Die Top 5 Apps für Dezember

3. Dezember 2012 von Alexander Roth, Uwe Küll 0

SAP System Monitoring

SAP Liquidity Risk Manager von SAP AG

MARS-O-Matic von arago

it.mobile SalesKit von itelligence AG

iZettle von Izettle AB

Foto: Screenshot

SAP System Monitoring

Wie ist der Status unserer SAP-Systeme? Diese Frage können Administratoren jetzt auch von  unterwegs jederzeit beantworten – mit der mobilen App “SAP System Monitoring” für iPhone, iPad und Android. Verfügbarkeit, Leistung und die Ausnahmen wichtiger Systeme lassen sich permanent standortunabhängig überwachen. Die App stellt eine Verbindung zum “SAP Solution Manager” her und zeigt Alerts sowie wichtige Metriken direkt auf dem mobilen Endgerät an.

Je nach Situation können Benutzer eine Statusübersicht für technische Systeme, Instanzen, Datenbanken und Hosts anzeigen oder einzelne Metriken und Ereignisse detailliert überprüfen. So lassen sich auch Alert-Details für tiefgreifende Analysen bestimmter Symptome abrufen, damit bei Problemen die richtigeMaßnahme eingeleitet werden kann. Die Solution Manager Systemgruppen erleichtern den gezielten Zugriff beispielsweise auf die Daten von ABAP technical systems, Java- oder .NET-Systemen sowie weiterer im System Monitoring definierter Systeme. Darüber hinaus kann der Benutzer die für ihn relevanten Systeme in der Gruppe „Meine Systeme“ selbst  zusammenführen.  Das Hinzufügen und Entfernen von Systemen funktioniert per Tippen und Halten.  Die App zeigt Alerts und Alert-Details für die einzelnen Systemkomponenten und technischen Systemobjekte an. Dabei erscheint für jeden Alert-Typ nur die letzte Instanz angezeigt. Der Benutzer kann wahlweise eine eigene Alert- Instanz oder aller Alerts eines Typs bestätigen.

Um SAP System Monitoring mit Geschäftsdaten verwenden zu können, ist der Einsatz des SAP Solution Manager im Unternehmen erforderlich. Zum Kennenlernen steht die App mit Beispieldaten gratis zur Verfügung. Für Benutzer von iPad oder iPhone sowie Android stehen entsprechende Versionen zur Verfügung.

Weitere Informationen zur iOS-Version.

Weitere Informationen zur Android-Version.

Plattform: iOS & Android

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SAP Liquidity Risk Manager von SAP AG

Ein kleines mobiles Rechenzentrum für  Fragen rund um die Liquiditätsrisiken liefert SAP mit der Ipad-App „SAP Liquidity Risk Manager“. Sie ermöglicht es, von unterwegs auf die gleichnamige  Anwendung zuzugreifen. Die App bildet weite Teile der Inhouse-Lösung ab und stellt Risikomanagern die elementaren Funktionen der Software bereit. Mit der App lassen sich Liquiditätsanalysen durchführen, sowie Zahlungsströme überprüfen.  Auch sind Finanzstresstests möglich, dafür kann der Nutzer einem Objekt verschiedene Szenarien zuweisen. Praktisch ist, dass die Kennzahlen und Liquiditätskurven dabei übersichtlich und grafisch ansprechend an das iPad-Display angepasst und aufbereitet werden. Kollegen können die App auch parallel für Teamworking-Zwecke nutzen.

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Plattform: iOS (iPad)

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MARS-O-Matic von arago

Mit der iPad-App MARS-O-Matic können Firmen die Kosten ihrer IT-Landschaft schnell kalkulieren und einen detaillierten Benchmark erstellen. Es lassen sich Komponenten der bestehenden IT-Architektur ebenso wie geplante Szenarien abbilden und die dafür anfallenden laufenden Kosten ermitteln. So erhalten Firmen Transparenz über die laufenden IT-Kosten und finden Ansatzpunkte zur ihrer Optimierung, unter anderem durch den Vergleich mit und von Outsourcing-Angeboten. Die Modellierung der Infrastruktur wird durch die einfache Tablet-Benutzeroberfläche unterstützt.

Die Lösung kalkuliert auf Basis der erfassten Mengengerüste einen Benchmark-Preis für den Betrieb der aktuellen oder geplanten IT-Infrastruktur und eröffnet Möglichkeiten zur Kostenoptimierung. Für die Berechnung der Betriebspreise greift die App auf zentrale Server zu, die aus realen Betriebsdaten den tatsächlichen Aufwand für die Betreuung verschiedener Komponenten und Architekturen ermitteln. MARS-O-Matic richtet sich sowohl an CIOs, Projektleiter, Architekten und Administratoren als auch an die Fachabteilungen. Die mit der App erstellten Modelle vereinfachen die  Kommunikation zwischen IT- und Business-Entscheidern. MARS-O-Matic ist für 7,99 Euro im Apple App Store erhältlich.

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Plattform: iOS (iPad)

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it.mobile SalesKit von itelligence AG

Eine komplette multimediale Verkaufsmappe auf dem iPad steht Anwendern im Vertrieb mit der App „SalesKit“ von  itelligence zu Verfügung. Der jeweilige Ordner wird mit allen relevanten Informationsmaterialien für das Verkaufsgespräch beim Kunden als fotorealistische Ledermappe dargestellt. Beim Tippen auf das Bild öffnet sich die Mappe und gibt den Zugriff auf Präsentationen, Broschüren und Videos frei. Beim Start der App erfolgt eine Datenbankabfrage direkt auf dem SAP-System. Falls hier eine neue Version einer Datei vorliegt, wird dies durch ein entsprechendes Icon angezeigt. Der Mitarbeiter kann dann entscheiden, ob er die neue Version herunterladen oder die lokal gespeicherte Version anzeigen möchte. Der Offline Modus ermöglicht darüber hinaus den Einsatz der App unabhängig von der Netzverfügbarkeit.

Die Verfügbarkeit von Metadaten, wie etwa zum Ersteller und Änderungsdatum, unterstützt die Vertriebsmitarbeiter in der Gesprächsvorbereitung und bei der Klärung von Fragen zu den Unterlagen. Wer Unterlagen an den Kunden weitergeben möchte, kann dies einfach aus der App heraus per Mail als Anhang versenden.

Die Zusammenstellung und Verwaltung der verschiedenen Materialien in einem SalesKit erfolgt im Backend mit einem Content Management-Tool auf Basis des Web Dynpro für ABAP. Hier lässt sich auch definieren, welcher Mitarbeiter welche Verkaufsinformationen erhält. Auf dem Tablet hat der Benutzer dann die Möglichkeit, einzelne Bestandteile von unterschiedlichen SalesKits als Favoriten zu definieren und so eine individuelle Verkaufsmappe zu erstellen. Dazu genügt es, in der Listenansicht der Dateien auf das vom Internet-Browser bekannte Stern-Symbol zu tippen. Der Preis für “it.mobile SalesKit“ beläuft sich auf einmalig 150 Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer) pro Benutzer.

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Plattform: iOS (iPad)

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iZettle von Izettle AB

Die App iZettle verwandelt Smartphones und Tablets in EC-Kartenleser. Hierzu ist lediglich eine kleine Hardware nötig, die Firmen über die Homepage des Anbieters bestellen können. Der Kartenleser hat die Maße einer Streichholzschachtel, kostet 25 Euro und passt auf alle klassischen iOS-Geräte (via Apple-Schnittstelle) respektive Android-Telefone (Anschluss über den Audiostecker).

Das Ganze funktioniert wie folgt: Der Verkäufer steckt die Karte des Käufers in das Gerät, gibt in der Oberfläche der App den Betrag und die Zahlungsart ein und los geht’s. Ein kurzer Rückcheck mit der Bank des Käufers stellt sicher, dass die Bezahlung auch wirklich durchgeführt werden kann. Der anschließende Zahlungsvorgang erfolgt dann über ein Zwischenkonto des Anbieters: iZettle zieht den Betrag vom Käufer ein, sichert aber gleichzeitig zu, ihn unmittelbar nach Erhalt abzüglich einer Gebühr von 2,75 Prozent auf das Konto des Verkäufers zu überweisen. Bisher ist das Gerät kompatibel MasterCard, American Express und EC; weitere Systeme sollten folgen, wobei Visa bislang die Nutzung solcher Systeme nur via Kreditkartengeheimzahl erlaubt. Izettle verspricht, alle Vorgänge intensiv zu verschlüsseln und abzusichern. Ein kleiner Bonus: Im Rahmen der App ist es möglich, eigene Produkte oder Dienstleistungen einzuspeichern, die man direkt aufrufen und verrechnen kann.

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Plattform: iOS

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