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Diversity & Inklusion bei SAP

Feature | 1. Dezember 2016 von Jasminka Webb 5

Die Wertschätzung der Vielfalt von Menschen in einer Organisation stärkt den Erfolg eines jeden Unternehmens. Diversity und Inklusion gelten daher inzwischen auch als strategische Pfeiler bei SAP. Wie diese Strategie tatsächlich gelebt wird, zeigt die aktuelle SAP-News-Center-Reihe „Diversity bei SAP“. Hier kommen Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter zu Wort, die unterschiedliche Dimensionen der Vielfalt repräsentieren und Einblicke in ihren SAP-Alltag sowie ihr Engagement auf privater Ebene geben.

Diversity und Inklusion bei SAP im Überblick

Eine Unternehmenskultur, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Dimension ihrer Vielfalt wertschätzt, steht für ein Klima der Innovation und Inspiration. Doch auch die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit hängt in starkem Maße davon ab. Mit über 335.000 Kunden in 190 Ländern ist es für SAP daher wichtig, eben diese Vielfalt auch innerhalb der eigenen Reihen zu reflektieren.

Deshalb engagiert sich SAP bereits seit langem stark für die Bereiche Diversity und Inklusion. Im Jahr 2013 definierte das Unternehmen seine Strategie nochmals neu und stützt sie seither auf vier tragende Säulen: „Gender Intelligence“, „Cross-Generation Intelligence“, „Culture and Identity“ sowie „Differently Abled People“. Für alle Bereiche hat sich das Cloud-Unternehmen selbst klare Leistungskennzahlen vorgegeben.

Gender Intelligence

Kreatives Business Meeting

SAP hat sich das Ziel gesetzt, bis Ende 2017 einen Anteil von 25 Prozent Frauen im Management zu erreichen. Startpunkt war das dritte Quartal 2013 mit einem Stand von 19,6 Prozent. Stand heute (Q4/2016) liegt dieser Anteil bei 24,3 Prozent. Damit kann das Unternehmen innerhalb von drei Jahren einen beeindruckenden Anstieg  von fünf Prozent bei Frauen in Führungspositionen verzeichnen. Gelungen ist dies dank zahlreicher Initiativen. Den Erfolg dieser Programme belegen renommierte Auszeichnungen, darunter EDGE (Economic Dividends for Gender Equality), das Unternehmen für ihr Engagement bei der Gleichstellung der Geschlechter auszeichnet: Anfang 2016 wurde SAP in den USA als erstes Technologieunternehmen EDGE zertifiziert, im September 2016 folgte dann die weltweite EDGE-Zertifizierung als erstes multinationales Technologieunternehmen.

Cross-Generation Inteligence

Personen sitzen an einem Tisch und eine Frau steht mit Handy im Vordergrund

SAP trägt der Tatsache Rechnung, dass in der heutigen Wirtschaft zum ersten Mal fünf unterschiedliche Generationen zusammenarbeiten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Altersstufen und Karrierelevel mit vielfältigen Erfahrungsschätzen, Arbeitsstilen und Perspektiven arbeiten hier Hand in Hand. SAP hat unter anderem Programme zur Flexibilisierung der Arbeitszeit etabliert, aber auch so genannte „Stay in Touch“-Projekte. Über diese können Kolleginnen und Kollegen auch während längerer Abwesenheiten wie Sabbaticals oder Elternzeit den Kontakt zur Abteilung halten, in die sie zurückkehren werden.

Culture & Identity

Junge Menschen sitzen auf einer Treppe

In diesen Bereich fallen zahlreiche Initiativen, die Menschen mit unterschiedlicher kultureller oder ethnischer Herkunft, Religion, Geschlechtsidentität oder sexuellen Orientierung repräsentieren. Es gibt eine große Zahl von Mitarbeiternetzwerken, in denen Menschen mit gleichen Interessen, Fähigkeiten oder Anliegen zusammenarbeiten. Darunter fallen verschiedene Flüchtlingsinitiativen. So arbeiten derzeit über 100 Flüchtlinge in Praktika bei SAP; einige davon wurde bereits in ein festes Anstellungsverhältnis übernommen. Zudem gibt es Netzwerke wie Pride@SAP, die beispielsweise die LGBT Community (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender) repräsentiert, aber auch Latinos@SAP America, BEN (Black Employee Network) oder VEG@SAP für Menschen mit veganer Ernährung. Diese vielen verschiedenen Stimmen bei SAP sind eine der größten Stärken des Unternehmens und prägen sowohl Arbeitsklima als auch Gemeinschaftssinn.

Differently abled people

Blinder liest eine Visitenkarte in Blindenschrift

Mit diesem Fokusthema legt SAP besonderen Wert auf die Inklusion von Menschen mit Behinderung und konzentriert sich dabei auf die Fähigkeiten jedes Einzelnen statt auf mögliche Einschränkungen.  Das Unternehmen unterstützt die Umsetzung des „Übereinkommens der UN über die Rechte von Menschen mit Behinderungen‟ und arbeitet mit einem weltweiten Aktionsplan, um den Inklusionsgedanken im Unternehmen fest zu verankern. Darin eingebettet ist das international anerkannte SAP-Programm „Autism at Work“. Aktuell arbeiten über hundert Menschen mit einer autistischen Diagnose bei SAP. Bereits 2015 hat das Unternehmen den Disability Matters EU Award erhalten.

Eine eigene Mitarbeiterschulung: „Focus on Insight“

Diversity und Inklusion werden strategisch klar priorisiert. Doch neben den Vorteilen gibt es oft auch Fragen: Wie lassen sich die Stärken echter Vielfalt konkret nutzen? Wie sieht umfassende Inklusion aus? Und wie kann die Zusammenarbeit über Unterschiede hinweg aussehen?

Einige mögliche Antworten liefert eine eigens hierfür entwickelte SAP-Mitarbeiterschulung,  „Focus on Insight“. Die Multimedia-Schulungseinheiten starten mit einem allgemeinen Überblick über die Themen Diversity und Inklusion und vertiefen dann die einzelnen Fokusbereiche in sieben Modulen.

Nachhaltigkeit hat einen immensen Einfluss auf unseren langfristigen geschäftlichen Erfolg.

– Anka Wittenberg, Senior Vice President und Chief Diversity & Inclusion Officer bei SAP

Die Leitung des Bereichs Diversity und Inklusion

Anka Wittenberg, Senior Vice President und Chief Diversity & Inclusion Officer, SAP AG

Anka Wittenberg, Senior Vice President und Chief Diversity & Inclusion Officer bei SAP

Die Gesamtverantwortung für Diversity und Inklusion bei SAP trägt Senior Vice President und Chief Diversity & Inclusion Officer Anka Wittenberg mit ihrem überaus diversen Team. Die Kolleginnen und Kollegen sitzen in Indien, Nord- und Südamerika, Spanien und Deutschland.

Wittenberg, von Haus aus Ökonomin, engagiert sich leidenschaftlich sowohl im Unternehmen als auch auf privater Ebene für ihren Verantwortungsbereich. Gerade als Wirtschaftswissenschaftlerin ist es ihr wichtig, zu zeigen, wie stark Vielfalt und Inklusion auch die finanziellen Kennzahlen und den langfristigen Erfolg eines Unterehmens beeinflussen. Denn vielfältige Perspektiven in der Problemlösung, Forschung und Entwicklung bringen erfolgreiche und nachhaltige Ergebnisse.

 

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