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Change- und Transport-Management: Entwicklungsprozesse in SAP-Landschaften sicher steuern

Feature | 7. April 2014 von Anja Paschke-Hess 0

Die richtige Planung und Umsetzung von Entwicklungsprozessen ist ein zentraler Aspekt bei der Wartung und Weiterentwicklung von SAP-Anwendungen. Mit einer modularen Software von REALTECH können Unternehmen Änderungen auch in komplexen und dynamischen SAP-Systemlandschaften sicher, effizient und jederzeit nachvollziehbar durchführen.

Egal ob es sich um eigene Entwicklungen, ein SAP-Service-Pack, eine kurzfristige Fehlerkorrektur oder ein langfristiges SAP-Release mit neuen Funktionalitäten handelt – wann immer Unternehmen Änderungen in ihrer SAP-Landschaft vornehmen, müssen die zugehörigen Transporte einfach, schnell und ohne Risiko für die Verfügbarkeit der produktiven Anwendungen in die Zielsysteme eingespielt werden können. Um den Überblick bei Änderungsprozessen zu behalten, sollten Unternehmen

  • einen stabilen und einheitlichen Change-Management-Prozess etablieren
  • Verantwortlichkeiten klar zuordnen
  • Änderungsanfragen durch die Verantwortlichen erfassen und genehmigen lassen
  • das Vier-Augen-Prinzip einhalten
  • alle Aktivitäten dokumentieren
Revisions- und Ausfallsicherheit bei Änderungsprozessen herstellen

„Die Praxis sieht jedoch häufig anders aus“, erklärt Rudolf Kubica, Product Manager bei REALTECH. „Unsere Erfahrung zeigt, dass Planungsprozesse nicht selten nur mit Excel-Listen gesteuert werden – sofern Entwicklungsanforderungen überhaupt zentral erfasst sind. Dabei kann es leicht vorkommen, dass Entwicklungen mehrfach durchgeführt werden.“ Die Folge: überflüssige SAP-Transporte, Mehraufwand und ein erhöhtes Risiko für die Systemverfügbarkeit.

„Genau hier setzen wir mit unserer Lösung theGuard! SmartChange an“, erklärt Kubica weiter. Die Software besteht aus vier einander ergänzenden Modulen, die einzeln oder kombiniert genutzt werden können und den gesamten Prozess unterstützen:

  • Mit „Change Process Management“ können Unternehmen unternehmensweit einheitliche Change- und Release-Prozesse schaffen und steuern und so gängige Compliance-Anforderungen leicht erfüllen.
  • „Transport Management“ unterstützt die sichere, transparente und automatisierte Durchführung von ABAP- und Non-ABAP-Transporten auch in komplexen SAP-Landschaften.
  • „Synchronization Management“ erlaubt es Anwendern, parallele SAP-Entwicklungssysteme einfach, zuverlässig und automatisiert zu synchronisieren.
  • Mit dem Modul „Code Profiling“ können Unternehmen ABAP-Code effizient auf Sicherheit, Compliance und Qualität überprüfen.

Zahlreiche Kunden aus den verschiedensten Branchen haben die Vorteile automatisierter Change-Management-Prozesse längst erkannt und setzen daher auf die Lösung von REALTECH.

CSS Versicherungen: Ausfallrisiko zentraler SAP-Funktionen minimiert

So die CSS Versicherungen. Neben der Anwendung SAP ERP ist für CSS eine spezielle Funktion für das Policenmanagement zur Nebenbuchhaltung im Versicherungsgeschäft von großer Bedeutung. Die CSS-Mitarbeiter buchen damit täglich bis zu 5.000 Belege. „Das  Risiko für einen Ausfall dieser zentralen Applikation durch Entwicklungsarbeiten wollten wir nachhaltig verringern“, macht Massimo Cangi, SAP-Basis-Verantwortlicher bei der CSS, daher klar.

„Mit der Einführung des Transport-Managements von theGuard! SmartChange konnten wir unser internes SAP-CCC-Team spürbar entlasten und das Risiko für Systemstörungen nachhaltig minimieren“, so Cangi. Heute ist bei CSS die Verfügbarkeit und Konsistenz der SAP-Anwendungen deutlich höher. So wird dank der Lösung von REALTECH zum Beispiel eine Reihenfolgeprüfung beim Einspielen von Änderungen vorgenommen. Das verhindert, dass Transporte verschiedener Change Requests oder Releases zum falschen Zeitpunkt eingespielt werden. Solche Versionsüberholer können zur Folge haben, dass dringend benötigte Funktionalität im Produktivsystem plötzlich nicht mehr zur Verfügung steht. Für die Zukunft plant CSS, auch das theGuard!-Modul Code Profiling zu verwenden.

Stadtwerke München: Synchronisation paralleler Entwicklungslandschaften

Bei den Stadtwerken München hingegen benötigten die SAP-Entwickler ein Softwarewerkzeug, das die Synchronisation der vielfältigen SAP-Anwendungen weitgehend automatisch erledigt und das Einspielen von Support Packages steuert. Nur durch die Ergänzung der klassischen Wartungslandschaft (Drei-System-Landschaft) um zusätzliche Entwicklungs- und Testsysteme (Fünf-System-Landschaft) konnte das Versorgungsunternehmen die verschärften Dokumentationspflichten im Rahmen der Unbundling-Anforderungen umsetzen und die Sicherheit des Produktivsystems gewährleisten. Den dadurch entstandenen zusätzlichen Synchronisationsaufwand übernimmt heute theGuard! SmartChange von REALTECH.

„Nach der Produktivsetzung der Support Packages hatten wir noch nie so wenige Störungen. Mit einer Reduzierung der Incidents um mehr als die Hälfte und 90 Prozent weniger manuellem Aufwand hat sich der Einsatz des Moduls Synchronization Management bereits innerhalb des ersten Jahres ausgezahlt“, fasst Hans Wolferseder, Teamleiter SAP-Basis bei den Stadtwerken München, den Erfolg der Einführung zusammen.

Weitere Informationen:
Weitere Erfahrungsberichte von Kunden aus unterschiedlichen Branchen, beispielsweise von der Schweizer Bundesbahn, den Stadtwerken München, dem Unispital Basel, von MAN Nutzfahrzeuge, Heidelberger Druckmaschinen und AT&S, finden Sie unter www.realtech.de/referenzen.
Aktuelles rund um theGuard! SmartChange erfahren Sie in unserem neuen Blog smartchange.realtech.com oder im Rahmen unserer Veranstaltungen unter www.realtech.de/events.

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