Energieschub durch SAP AMI Integration for Utilities

Feature | 28. April 2009 von admin 0

SAP AMI Integration for Utilities bietet völlig neue Möglichkeiten für Energieversorger. Sie können:

  • auf Abruf die Verbrauchsdaten von Kunden im Callcenter erfassen;
  • ferngesteuert die Stromversorgung freischalten oder unterbrechen;
  • und innovative Tarifmodelle einführen wie z. B. tageszeitabhängige Tarife.

Da Informationen im intelligenten Versorgungsnetz schneller fließen, lassen sich auch Mahnverfahren oder Benachrichtigungen bei Stromausfällen beschleunigen. Die Integration durchgängiger Geschäftsprozesse vom Zähler bis in die Back-End-Systeme senkt außerdem die Gesamtbetriebskosten für die Zähler- und Messtechnik, denn: Die Daten von intelligenten Stromzählern und anderen Elementen des AMI-Netzwerks fließen direkt in Asset-Management-Systeme ein. Die Zählerparameter sind in den Anlagendatensätzen enthalten, Kunden- und Abrechnungsdaten werden in AMI-Prozesse integriert.

„Neben der IT-Integration deckt AMI auch die operative Technologie von Energieversorgern ab. Den Anstoß hierzu gaben Initiativen in den Märkten Nordamerikas und der Region Asien-Pazifik-Japan, um die Energieeffizienz zu steigern, sowie die Marktrestrukturierung in der EU“, sagt Zarko Sumic, Vice President und Analyst bei Gartner.

Darüber hinaus erfüllt SAP AMI Integration for Utilities auch eine Brückenfunktion: Über die Infrastruktur ist es möglich, Verbraucher in die Energiemärkte zu integrieren und Verbrauchertechnologien wie etwa Haushaltsgeräte mit der Versorgungstechnologie zu verknüpfen.

SAP AMI Lighthouse Council

Im August 2007 gründeten SAP und sieben Versorgungsunternehmen den SAP AMI Lighthouse Council. Dessen Ziel ist es, die Branchenlösung SAP for Utilities in führende AMI-Systeme zu integrieren und durchgängige Prozesse vom Zähler bis zum Backoffice zu unterstützen.

Zum SAP AMI Lighthouse Council gehören auch Anbieter wie eMeter, Itron und OSIsoft, die Software für „Meter Data Unification and Synchronization“ (MDUS) herstellen. Über MDUS werden Daten – beispielsweise Zähler- oder Ereignisdaten – aus mehreren unterschiedlichen Advanced-Metering-Systemen vereinheitlicht, synchronisiert und an die nachgelagerten Unternehmenssysteme weitergeleitet.

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