SAP Partnernews 29/2010

Feature | 23. Juli 2010 von Maximilian Gillar und Daniel Hardt 0

Die Deutsche Post AG und SAP kooperieren beim E-Brief. (Quelle: Deutsche Post AG)

Die Deutsche Post AG und SAP kooperieren beim E-Brief. (Quelle: Deutsche Post AG)

SAP und Deutsche Post kooperieren beim E-Brief

Die SAP plant mit der Deutschen Post im Bereich E-Brief zu kooperieren. Dabei werden Vorteile des klassischen Briefes mit denen der E-Mail kombiniert: Der Versender kann seinen Brief elektronisch verschicken, der Empfänger enthält ihn entweder ebenfalls elektronisch oder, wenn er nicht beim E-Brief-Portal der Post angemeldet ist, klassisch per Briefträger. Dabei wird der Brief mit der gewohnten Datensicherheit der Post behandelt, nicht mit den Gefahren der klassischen E-Mail. Auch die Anonymität des Internets wird entfernt, da sich Versender eindeutig identifizieren müssen. SAP und die Deutsche Post planen nun, gemeinsam Schnittstellen zwischen SAP-Anwendungen und der IT-Struktur des  E-Briefs zu erstellen, um die nahtlose Einbindung in Geschäftsprozesse der Unternehmen und Behörden  zu ermöglichen und so für die Kunden Zeit und Geld zu ersparen. Der E-Postbrief wird an die Software fürs Personalwesen SAP ERP Human Capital Management (SAP ERP HCM) angebunden. Mitarbeiter aus den HR-Abteilungen können somit Gehaltsabrechnungen gesichert elektronisch oder als E-Postbrief versenden. Auf gleichem Wege sollen auch Dokumente wie Lohnsteuerbescheinigungen verschickt werden können.

Auch die öffentliche Verwaltung wird von der Kooperation zwischen SAP und der Deutschen Post profitieren. Künftig soll es möglich sein, auch Gebührenbescheide und Gewerbeanmeldungen auf diesem Wege zu versenden.

ESPRiT Consulting: Teil der Collaborative Business Initiative

Die Collaborative Business Initiative (CBI) der SAP Deutschland wird im Bereich Business Process Management (BPM) von ESPRiT Consulting verstärkt. Gegenstand der branchenübergreifenden Initiative ist eine intensivere Zusammenarbeit zwischen SAP und Service Partnern. Damit verbunden ist eine Bereitstellung von abgestimmten Lösungskonzepten zur Prozessautomatisierung  für Kunden. Diese erhalten die Möglichkeit, sich durch Transparenz und Effizienz bei der Durchführung komplexer Abläufe von Wettbewerbern zu differenzieren. Zudem ergeben sich neue Möglichkeiten im Service, so dass neue Ideen schneller und einfacher umzusetzen sind.

ALBIS Plastics: Finanzgeschäfte per ebXGlobal

ALBIS Plastics nutzt die Software ebXGlobal von Hanse Orga zur Bankenkommunikation, Liquiditätssteuerung und für den Zahlungsverkehr. Innerhalb der SAP-Landschaft können so interne wie externe Gesellschaften in einem Cashmanagement- und Planungsprozess erfasst werden. Das Unternehmen behält mit ebXGlobal die Liquidität der Tochtergesellschaften sowie den finanziellen Status der gesamten Unternehmensgruppe im Blick.

Technologie Infotag in Walldorf

Den von SAP Deutschland und Servicepartner Freudenberg  IT veranstaltete Infotag besuchten ca. 120 Teilnehmern aus 90 verschiedenen Unternehmen. Auch SAP Deutschlandchef Michael Kleinemeier war zu Gast. Im Fokus der Veranstaltung stand  die rasante Entwicklung der IT-Branche und deren Auswirkungen auf Unternehmen und ihre Geschäftsbeziehungen. Gemäß dieser Entwicklung verkürzen neue SAP-Lösungen die Zugriffszeiten auf Daten und bieten intuitiv zu benutzende Bedienoberflächen. Der Infotag dient der Vorstellung von neuen Lösungsansätzen sowie Vernetzung von Partnern und Kunden.

STAS Control 6.0 auf BusinessObjects-Plattform

STAS Control 6.0 ist eine Planungs- und Analyse-Software. Die BI-Lösung läuft jetzt auch auf der SAP BusinessObjects Plattform. Die Stas GmbH, Entwickler der Business-Intelligence-Software, garantiert einen Einsatz von innerhalb  20 Tagen. Möglich wird dies durch vordefinierte Funktionsbereiche für Geschäftsführung, Vertrieb, Finanzen, Kosten, Einkauf und Personal. Zudem besteht eine Standard-Schnittstelle zu SAP-ERP-Lösungen mit ETL-Prozessen (extract, transform, load). Die Prozesse sind wie das Data Warehouse vorkonfiguriert.

Cloud-Dienste von T-Systems zertifiziert

Die SAP hat die Cloud Services von T-Systems mit dem weltweit gültigen Zertifikat „SAP-Certified in Cloud Services“ qualifiziert. Damit stellt die Telekom-Tochter ihre seit 2004 am Markt verfügbaren SAP-Dienste „Dynamic Services for SAP® Solutions“ nun auch in einer von SAP zertifizierten Cloud-Umgebung bereit. Die dynamische Plattform erlaubt eine virtualisierte Darstellung der SAP-Landschaften bei einem hohen Standarisierungs- und Automatisierungsgrad. Zurzeit nutzen ca. 100 Unternehmen die für alle gängigen Betriebssysteme nutzbaren Cloud-Dienste von T-Systems.

All for One Midmarket: SAP Business All-in-One bei Weber-Hydraulik

Weber Hydraulik, Spezialist für hydraulische Antriebs- und Steuerungssysteme, harmonisiert mit der Branchenlösung SAP Business All-in-One for Automotive seine Geschäftsprozesse. Die um Zusatzlösungen für die mittelständische Zulieferbranche erweiterte Software ermöglicht die Optimierung von Beschaffung, Material- und Lagerwirtschaft, Vertriebs- wie Produktionslogistik als auch Qualitätsmanagement, Finanzen und Controlling. Für eine unternehmensübergreifende, zeitgleiche Einführung in Deutschland und Österreich wurde der SAP Solution Manager verwendet. So konnten etwa komplexe Bereiche wie Vendor Managed Inventory und Electric Data Interchange (EDI) zeitnah angeglichen werden.

SAP würdigt Partner für Service-Qualität

SAP hat ein neues globales Zertifizierungsprogramm für value-added resellers (VARs) gestartet, welche die Mittelstandlösung SAP Business All-in-One anbieten, beziehungsweise Mitglieder des SAP Extended Business Programs sind. Ausgezeichnet werden Vertriebspartner deren Verkaufs- und Liefermethodendem active quality management entsprechen. Für die Einhaltung des jährlichen Qualitätsplans sowie der vierteljährlichen Reviews haben bereits zehn Vertriebspartner in Europa das Zertifikat erhalten. Die SAP Active Quality Management Organisation arbeitet mit den Partnern zusammen und bietet ihnen verschiedene Vorlagen und Tools.

Ernst & Young und Steinbeis University: Masterstudium mit SAP-Beraterausbildung

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young und das Steinbeis Center of Management und Technology (SCMT) beabsichtigen, im Rahmen des SAP-Corporate-Master-Programms zusammenzuarbeiten. Das berufsbegleitende Programm an der Steinbeis University Berlin soll spätestens zum Sommersemester 2011 starten. Nach Abschluss verleiht das SMCT den staatlich anerkannten Master of Business Engineering (MBE). In der Praxisphase sollen die Studierenden Erfahrungen als Juniorberater in Projekten von Ernst &  Young sammeln, die akademischen Lehrinhalte werden vom SMCT konzipiert. Das von SAP Education, dem Hochschulprogramm SAP University Alliances und teilnehmenden Hochschulen entwickelte Programm richtet sich an Bachelor-Absolventen wie berufserfahrene Fach- und Führungskräfte.

Hanse Orga: FinanceSolutions auf SAP EcoHub

FinanceSolutions, die Software  der auf Finanz- und Rechnungswesen spezialisierten Hanse Orga AG, ist auf SAP EcoHub gelistet.  FinanceSolutions unterstützt Unternehmen bei der Zahlungseingangsverarbeitung, Liquiditätsplanung, Working Capital Management, Payment Factory, Cash Management und Treasury. SAP EcoHub ist ein Online-Marktplatz für zertifizierte Lösungen von SAP Partnern. Kunden haben dort die Möglichkeit, nach passenden Ergänzungen für ihre bereits bestehende SAP-Installation zu suchen. Hanse Orga ist Partner für SAP-Consulting mit dem Fokus auf Cash- und Treasury Management.

UC4 Software:  Banque de Luxembourg automatisiert Kernbankensystem

Mit der Implementierung der UC4 Automation Engine automatisiert die Banque de Luxembourg ihre Verwaltung und Überwachung der Workloads des Avaloq Banking System (ABS). Die Integration von Avaloq und der Software des Spezialisten für IT-Prozessoptimierung UC4 schafft eine skalierbare, allgemeine Bankenplattform für das Kernbankensystem und Satelliten. Die Plattform bildet die Grundlage für das Wachstum des Filialnetzes und kann dynamisch an wechselnde Handelsbedingungen angepasst werden. UC4 verbessert das Software-Releasemanagement und automatisiert den Roll-Out von Updates. Zudem reduziert sich die Zeit zur Verteilung von Entwicklungsverbesserungen für Avaloq-Datenbankinstanzen um 80 Prozent.

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