Drittgrößtes Verlagshaus der Schweiz entscheidet sich für Open-Source-Methode

Feature | 31. März 2005 von admin 0

Bei dem Projekt wurden Hardware sowie Betriebssysteme ausgewechselt und durch Hersteller unabhängige Technologien und Open-Source-Produkte ersetzt. Ein erstes technisches Konzept wurde Anfang 2004 erstellt; im April desselben Jahres fiel die Entscheidung auf das Dreiergespann TDS MultiVision, IBM und Bechtle Data AG. Während das Unternehmen TDS MultiVision aufgrund seiner Kenntnisse im SAP-Bereich die Leitung des Projekts übernahm und das Konzept für den Transfer der SAP-Applikationen erstellte, fungierte IBM im Hintergrund als Ansprechpartner sowie als Coach der beiden Partner TDS MultiVision und Bechtle Data. Bechtle Data war für die Auswahl der Hardwarekomponenten sowie für die Abwicklung der gesamten Beschaffungslogistik zuständig.
“Mit der Umstellung unserer Systeme reduzieren wir nicht nur unsere Gesamtkosten erheblich, sondern erreichen auch eine sehr viel bessere Performance: Unsere Server arbeiten jetzt bis zu achtmal schneller als vorher”, meint Peter Baer, Leiter Informatik beim St. Galler Tagblatt. “Ein solch positives Resultat setzt nicht nur eine Menge Kompetenz und technisches Know-how von Seiten der durchführenden Unternehmen voraus, sondern auch deren optimale Zusammenarbeit untereinander.”
Nachdem die SAP-Anwendungen erfolgreich auf Linux migriert wurden, arbeitet das Verlagshaus jetzt an der Implementierung eines Clusters, der für Ausfallsicherheit der IT-Umgebung sorgt. Das Projekt soll voraussichtlich Ende März 2005 abgeschlossen sein.

Quelle: TDS MultiVision AG

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