DSAG: Snabe zeigt EHP-Updates

Feature | 5. Oktober 2009 von Benjamin Blaume 0

SAP-Vorstand Snabe präsentierte Produktstrategie (Foto: Benjamin Blaume)

SAP-Vorstand Snabe präsentierte Produktstrategie (Foto: Benjamin Blaume)

In seiner Keynote auf dem DSAG Jahreskongress 2009 bezeichnet Jim Hagemann Snabe, SAP-Vorstand Business Solutions & Technology, Qualität als Schlüssel für Innovationen. Denn ohne einen hohen Qualitätsstandard würden Entwicklerressourcen durch Bugfixes und Patches unnötig gebunden.

Laut Kundenumfragen sei die SAP in Sachen Qualität auf einem sehr guten Weg und der Zufriedenheitsgrad in den letzten zwei Jahren kontinuierlich gewachsen. Das schafft laut Snabe Ressourcen für Softwareverbesserungen und neue Funktionen.

Ein gutes Beispiel dafür sei die SAP Business Suite 7, die seit November 2008 verfügbar ist. Mit rund 150 Neuerungen und Verbesserungen ist sie laut Snabe die derzeit beste und kompletteste Unternehmenssoftware auf dem Markt.

In Zukunft sollen einzelne Bereiche der Software unterschiedlich schnell weiterentwickelt werden. So würden Module, bei denen Stabilität und Zuverlässigkeit im Vordergrund stehen wie etwa die Buchhaltung behutsam verbessert, während in anderen Bereichen Innovationen schneller umgesetzt werden sollen.

Lesen Sie auf Seite 2: Update statt Upgrade

SAP Business Suite 7: 2.800 Enterprise Services integriert (Grafik: SAP)

SAP Business Suite 7: 2.800 Enterprise Services integriert (Grafik: SAP)

Update statt Upgrade

Mit jährlichen “Enhancement Packages” soll in Zukunft die Funktionalität der Business Suite 7 kontinuierlich erweitert werden. Der Clou: Anwender können einzelne Neuerungen optional einspielen oder das komplette Package installieren. Durch die schrittweise Einführung werden Updates schneller, sicherer und übersichtlicher als bisher.

Zudem sei die SAP Business Suite 7 konsequent SoA-optimiert und damit von Anwendern nach eigenen Wünschen erweiterbar. Über 2.800 Enterprise Services befänden sich bereits in der aktuellen Version der SAP Business Suite. Damit decke man 80 Prozent aller möglichen Services ab. Snabe verspricht: “Wenn Anwender einen Service vermissen, sollen sie sich bei der SAP melden und er wird integriert.”

CEI voller Erfolg

Zum Abschluss bedankte sich Snabe bei der DSAG für die Hilfe bei der Suche nach Unternehmen, die an der Customer Engagement Initiative (CEI) teilnehmen. Im Rahmen der CEI involviert die SAP Unternehmen in einem frühen Stadium in die Produkt-Entwicklung. Dadurch kann die SAP auf Wünsche und Input der Anwender direkt reagieren und Fehlentwicklungen verhindern.

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