Der USP von SAP

18. Januar 2013 von Marcus Winkler 0

Harry 2

SAP.info: Herr Thomsen, 2012 war ein sehr erfolgreiches Jahr für viele Ihrer Kunden, aber auch für SAP. Was erwarten Sie 2013?

Hartmut Thomsen: Mit unserem Erfolg in diesem reifen Markt können wir sehr zufrieden sein. Unsere Innovationen kommen sehr gut an – zumal wir sie auch mit unserem Kernbereich der Business-Applikationen verknüpfen. Auch die Resonanz auf SAP HANA und unsere Cloud-Lösungen ist sehr positiv. Gerade in einem wirtschaftlich schwankenden Umfeld ist es für viele Unternehmen wichtig, dass ihre bisherigen IT-Investitionen sicher sind und sie außerdem durch neue Technologien weitere Geschäftsfelder erschließen können. Und auch für das kommende Jahr sind wir optimistisch eingestellt. Bisher haben wir noch keine Eintrübung erkennen können und unsere Erfahrung zeigt, dass auch in Zeiten, in denen die Kunden vorsichtiger agieren, nach wie vor investiert wird, wenn ein solides Geschäftskonzept zugrunde liegt.

Warum sollten Unternehmen gerade jetzt einen genauen Blick auf die SAP-Innovationen werfen?

Thomsen: Nur eine flexible IT-Plattform erlaubt es, schnell auf neue Marktbedingungen oder neue Geschäftsmodelle reagieren zu können. Durch soziale Medien wird das Kundenerlebnis immer individueller und persönlicher. Und damit steigt für Unternehmen die Vielfalt in der Wertschöpfungskette und auch die Grenzen zwischen Branchen beginnen sich aufzulösen. Mit unseren Produkten sind unsere Kunden schon heute auf diese Herausforderungen sehr gut vorbereitet.

Seit rund einem halben Jahr sind Sie der neue Geschäftsführer von SAP Deutschland. Was hat Sie an dieser Position gereizt?

Thomsen: Ich bin inzwischen 15 Jahre in der Softwarebranche und seit 2011 bei SAP. Ich habe das Gefühl, dass sich momentan sehr viel bewegt. Die IT-Branche ist im Wandel und in vielen Bereichen betritt sie sogar Neuland – SAP ist bei dieser Entwicklung mittendrin. Das ist sehr spannend, auch für mich persönlich. Mit unseren Innovationen in den Bereichen Mobilität, Cloud Computing und In-Memory-Technologie besitzen wir meiner Meinung nach ein Alleinstellungsmerkmal. Kein Mitbewerber verfügt über ein so stark in die Zukunft gerichtetes Angebot. Zudem sind wir einer der wenigen Anbieter, der die gesamte Wertschöpfungskette abdeckt. Dass wir heute dort stehen, haben wir insbesondere unseren treuen Kunden, weitreichenden Innovationen und unseren tollen Mitarbeitern zu verdanken, die  schon immer im Mittelpunkt der SAP-Unternehmenskultur standen. Auch dieser Dreiklang unterscheidet uns ein Stück weit vom Wettbewerb. Es ist wirklich eine Ehre für mich, als Geschäftsführer für SAP Deutschland arbeiten zu dürfen. Und das meine ich, wie ich es sage.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Was sind die Ziele und was unterscheidet Deutschland von anderen Märkten?

Welche Ziele haben Sie sich gesetzt – im Kontext der SAP-Strategie, aber auch persönlich?

Thomsen: Wenn SAP erfolgreich ist, dann ist das auch gut für unsere Kunden. Ich denke, wir können Unternehmen dabei helfen, ihre Herausforderungen auch in Krisenzeiten zu meistern. Hinzu kommt, dass wir nach wie vor für Investitionssicherheit und Innovationsstärke stehen. Persönlich wünsche ich mir, dass SAP weiter als Wachstumslokomotive im Heimatmarkt präsent bleibt. Diese Erwartung stelle ich an mich, diese Erwartung wird aber auch an mich als Geschäftsführer heran getragen. Meine hochmotivierten Mitarbeiter machen mich zuversichtlich, dass wir das auch erreichen.

Frage zum Schluss: Was unterscheidet Deutschland – auch in Sachen SAP – von anderen Märkten?

Thomsen: Wir haben in Deutschland 17.000 Kunden. Als Heimat der SAP ist Deutschland der älteste und reifste Markt. Weiteres Wachstum erfordert Kreativität und bedeutet einen klaren Fokus zu haben. Mit unseren Innovationen haben wir dafür zukunftsträchtige Technologien an der Hand, deren Mehrwert unsere Kunden immer mehr erkennen. Umgekehrt ist unsere Software nur deshalb so funktionell, weil wir unsere Kunden sehr genau kennen und sie immer stärker in die Entwicklung unserer neuen Produkte einbinden. Dies funktioniert natürlich nur durch den ständigen Dialog mit unseren Kunden, bei dem wir selbstverständlich auch kritisches Feedback und Verbesserungsvorschläge aufnehmen. Ich bin überzeugt: Deutschland ist nach wie vor ein Innovationsstandort. Das stimmt mich sehr positiv für unseren weiteren Unternehmenserfolg und selbstverständlich für den Erfolg unserer Kunden.

Dieses Interview erschien bereits auf SAP Im Dialog.

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