DSAG nimmt Arbeitsgruppe REA auf

Feature | 11. Mai 2005 von admin 0

Ziele der Arbeitsgruppe REA sind der Erfahrungsaustausch über die Abbildung und Umsetzung der vielfältigen gesetzlichen Anforderungen sowie die Definition weiterer Softwarefunktionalitäten. Die Add-On-Lösung REA ist ein SAP-R/3-Ergänzungsmodul und dient zur Erfassung von Mengenströmen, die aufgrund der verbindlichen EU-Richtlinien von den Unternehmen dokumentiert werden müssen und für die Gebühren zu entrichten sind.

Aktuelle Schwerpunkte der zum DSAG-Arbeitskreis „Markenartikel“ gehörenden Arbeitsgruppe sind die EU-Direktive zur Elektronikschrottverordnung und die Einführung von Recycling-Gebühren in immer mehr europäischen Ländern. Die EU-Richtlinie 2002/956/EG WEEE zur Entsorgung gebrauchter Elektro- und Elektronikgeräte legt fest, dass ab 13. August 2005 die Abholung, Wiederverwertung und Entsorgung des Elektronikschrotts von den Produzenten selbst finanziert werden muss. Unternehmen müssen die in Umlauf gebrachten Mengen, Gewichte und Gerätearten nachweisen.

„Das Regelwerk der Verpackungsverordnung für die Abrechnung des „Grünen Punktes“ ist sehr komplex und wird permanent erweitert. Diese Änderungen müssen in der Lösung abgebildet werden und entsprechende Prozesse unterstützen. Durch die Infrastruktur der DSAG können wir nicht nur den Dialog mit den Anwenderunternehmen intensivieren, wir können auch die Lösung verstärkt mitgestalten“, erklärt Giljohann, Sprecher der neuen DSAG-Arbeitsgruppe REA. An den bisherigen Treffen der Arbeitsgruppe nahmen bis zu 20 Unternehmen, vornehmlich aus der Konsumgüterindustrie teil, die REA zum Teil europaweit für ihre Abwicklung von Verpackungs-, Batterie- und Elektronikschrottgebühren (WEEE) einsetzen.

Quelle: DSAG

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