschöpfung mit langfristiger Investitionssicherheit. Hier einige der meist beachteten Anwendungen:

  • SAP Business One Add-Ons für die Produktionsplanung, -steuerung (PPS) und Projektmanagement, außerdem eine Telefonie-Integration für SAP Business ByDesign von der Computer im Büro Dr. Grüneberg GmbH (CiB);
  • TRADEsprint, FOODsprint und FASHIONsprint als mittelständische Branchenlösungen mit speziellen Ausprägungen für technischen Handel, Großhandel, Lebensmittelindustrie und Textilwirtschaft der cormeta ag. Außerdem bietet der SAP-Partner eine maßgeschneiderte SAP-Lösung für das Fleischerhandwerk;
  • Industry.PerformanceREADY der IDS Scheer AG, das die Best-Practice Referenzprozesse in ARIS und vorkonfigurierte SAP-Branchenlösungen für eine prozessorientierte SAP-Implementierung kombiniert. Die skalierbare ERP-Komplettlösung richtet sich vor allem an Firmen aus der Investitions- und Konsumgüterindustrie, der Diskreten Fertigung und der pharmazeutischen Industrie;
  • die Lösung it.x-press der itelligence AG. Sie bindet Expressdienstleister wie UPS oder Fedex über SAP NetWeaver Process Integration (SAP NetWeaver PI) an;
  • die Integration von SAP Business One mit der ePages-6-Merchant-Lösung der ePages Software GmbH und der coresuite eCommerce plus von coresystems – für die nahtlose Verbindung von Webshops und ERP-Systemen in Echtzeit;
  • die SAP-Business-One-Lösung für die elektronische Zollabwicklung über ATLAS der CONPLUS Mittelstandslösungen GbR. Mit ihr lassen sich alle Zollverfahren wie Ausfuhr-, Einfuhr- und Zolllager-Deklarationen einfach und schnell abwickeln;
  • das Angebot der inside Unternehmensberatung GmbH. Es bietet mittelständischen Unternehmen die komplette SAP-Personalwirtschaft als Mietangebot, inklusive Hosting, Lizenzen, Self-Service-User, Portal, fachlicher Hotline und ALE-Kopplung mit dem Kunden-SAP-System an;
  • die SAP BusinessObjects-Lösung für Textanalyse der Prisma GmbH. Sie bietet die Verarbeitung von unstrukturierten Daten und das Clinical DataWarehouse sowie Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung für ein sich wandelndes Gesundheitswesen.

Effiziente Nutzung vorhandener Ressourcen

SAP- und Partnerstände auf der CeBIT
(Foto: Susann Leder)


Ein weiterer Schwerpunkt: Das Thema Nachhaltigkeit. Hier nehme SAP „eine einzigartige Doppelrolle ein“, erklärte Apotheker. Zum einen bietet der Softwarekonzern in Zusammenarbeit mit der TechniData AG erweiterte Lösungen für Umwelt, Gesundheit und Sicherheit an (SAP Environment, Health and Safety Management – SAP EHS Management), mit deren Hilfe Kunden ihre Aktivitäten in Bezug auf Nachhaltigkeit weiter vorantreiben können. Zum anderen geht die SAP selbst mit gutem Beispiel voran: Sie hat sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen bis 2020 um 51 Prozent und damit auf das Niveau des Jahres 2000 zu senken.

Insgesamt zeigte sich der Softwarekonzern mit der Resonanz zufrieden und zog ein positives Messe-Resümee. Trotz rückgängiger Ausstellerzahlen sei die CeBIT mit rund 6.000 Kundenkontakten nach wie vor die bedeutendste Messe für SAP in Europa, so Volker Merk, Geschäftsführer der SAP Deutschland.

SAP-Ankündungen auf der CeBIT

  • Neue Software-Lösung für kleine Kommunen mit 20.000 bis 100.000 Einwohnern. SAP Business All-in-One für kommunale Doppik unterstützt bei der Einführung des neuen kommunalen Finanzwesens (NKF) und des neuen kommunalen Rechnungswesens (NKR).
  • Geplante Integration von vorkonfigurierten SAP BusinessObjects-Lösungen in SAP Business All-in-One sowie Einsatz von Datenmigrationstools von SAP BusinessObjects.
  • Erweiterte Zusammenarbeit mit Intel optimiert den Betrieb von SAP-Business-One-Anwendungen mit Servern auf Basis der Intel Xeon-Prozessortechnologie.
  • Neuer Online-Konfigurator erweitert das Fast-Start-Programm zur schnellen Einführung von SAP Business All-in-One-Lösungen. Über das Webtool stellen Unternehmen ihre SAP-Lösungen online zusammen und erhalten eine sofortige Kostenschätzung.
  • Das Thema Nachhaltigkeit fließt langfristig in die strategische Planung ein. Um den geplanten Emissionsabbau zu unterstützen, hat SAP einen funktionsübergreifenden Geschäftsbereich Nachhaltigkeit ins Leben gerufen. Geführt wird er vom erstem Chief Sustainability Officer des Unternehmens.

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