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ERP-Einführung bei Ottakringer: Der Zeitplan auf einen Blick

3. November 2015 von Andreas Schmitz 0

#SAPLIVEBLOG In sieben Schritten führt die Ottakringer Brauerei ein neues ERP ein. Die einzelnen Projekt-Phasen im Überblick.

1. Gap-Analyse:

Zusammen mit Experten aus den Fachbereichen wurden die Unterschiede in den Prozessen zur Implementierung bei der Vöslauer Mineralwasser AG identifiziert und entsprechende Projektteams gebildet.

2. Implementierungsphase (Februar bis Juni 2015):

Das „Gerüst“ von SAP ECC 6.0 steht jetzt bereits. Die Template-Prozesse sowie Teile der identifizierten Unterschiede aus der Gap-Analyse wurden für alle betreffenden Unternehmen implementiert und für den Integrationstest bereitgestellt. Außerdem wurden bereits einige definierte Zusatzentwicklungen und Schnittstellen umgesetzt.

3. Integrationstest (Juli 2015):

Der erste Härtetest fand im Juli 2015 bereits statt. „Es gab keine Showstopper“, freut sich der Projektleiter Peter Hasmann vom Implementierungspartner Scheer Austria über den Ausgang.

4. Implementierungsphase (August 2015):

Hier stehen einerseits die Erkenntnisse aus dem ersten Integrationstest auf dem Zettel. Prozesse, die noch nicht rund laufen, werden nachgebessert, Funktionalitäten weiter angepasst. Zusätzlich geht es jetzt darum, Spezialprozesse zu berücksichtigen und anzupassen. Mit Formularprogrammierungen, Anpassungen zum Beispiel für das Leergut im Einkauf oder Cross-Docking und weiteren Schnittstellen z.B. für die Transportdisposition geht es hier um Anpassungen in den einzelnen Tochterunternehmen.

5. Integrationstest (läuft seit Oktober bis zum 21. November 2015)):

Bei diesem Test werden in 30 Szenarien sämtliche Prozesse und Funktionalitäten inklusive der Schnittstellen, Formulare etc. durchlaufen. Dieser Test dient gleichzeitig als Simulation für den Go-Live im Januar 2016. Dafür werden bereits Massendaten genutzt, um etwa Prozesse wie Abrechnungen oder Vergütungen valide testen zu können.

6. Produktivvorbereitung (läuft seit Oktober 2015):

In der Produktivvorbereitung werden sämtliche verfügbare Stammdaten wie etwa Stücklisten, Arbeitspläne, Materialstämme, Kunden- und Lieferantendaten sowie Preiselemente (Konditionen) ins System gehoben und das System für den Go-Live-Termin vorbereitet. Doch Hasmann kennt die Tücken: „Es reicht nicht, wenn einzelne Stammdaten und Funktionen für sich funktionieren, das Zusammenspiel ist wichtig.“

7. Go Live (1.1.2016):

Geplant für den 1. Januar 2016 für die Ottakringer Brauerei AG und die Trinkservice GmbH, drei Monate später dann für Kolarik & Leeb GmbH.

Foto: shuttetstock

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