Dynamic Services für SAP-Anwendungen

Feature | 6. November 2006 von admin 0

T-Systems stellt Prozessorleistungen, Speicherressourcen sowie Applikationen bereit und betreibt und wartet die komplette Hard- und Software. Diese fließen wie Strom aus der Steckdose über eine ebenfalls von T-Systems bereitgestellte Netzverbindung zwischen Kunde und Rechenzentrum. Unternehmen erhöhen den Verbrauch bei kurzfristigen Lastspitzen – etwa beim Jahresendgeschäft – und reduzieren die gebuchte Menge bei einem ruhigeren Geschäftsverlauf sofort wieder. Sie brauchen somit keine Maximalkapazitäten vorhalten und verwandeln fixe in verbrauchsabhängige, variable Ausgaben. Am Ende eines definierten Abrechnungszeitraumes erhalten Kunden eine auf Wunsch bis auf einzelne Kostenstellen aufgeschlüsselte Rechnung.

Weltweite Nutzung

Bereits heute nutzen über 100 Unternehmen aus der ganzen Welt die Dynamic Services von T-Systems. Beispielsweise bezieht Mattson Technology, Inc., ein Kunde aus der amerikanischen Halbleiterindustrie SAP-Ressourcen aus dem Netz. Um die Nachfrage zu decken, baut T-Systems in den USA sowie in Shanghai derzeit zwei neue Rechenzentren auf. „Außerhalb Deutschlands wollen wir künftig in den Bereichen Asien, EMEA und USA jeweils mindestens ein weiteres Rechenzentrum für Dynamic Services betreiben“, sagt Ulrich Kemp, bei T-Systems verantwortlich für das Geschäft mit großen und Mittelstandskunden.
In Deutschland gehört unter anderem Vorwerk zu den Kunden für dynamische Dienste. Vorwerk machte in 2005 als Produzent und Händler von Haushaltswaren rund zwei Milliarden Euro Umsatz. Eine tragende Säule des Erfolgs ist die IT-Unterstützung des globalen Direktvertriebs durch eine individuell angepasste SAP-R/3-Lösung. Allerdings schwanken die von den Ländergesellschaften benötigten Ressourcen erheblich nach oben oder unten. Mit Dynamic Services kann das Wuppertaler Unternehmen mit nur einem Tag Vorlaufzeit bis zu 50 Prozent mehr IT-Leistung anfordern beziehungsweise die benötigte Menge senken. „Mit einer eigenen, permanent auf Leistungsspitzen ausgelegten Infrastruktur liegen die Betriebskosten gegenüber den Dynamic Services um mindestens 30 Prozent höher“, sagt Ralph Eger, CIO bei Vorwerk.

SAP-Lösungen für über 550.000 Nutzer

T-Systems betreibt SAP-Lösungen für über 550.000 Anwender. Die Geschäftskundentochter der Deutschen Telekom teilt die benötigten Ressourcen kundenübergreifend und applikationsunabhängig auf mehrere hundert Server auf. Durch dieses sogenannte Ressourcen-Pooling sind die Rechner automatisch kontinuierlich ausgelastet. Auf diese Weise und durch den Einsatz von Standardkomponenten sinken die Kosten für die SAP-Rechenleistung.

Quelle: T-Systems Enterprise Services GmbH

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