DSAG-Mitglieder wollen Enhancement Packages

Feature | 25. Februar 2009 von admin 0

Laut Umfrage, an der 313 Mitgliedsunternehmen der Deutschsprachigen SAP Anwendergruppe (DSAG) e.V. teilgenommen haben, sind in diesem Jahr sieben Prozent weniger Investitionen in die IT geplant. Vom gesamten Investitionsvolumen sollen dabei 30 Prozent in Lösungen, Produkte und Services aus dem SAP-Umfeld fließen.

Im Fokus der Anwender: SAP ERP. 47 Prozent der befragten Unternehmen arbeiten bereits mit der Version SAP ERP 6.0, während im Vorjahr gerade einmal 37 Prozent auf dem damals aktuellen Releasestand waren. Und 14 Prozent planen 2009 Upgradeprojekte. Von diesen will über die Hälfte Enhancement Packages einspielen.

SAP-Release-Strategie angenommen

Der Vorstandsvorsitzende der DSAG, Prof. Dr. Karl Liebstückel, zum Ergebnis: „Die Adaptionsrate unter den DSAG-Mitgliedern in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf SAP ERP 6.0 ist im Vergleich zu Nichtmitgliedern höher. Ein deutliches Zeichen, dass die in der DSAG organisierten Unternehmen über den Mehrwert ihrer IT-Investitionen besser informiert sind.” Und weiter: „Die Ergebnisse zeigen, dass die Kunden die SAP-Release-Strategie angenommen haben.“

Während die SAP-Anwender planen, hauptsächlich in Business-Intelligence-Lösungen, den SAP Solution Manager und das SAP NetWeaver Portal zu investieren, stagnieren die serviceorientierten Architekturen (SOA). Deren Umsetzung ist für die meisten DSAG-Mitglieder kein Grund, einen Release-Wechsel durchzuführen.

Vielmehr spielen für 53 Prozent der Befragten technische Gründe und für 45 Prozent der Wunsch nach neuen Funktionalitäten die maßgebliche Rolle bei der Entscheidung für ein Upgrade auf SAP ERP 6.0.

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