Discovery Server für den schnellen Einstieg in SAP Enterprise SOA

Feature | 15. September 2006 von admin 0

Das sofort einsetzbare Lösungspaket zum Kennenlernen und Testen von Enterprise SOA beinhaltet einen SAP-NetWeaver-optimierten HP ProLiant Discovery Server auf Intel-Basis, Microsoft System- sowie SAP-Software inklusive einer vollständig dokumentierten Prototyping- und Entwicklungsumgebung mit einer Composite Application (SAP xApp).
Durch die HP-Hardware sowie die enge Entwicklungsarbeit mit SAP ist der effiziente Enterprise-SOA-Betrieb in vollem Umfang sichergestellt. HP ist der erste SAP-IT-Infrastrukturanbieter überhaupt, der einen derartigen Discovery Server am Markt bereithält. Mit diesem SAP Discovery System sind SAP-Kunden in der Lage, in kurzer Zeit wichtige praktische Erfahrungen mit Enterprise SOA von SAP, beziehungsweise mit kombinierten Anwendungstechnologien zu sammeln. Zudem können sie deren vielfältige Potenziale verstehen sowie den individuellen Praxiseinsatz differenziert ausloten.

Basis für den Erfolg

Das Erzielen von Vorteilen mittels Enterprise SOA, wie etwa das rasche Reagieren der IT auf veränderte Geschäftsanforderungen, erhöhte Wiederverwendbarkeit von Software oder geringere TCO, erfordert ein schrittweises Vorgehen. Hierbei spielt das “Discovery” eine entscheidende Rolle: Es stellt die Basis für die sich anschliessenden Phasen „Evaluation”, „Implementation” und „Operations” auf dem Weg zur Enterprise Service-Oriented Architecture dar. Bei dem Discovery System fungiert eine verwendbare Composite Application für Vertrieb und Einkauf als ein zentrales Element. Anhand eines praxisnahen Szenarios wird aufgezeigt, wie sich damit Geschäftsprozesse in kurzer Zeit implementieren und erheblich verschlanken lassen. Dazu werden SAP Enterprise Services (Web Services in Form von Diensten) auf der Grundlage von SAP NetWeaver und unter Einbeziehung verschiedener SAP-Systeme in einer kombinierten Anwendung verwendet. Sie sind gemäß Web-Services-Prinzipien sowohl zu SAP- als auch zu Nicht-SAP-Lösungen kompatibel.

Zahl der xApps nimmt ständig zu

Mittels der vorhandenen xApp können Kunden und Partner beispielsweise laufende Bestellprozesse online verfolgen. Stellt ein Einkaufsleiter nach Erhalt eines Auftrags einen Bestandsrückstand fest, kann er alle Projektbeteiligten sofort informieren. Den Bestandsrückstand erhält die Composite Application vom SAP-System (SAP Analytics) automatisch. Die Auftragserstellung erfolgt hierbei über ein so genanntes intelligentes Adobe-Formular (SAP-Forms), das in mySAP ERP weitere Aktivitäten anstößt. Sollte es erforderlich sein, dass der Einkaufsleiter Ware nachordern muss, greift er über eine xApp-Lösung praktisch automatisiert auf eine andere SAP-Komponente, auf SAP NetWeaver Master Data Management, zu. Damit kann er für die Bestellung konsolidierte Lieferantendaten aus SAP-Systemen, aber auch aus Systemen von Drittanbietern für weitere Aktivitäten nutzen. Zwischenzeitlich gibt es eine Vielzahl von zusammengesetzten Applikationen, sowohl von SAP als auch von verschiedenen SAP-Partnerfirmen, die auf SAP NetWeaver fussen und ganz unterschiedliche Geschäftsprozesse unterstützen. Weitere werden entwickelt.

Alles auf einem HP-Server

Neben der verwendbaren xApp für den Einkauf und den Vertrieb beinhaltet das HP-basierte SAP Discorvery System eine detaillierte Anleitung zur erneuten Nutzung von Szenarien oder wichtigen Inhalten in eigenen Entwicklungsumgebungen. Auch wird der vollständige Code für die Entwicklung von Composite Applications bereitgestellt. Das ab sofort verfügbare SAP Discovery System von HP auf einem Server, mit dem der gesamte Leistungsumfang von SAPs Enterprise SOA genutzt werden kann, umfasst folgende Kernkomponenten:

  • HP ProLiant DL380 G4 Server mit zwei 64-Bit Intel Xeon-Prozessoren; 3,6 GHz/zwei MByte Single-Core CPUs
  • Windows 2003 Standard Edition SP1 und 25 CALs
  • SQL Server Enterprise Edition (Testlizenz für 180 Tage)
  • mySAP ERP und SAP NetWeaver 04 SP14 (ohne SAP-Lizenzen)

Quelle: HP

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