Die besten Business Tools

26. September 2011 von Christiane Stagge 0

Vom Videoplayer bis zur Online-Festplatte: Die wichtigsten Business-Tools. (Foto: Fotolia)

Vom Videoplayer bis zur Online-Festplatte: Die wichtigsten Business-Tools. (Foto: Fotolia)

Nicht alle Funktionen lassen sich im ERP-System oder Office-Programm abbilden. Für erweiterte Features gibt es spezielle Business-Tools.  Die kleinen Programme ermöglichen das Abspielen von Videos, das Auffinden von HotSpots, dienen als Online-Festplatte oder helfen beim Verschlüsseln wichtiger Unternehmensdaten. Business Tools lassen nicht nur am Firmenrechner nutzen: Gerade wer viel unterwegs auf Dienstreise ist, hat durch die Mini-Programme eine optimale Ergänzung zur Standardsoftware.

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über:

Der VLC-Player erkennt fast alle Formate. (Screenshot: Videolan)

Der VLC-Player erkennt fast alle Formate. (Screenshot: Videolan)

VLC Media Player

Beim Kauf eines PCs oder Notebooks gehören Media-Player meist zur standardmäßigen Ausstattung. Auf den VLC-Player sollten Sie dennoch nicht verzichten. Der Player erkennt die meisten Audio- und Videoformate: AAC, AC3, ASF, AVI, DTS, FLAC, FLV, MIDI, MKV, MOV, MPG, ES, MP3, MP4, PS, PVA, TS, MXF, OGG, OGM, RAM, RM, RMVB, RV, WAV, WMA, WMV, 3GP. Wenn sich die Audio- oder Videodatei im zip-Ordner befindet, müssen Sie diesen nicht entpacken. Besteht ein Video aus mehreren Dateien, erkennt der Player auch das und erstellt Playlists. So können Sie sich das Video ohne Unterbrechung anschauen.

Mediathek und Synchronisationsprogramm: iTunes. (Screenshot: Apple)

Mediathek und Synchronisationsprogramm: iTunes. (Screenshot: Apple)

iTunes

Wer ein iPhone, iPod oder iPad hat, für den ist iTunes ohnehin unerlässlich. Ohne iTunes-Account lassen sich die Geräte nämlich nicht freischalten oder mit Musik beziehungsweise Videos bestücken. Doch iTunes eignet sich nicht nur als Synchronisierungssoftware, sondern auch als Mediaplayer. So lassen sich mit dem Programm Wiedergabelisten erstellen und CDs brennen. iTunes gibt es in der 32 und 64-Bit-Version. Es unterstützt die Dateiformate AAC, AIFF, Apple Lossless, MIDI, MP3, TCA und WAV.

Mit der Nero Multimedia Suite 10 können Sie CDs, DVDs und Blu-rays brennen und Videos bearbeiten. (Screenshot: Nero)

Mit der Nero Multimedia Suite 10 können Sie CDs, DVDs und Blu-rays brennen und Videos bearbeiten. (Screenshot: Nero)

Nero Multimedia Suite

Mit Nero Burning ROM können Sie CDs brennen. Mit der Nero Multimedia Suite bekommen Sie zusätzliche Funktionen für Sicherheit und Videobearbeitung. Mit der Suite lassen sich CDs, DVDs und Blu-rays brennen. Die Software kostet 50 Euro und läuft unter Windows XP genauso wie unter Windows 7. Wenn Sie die Nero Multimedia Suite zunächst einmal ausprobieren möchten, gibt es keine kostenlose Testversion für 15 Tage.

Paint.net bietet alle wesentlichen Funktionen eines Bildbearbeitunsgprogramms. (Screenshot: Paint.net)

Paint.net bietet alle wesentlichen Funktionen eines Bildbearbeitunsgprogramms. (Screenshot: Paint.net)

True Crypt

Mit der kostenlosen Software können Sie einzelne Dateien oder Systeme verschlüsseln. TrueCrypt hilft beim Sichern von Verzeichnissen, USB-Sticks, Festplatten oder Partitionen sichern. Das Programm erstellt virtuelle Laufwerke, die mit 128-, 256- oder 448 Bit-Keys verschlüsselt sind. Auf die Laufwerke kann der Anwender erst wieder zugreifen, nachdem er das zugeteilte Passwort eingegeben hat.

FastStone Capture

Das kostenlose Programm ist unerlässlich, wenn Sie Screenshots erstellen oder einzelne Bildabschnitte speichern wollen. Nach dem „Fotografieren“ haben Sie die Möglichkeit, einzelne Beschreibungen oder Markierungen hinzuzufügen. Anschließend können Sie die Bilder als JPEG, JPEG2000, PNG, GIF, TIF oder TGA speichern. FastStone Capture läuft unter Windows 98 bis Windows 7.

Paint.NET

Adobe Photoshop CS5 ist ein Muss für jeden, der professionell Bilder bearbeiten will. Wer aber nur ab und zu Bilder herunter rechnen, neu skalieren beziehungsweise formatieren will, für den reicht die Freeware Paint.NET vollkommen aus. Ähnlich wie bei Photoshop lassen sich hier mehrere Ebenen anlegen.

Die virtuelel Festplatte: Mit Dropbox könenn Sie unterwegs auf alle wichtigen Daten zugreifen. (Screenshot: Dropbox)

Die virtuelle Festplatte: Mit Dropbox könenn Sie unterwegs auf alle wichtigen Daten zugreifen. (Screenshot: Dropbox)

Dropbox

Dropbox ist vergleichbar mit einer Online-Festplatte: Sie haben die Möglichkeit, 2 GB Daten kostenlos in der Cloud zu speichern. Dabei haben Sie einen eigenen Account, auf den nur Sie zugreifen können. Wollen Sie Ordner für andere freigeben, können Sie die anderen Personen via E-Mail dazu einladen. Wie bei einem physischen Server können Sie in Echtzeit verfolgen, wenn der Geschäftspartner oder Kollege Änderungen an der Datei vornimmt.

Bei Bedarf können Sie den Dropbox-Speicherplatz auf 50 GB oder 100 GB gegen Gebühr erweitern.

Besonders unterwegs ist Dropbox praktisch: Egal ob mit iPhone, iPad oder Android-Smartphone – Anwender können unterwegs auf alle relevanten Daten zugreifen. Die Ordner werden automatisch synchronisiert. Um zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, können Sie die Ordner auch über TrueCrypt verschlüsseln. Dabei legen Sie spezielle Container an und definieren deren Größe und entscheiden sich für ein Verschlüsselungsverfahren. Anschließend legen Sie den verschlüsselten Container im Sync-Verzeichnis der Dopbox.

HotSpot Manager

Wer Telekom-Kunde ist und unterwegs im Internet surfen möchte, kommt um den Hotspot-Manager nicht herum. Die Software muss sich der Nutzer auf das Smartphone installieren. Anschließend sucht sie nach verfügbaren WLAN-Hotspots und bewertet diese nach Nähe und Signalstärke. Der HotSpot-Manager kann mehrere Accounts verwalten und sich auf Wunsch automatisch in das nächste WLAN-Netz einloggen.

TweetDeck: Alle Twitter-Accounts im Blick

TweetDeck: Alle Twitter-Accounts im Blick

TweetDeck und HootSuite

Für Unternehmen, die Social Media wie Facebook und Twitter einsetzen, sind spezielle Überwachungs- und Verwaltungstools unerlässlich. Dazu bieten sich TweetDeck oder HootSuite an. Mit den Programmen lassen sich mehrere Twitter-Accounts gleichzeitig überwachen und diese mit sozialen Online-Netzwerken wie Facebook, LinkedIn, Google Buzz, Foursquare und MySpace verknüpfen. Bilder und Videos lassen sich ebenfalls hochladen. TweetDeck ist gratis. Möchte man HootSuite im vollen Umfang nutzen, kostet das etwa 5 Euro pro Monat. Dafür hat der Nutzer die Möglichkeit, auf umfangreiche Trackingfunktionen und Statistiken zuzugreifen.

Tags: ,

Leave a Reply