Partnernews 47/2010

Feature | 26. November 2010 von Daniel Hardt 0

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IT-Nachwuchs fehlt: Plädoyer von Computacenter-Vorstand Tuszik (Foto: fotolia)

Computacenter: Thema Fachkräftemangel

Der Vorstandsvorsitzende der Computacenter AG Oliver Tuszik, hat zum Thema „Bekämpfung des Fachkräftemangels“ ein Plädoyer abgegeben. Für Tuszik liegt die Lösung sowohl in der Aus- und Weiterbildung als auch im Zuzug ausländischer Fachkräfte. In der IT-Branche blieben im Oktober bspw. 20.000 Stellen unbesetzt.

Nachteile für Deutschland sieht Tuszik bei der schwierigen Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse und in der Attraktivität des englischsprachigen Auslands. Andererseits seien nicht alle momentan Arbeitslosen für die zumeist hochqualifizierten Stellen qualifizierbar. Zudem müsse die IT ihr „uncooles Image“ abstreifen, um Uniabsolventen für sich zu begeistern. Viele wüssten etwa nicht, dass ¾ aller IT-Mitarbeiter regelmäßig bei Kunden sind.

Zusätzlich würden mehr Studenten der Natur- und Ingenieurswissenschaften benötigt. Von 600.000 Studenten studieren  nur ein Drittel Mathematik, Natur- und Ingenieurswissenschaften. Computacenter selbst bietet für den Einstieg das Absolventen- und Praktikantenprogramm EXPLORAS an. In Eigeninitiative bzw. über das IT-Scout-Programm des BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) wird der Bereich IT zudem in Schulen beworben.

Steeb: Prämie für ERP-Wechsel

Wer sein altes ERP-System  – auch selbstentwickelte – durch eine moderne SAP-Lösung ersetzt, erhält von der Steeb GmbH eine sogenannte Aufschwungprämie. Dabei werden bis zu 25 Prozent der Kosten des alten ERPs auf SAP-Lizenzen angerechnet.

Grund für die Aktion ist die zunehmend bessere Stimmung der deutschen Wirtschaft, bei gleichzeitig restriktiver Kreditvergabe durch Banken. Steeb möchte so einen Anreiz für Unternehmen schaffen, in ihre IT zu investieren. Die Aktion läuft bis zum 31. Dezember 2010.

All for One: Business All-in-One bei Bär GmbH

Der Hersteller von Hubladebühnen Gerd Bär GmbH hat die All for One Midmarket AG mit der Einführung der SAP Business All-in-One Branchenlösung All for Machine beauftragt. Zudem übernimmt All for One das Hosting der SAP-Systeme.

Zentrale Ziele sind die integrierte Abbildung des Supply Chain Management (SCM) und die CAD-Integration. Das alte ERP-System AP P2 wird abgelöst. All for Machine besitzt die von Bär gewünschten Funktionen, um auch Produktentstehungsprozesse und Produktdatenbereitstellung abzudecken.

Im Sinne des Product Lifecycle Management ist die Verbindung zwischen der Branchen-Software und der CAD-Anwendung SolidEdge wesentlich. Für die Integration ist der All for One- und SAP-Partner Cideon verantwortlich. Relevante Produktinformationen sind so für die Konstruktionsabteilungen verfügbar, 3D-Modelle veranschaulichen in der SAP-Anwendung Details der Bauteile.

Weiterhin wird All for Machine um SAP Extendend Manufacturing Planning and Execution for Industrial Machinery & Components erweitert. Der Bereich Business Intelligence wird durch SAP Crystal Dashboard Design, SAP Crystal Reports zusammen mit SAP NetWeaver Business Warehouse abgedeckt.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: ERP mobil & Expansion in China

coresuite: MISAPOR bestellt Baumaterial von unterwegs (Foto: coresuite)

coresystems: MISAPOR bestellt Baumaterial von unterwegs (Foto: coresystems)

coresystems: Webclient-Lösung für MISAPOR

Der  Schweizer Baumaterialhersteller MISAPOR nutzt SAP Business One mit integriertem Webclient und einem mobilen ERP-Zugriff. Für die in Business One integrierte mobile Lösung erhielt die coresystems AG die Auszeichnung „Best of Swiss Silverlight“ in Gold, welcher von Microsoft und der Best of Swiss Web Association vergeben wird.

Mit Notebook und Smartphone können Mitarbeiter über ein Portal, einem Webshop ähnlich, Materialbestellungen und Transporte koordinieren. Für jedes Land kann ein eigenes ERP angebunden werden, Bestellungen werden automatisch im SAP-Mandant des jeweiligen Landes hinterlegt.

Durch die Silverlight-Oberfläche wickelt  jeder Außendienstmitarbeiter Aufträge nach dem gleichen Verfahren ab. Zudem nutzt MISAPOR coresuite mobile, um Geschäftsdaten, etwa mit dem iPhone, jederzeit abrufen zu können. Die Daten sind offline verfügbar und können über die coresuite cloud jederzeit aktualisiert werden.

SER: Digitale Projektakten für Einkaufszentrum

Im Herbst 2012 möchte die mfi management für immobilien AG das neue Einkaufszentrum „Höfe am Brühl“ in Leipzig eröffnen. Für die Projektabwicklung wird eine elektronische Projektakte von SER Software eingesetzt, die auf der DOXiS4-iECM-Suite von SER basiert.

Aufgabe der Projektakte ist die rechtskonforme Nachweisbarkeit aller Vorgänge. Gerade bei vielen externen Projektbeteiligten besteht Gefahr, dass der Informationsfluss stockt. Grundsätzlich erlaubt die Software das Management aller projektbezogenen Dokumente von Office, PDFs, Pläne, Stücklisten bis hin zu Excel-Kalkulationen und Visio-Dateien. Gefüllt wird die eAkte manuell und/oder automatisiert.

Manuell werden bspw. E-Mails per Drag & Drop inkl. Anlagen archiviert und der Projektakte zugefügt. Die automatisierte Übergabe erfolgt für alle Dokumente, die sich im Projektraum eines Collaborations-Tools befinden. Hierüber kommunizieren Mitarbeiter wie Externe und stellen gemeinsam genutzte Unterlagen ein. Die Dokumente werden zudem revisionssicher archiviert, die Kommunikation kann jederzeit nachverfolgt werden.

itelligence: Gold Partnerstatus in China

Der SAP-Dienstleister itelligence AG hat ein Global Value-Added Reseller (Global VAR) Abkommen mit der SAP AG unterzeichnet. Gegenstand ist der Vertrieb von Business-All-in-One-Lösungen. Für China wurde bereits ein lokaler Vertrag geschlossen, itelligence ist hier SAP Gold Partner.

VARs verkaufen SAP-Lizenzen und entwickeln branchenspezifische Lösungen. Itelligence bietet bspw. 14 verschiedene eigene Templates an. Der Hersteller verspricht sich von dem Abkommen bessere Möglichkeiten zur Marktdurchdringung und Wachstum in China.

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