ERP in Echtzeit

30. Januar 2013 von Christoph Zeidler 0

SAP_IBIS

Tanja Rückert präsentierte aktuelle Infos zur SAP Business Suite und SAP HANA (Foto: SAP)

Das Jahr 2013 ist noch jung, doch für SAP begann es mit einem fulminanten Auftakt: Das Flaggschiff SAP ERP und weitere Anwendungen wie SAP CRM laufen nun auch in-memory und in real-time – SAP HANA macht’s möglich und bringt die transaktionale Welt erstmals mit der analytischen zusammen. „Das ist nicht nur für uns ein großer Moment, sondern wir sind sicher, dass dies die Art und Weise verändern wird, wie Unternehmen arbeiten“, so Tanja Rückert, Leiterin des Bereichs Quality Governance & Production bei SAP, zu Beginn ihres Vortrags.

In Zeiten immer größer werdender Datenmengen bei gleichzeitig zunehmendem Margen- und Kostendruck müssten alle Unternehmen besser haushalten mit dem, was sie haben. Und aus dem, was bereits vorhanden ist, mehr machen. „Wir müssen mehr tun mit den Informationen, die wir haben. Die meisten Daten liegen zwar vor, bleiben aber dennoch ungenutzt.“ SAP HANA helfe dabei, Licht ins Datendickicht zu bringen und ermögliche so, unternehmerische Entscheidungen auf Faktenbasis in Echtzeit zu treffen statt auf den Ergebnissen des Batch Run vom Vortag – getreu der Devise: „Stop reporting the past, start predicting the future. Mit der SAP Business Suite powered by SAP HANA hat der Endanwender die Daten, die er braucht, zur Verfügung. Im Hier und Jetzt und egal aus welchen Systemen“, erklärte Rückert. Und nur so ließen sich verlässliche Vorhersagen treffen.

Integration und Innovation

Doch um aus Daten die richtigen Schlüsse ziehen zu können, müssen diese natürlich verlässlich sein. Ein Thema, das IBIS-Mitgründer und -Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Thome direkt im Anschluss beleuchtete. „SAP HANA bietet unglaublich viele Chancen“, lobte er. Doch natürlich trete dadurch die Datenqualität verstärkt in den Vordergrund. Viele Unternehmen hätten nach wie vor ihre betriebswirtschaftlichen Standardsysteme noch nicht im notwendigen Maße integriert und nur ungenügende Schnittstellen geschaffen. Wer sein Unternehmen richtig steuern wolle, müsse die richtigen Daten erfassen und miteinander verknüpfen. Hier biete die Umstellung auf SAP HANA die Gelegenheit, vorhandene ERP-Systeme zu verbessern. Der SAP empfahl er, mehr dafür zu tun, „die Leute mitzunehmen“. Sie sei mit ihren Innovationen zügig bei der Sache, müsse aber ihre Kunden auch zügig unterstützen, davon zu profitieren.

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Chance zum Ramp-Up nutzen

Doch laut Rückert bietet die SAP diese Unterstützung in vielerlei Hinsicht: So erfolgt die Umstellung auf SAP Business Suite powered by SAP HANA über ein Erweiterungspaket, dem sich eine toolunterstützte Datenbankmigration anschließt – ein geringer Aufwand mit hohem Nutzen. Zusätzlich sind Rapid-Deployment-Lösungen verfügbar, mit denen die Einführung HANA-basierter Anwendungen beschleunigt werden kann, zum Beispiel für die Kundensegmentierung oder die Rentabilitätsanalyse.

Und selbstverständlich bietet auch der SAP Solution Manager bewährte Unterstützung. So bringt er heute schon alle nötigen Bausteine und Verknüpfungen mit, um Kunden den Einstieg in SAP HANA zu erleichtern – ein deutlicher Mehrwert, den Kunden bereits aus ihren bestehenden Wartungsverträgen schöpfen können. (Mehr zur Unterstützung, die der SAP Solution Manager 7.1 für die SAP Business Suite powered by SAP HANA bietet, wird die SAP auf den DSAG-Technologietagen 2013 bekannt geben.) Auch die bestehenden Kundenfeedback-Programme werden entsprechend ausgeweitet.

Die SAP wird also in gewohnter Weise ihre Kunden dabei begleiten, Schritt für Schritt von Innovationen zu profitieren. Mit der SAP Business Suite powered by SAP HANA und der Kombination aus OLAP und OLTP in Echtzeit können Unternehmen ihre Prozesse neu denken, ohne Bewährtes über den Haufen werfen zu müssen. „Wir sind davon überzeugt, dass SAP HANA viele Möglichkeiten bietet, die sich uns heute noch gar nicht erschließen“, so Tanja Rückert. Und darüber will die SAP mit ihren Kunden und Partnern weiter nachdenken – um den Mehrwert der IT-Landschaften zu erhöhen und für die Zukunft gerüstet zu sein.

Kunden, die mehr über den SAP Ramp-Up erfahren möchten und die an der Teilnahme am Ramp-Up-Programm für die SAP Business Suite powered by SAP HANA interessiert sind, können sich im SAP Service Marketplace informieren: http://service.sap.com/rampup.

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