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Ehrenamtliches Engagement der SAP-Mitarbeiter: Wasserversorgung armer Bauern in Äthiopien

Blog | 4. Dezember 2015 von Carmen Egolf 0

Isabelle Diez engagierte sich im Rahmen eines SAP Social Sabbatical in Äthiopien und unterstützte die lokalen Mitarbeiter bei der Erstellung eines neuen Kommunikations- und Sponsorenkonzepts, um noch mehr Menschen den Zugang zur Wasserversorgung zu ermöglichen.

„Einer der emotionalsten Momente für mich war, als wir einen Bauern mit einer Tretpumpe auf seinem Feld besuchten.“
– Isabelle Diez, Interne Kommunikation und Mitarbeiterentwicklung im Marketing MEE

Im Sommer 2015 engagierte sich Isabelle Diez im Rahmen eines SAP Social Sabbatical in Äthiopien. Zusammen mit zwei SAP-Kollegen aus China und Mexico arbeitete sie vier Wochen bei iDE Ethiopia, einer Nichtregierungsorganisation, die die Wasserversorgung für die Agrarwirtschaft in ländlichen Gegenden Äthiopiens unterstützt. In enger Zusammenarbeit mit den lokalen Mitarbeitern entwarfen die SAP-Kollegen dafür ein neues Kommunikations- und Sponsorenkonzept, um letztendlich noch mehr Menschen den Zugang zur Wasserversorgung zu ermöglichen. Das neue Konzept sollte iDE Ethiopia helfen, sich um mehr Spendengelder zu bewerben. Was für Isabelle als eine eher abstrakte Idee „ich möchte helfen“ anfing, wurde durch das Social Sabbatical sehr schnell eine konkrete Aufgabe. Die grundlegende Versorgung mit Wasser ist in der westlichen Welt durch das simple Aufdrehen eines Wasserhahns nichts Aufsehenerregendes. In Äthiopien hingegen ist dies nicht nur eine technische Herausforderung, sondern sogar ein lebensverändernder Einschnitt im Leben vieler äthiopischer Bauern. Einer der emotionalsten Momente für Isabelle war, als sie einen von iDE Ethiopia mit einer Tretpumpe ausgestatteten Bauern besuchte, Mergessa Legesa. Er erzählte, dass er dank dieser Pumpe (Kosten: rund 20€) nun drei Ernten pro Jahr einfahren könne, statt wie bisher nur eine. Zudem habe die Familie nun auch öfter Gemüse und Fleisch auf dem Tisch. Und mit am wichtigsten: Er kann es sich nun auch leisten, seine Kinder zur Schule zu schicken.

Wer mehr über Isabelles Erlebnisse in Äthiopien und bei iDE Ethiopia lesen möchte, kann ihren Social Sabbatical Ethiopia Blog besuchen.

 

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