Erste Wahl

Feature | 3. April 2006 von admin 0

Strekmenn ist noch ein recht junges Unternehmen; hat aber schon einige wichtige Wegmarken auf dem Wachstumspfad hinter sich gelassen. Gegründet vor rund fünf Jahren im Rahmen eines Management Buy-out von zwei ehemaligen Managern der Firma Incom Norge AS sind heute fünf Mitarbeiter an Bord. Außerdem hat man den Aktionsradius ausgebaut – weil die Geschäfte richtig gut gehen. Anfänglich hatte die Start-up-Company aus Lier in der Nähe von Oslo ausschließlich die Handelsbranche im Visier, seit geraumer Zeit ist man dabei, den Transportsektor anzugehen, ebenso Verteilzentren und Lagerspezialisten, aber auch Firmen aus der Fertigungsindustrie.
“Die Nachfrage nach Barcode- und Auto-ID-Systemen inklusive Druckerlösungen ist groß und bietet für uns als kleines Unternehmen immense Chancen. Diese können und wollen wir nutzen”, zeigt sich Strekmenn-Geschäftsführer Knut Lilloe Salvesen überzeugt. Und dass eine leistungsstarke integrierte Unternehmenslösung bei den weiteren Expansionsvorhaben eine überaus gewichtige Rolle spielt, steht für ihn außer Zweifel.

Wissen, wo man steht

“Man kann es drehen und wenden wie man will: Office-Software und isolierte Anwendungen, etwa für die Finanzbuchhaltung, ersetzen nun mal ganz einfach keine durchgängige Unternehmenslösung. Ein ERP-System bietet Steuerungsmöglichkeiten für die Unternehmensführung. Man weiß quasi auf Knopfdruck, wo man steht und kann die Kundenorientierung forcieren”, führt Salvesen aus.
Die Ansprüche, die Strekmenn an eine passende ERP-Lösung stellte, waren keinesfalls gering: umfangreiche Funktionalität und optimale An- und Einbindungsmöglichkeiten von Fremdsystemen hier, einfache Implementierung und bestmögliche Useability dort. Auch musste das neue System in das Investitionsgefüge des aufstrebenden Unternehmens passen. In recht kurzer Zeit nahmen die Verantwortlichen mehrere Unternehmenslösungen unter die Lupe – und votierten in einer Endauswahl für SAP Business One. “Für uns hat sich SAP Business One sehr deutlich als die Lösung der ersten Wahl hervorgetan. Sie entsprach ziemlich genau unseren Vorstellungen”, sagt Salvesen.
Die Implementierung der SAP-Gesamtlösung für kleine sowie mittelständische Unternehmen nahm nicht einmal vier Wochen in Anspruch und wurde mit Unterstützung vom SAP-Business-One-Partner Scarp AS wie geplant realisiert. “Natürlich mussten wir umdenken und uns an neue Begebenheiten anpassen. Vieles war schließlich neu, bis hin zu dem Punkt, dass wir disziplinierter zu Werke gehen mussten. Aber wir wollten uns ja verändern. Unterm Strich hat alles so geklappt, wie wir es uns vorgestellt hatten”, äußert man sich bei Strekmenn zufrieden.

Frappierende Verbesserungen

An die Zeiten vor SAP Business One will man sich bei Strekmenn eigentlich gar nicht mehr so richtig erinnern, denn: “Wir arbeiten heute mit dem System, als hätte es bei uns noch nie etwas anderes gegeben. Die Verbesserungen, die wir dank der integrierten Unternehmenslösung erzielt haben, sind schon frappierend – vor allem, was die Erhöhung der Kundenorientierung anbelangt”, heißt es. So ist der Barcode- und Auto-ID-Spezialist heute in der Lage, schlichtweg schneller zu liefern. Der gesamte Logistik- und Vertriebsprozess hat sich beschleunigt, bis hin zur Planung und Ausführung von Lieferungen. Lagerbestände werden automatisch aktualisiert; die Erstellung der Ausgangsrechnungen erfolgt automatisch. Und: Die Informationstransparenz gegenüber den Kunden hat sich ganz spürbar erhöht.
Darüber hinaus wird die integrierte ERP-Lösung als vorteilhaftes Steuerungsinstrument für die Unternehmensführung genutzt. Wie Geschäftsführer Salvesen heraus streicht, “können wir dank SAP Business One auf einfache Art und Weise unsere gesamten Aktivitäten besser planen, steuern sowie kontrollieren”, und merkt abschließend an: “Ich verstehe mich nicht als sehr begabten Computernutzer. Der Umgang mit dem System ist in kurzer Zeit erlernbar, auch ohne Trainings. Relevante Kennzahlen aus dem Berichtswesen zu generieren, geht nahezu spielend vonstatten – und macht regelrecht Spaß.”

Alexander Fischer

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