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Menschliche Note: SAP entwickelt einen digitalen Assistenten für Firmen

Blog | 26. Oktober 2016 von Esther Blankenship 11

Mit einem Smartphone zu sprechen, mag manchem vielleicht etwas seltsam vorkommen. Aber wahrscheinlich werden wir schon bald einen Chatbot nutzen, um den Wetterbericht zu bekommen, einen neuen Laptop zu bestellen oder einen Tag Urlaub zu beantragen. Der ein oder andere tut das bereits. Dabei ist das erst der Anfang.

Eine natürliche Sprache – sei es gesprochen oder geschrieben – ist dem Menschen sehr wichtig. Nutzer wollen wie Menschen reden und nicht in abgehackten Befehlen, die von Computern leichter verstanden werden. Wir müssten diese Befehle aber erst lernen und würden uns dabei recht lächerlich vorkommen. Obwohl Informatiker lange gebraucht haben, um die Feinheiten der menschlichen Sprache mit ihren Fachsprachen, Dialekten und Redewendungen technisch umzusetzen, hat sich die Technologie schnell weiterentwickelt. Und die Ergebnisse können sich sehen lassen, auch wenn es sich um eine Computerstimme handelt.

Conversational User Interfaces (CUIs) sind auf dem besten Wege, die Interaktion zwischen Anwendern, mit Unternehmen und Informationssystemen zu revolutionieren. Laut einem kürzlich in VentureBeat veröffentlichten Artikel können Chatbots für Smart Devices das Tüpfelchen auf dem i sein. Sie ermöglichen uns ein effizienteres Anwendererlebnis, da wir uns nicht mehr mit Apps auf unseren Mobilgeräten abmühen müssen.

Was Siri und Alexa für Verbraucher sind, wird SAP CoPilot für Anwender in Unternehmen sein.

Was Siri, Alexa, Cortana, Facebook M und Google Now für Verbraucher sind, wird SAP CoPilot für Anwender in Unternehmen sein. Ziel von SAP CoPilot ist es, native Gerätefunktionen, die Verarbeitung natürlicher Sprache und maschinelles Lernen zu nutzen. Durch Algorithmen, die anhand von Daten Muster erkennen und Vorhersagen treffen, können Maschinen lernen, ohne speziell dafür programmiert zu werden. Der Vorteil? SAP CoPilot weiß genau, in welchem betriebswirtschaftlichen Kontext sich
Nutzer und Organisationen gerade befinden, und kann Nutzer blitzschnell auf Dinge aufmerksam machen, die ihnen sonst entgangen wären oder die sie ganz vergessen hätten.

Dies sind die wichtigsten Funktionen, die für SAP CoPilot geplant sind:

  • Conversational UI: die Kommunikation mit dem Nutzer erfolgt in natürlicher menschlicher Sprache in Textform, über Gestik oder Stimme. Nutzer können sich innerhalb des eigenen Geschäftskontextes mit anderen unterhalten.
  • Erkennung des Geschäftskontextes: dem Nutzer werden zum richtigen Zeitpunkt wichtige Informationen auf Basis seiner Rolle, des Kontextes und der aktuellen Situation angeboten. Das System erkennt dabei Business-Objekte auf dem Bildschirm oder in einem Gespräch im Chat.
  • Schnelle Aktionen: der Nutzer erhält zur Entscheidungsunterstützung im richtigen Moment sekundenschnell Informationen und Vorschläge. Er kann bei minimaler Dateneingabe schnell ein Business-Objekt anlegen.
  • Lernen und empfehlen: das System lernt auf Basis vordefinierter Geschäftsregeln allmählich aus Verhaltensdaten und empfiehlt weitere Aktionen.

SAP CoPilot wird als optionale Komponente von Fiori 2.0 Teil des SAP Fiori Launchpad sein. Haben Sie Interesse daran, gemeinsam mit uns Innovationen für SAP CoPilot zu entwickeln? Dann nehmen Sie Kontakt mit Michael Falk auf, um weitere Details zu erhalten.

Im Laufe der nächsten Monate werden wir eine Reihe von Blog-Artikeln (#SAPCoPilot) veröffentlichen, in denen wir eingehender die Forschung, Konzepte und Technologie hinter SAP CoPilot beleuchten werden. Folgen Sie daher bitte SAP User Experience & Design auf Twitter, damit Sie den nächsten Blog nicht verpassen.

Dieser Artikel erschien ursprünglich auf Business Trend.

Weitere Informationen:

Demo Highlights im VIDEO Interview auf der SAP TechEd Las Vegas mit Karsten Schmidt und James Rapp, Innovation Center Silicon Valley:

Titelbild: Shutterstock

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